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- 9.9.2010: Ausstellung am 09.09.2010, Afrika in Berlin / Tip des Berliner Stadtmagazin
- 9.9.2010: Freizeitangebot am 09.09.2010, Zoobesuch im Zoologischen Garten am Bahnhof Zoo / Tip des Berliner Stadtmagazin
- 9.9.2010: Showtime am 09.09.2010, Filmpark Babelsberg / Tip des Berliner Stadtmagazin
- 9.9.2010: Ausstellung am 09.09.2010, "Evolution in Aktion" / Tip des Berliner Stadtmagazin
- 9.9.2010: Naherholung am 09.09.2010, Naturpark Südgelände / Tip des Berliner Stadtmagazin
- 9.9.2010: Ausstellung am 09.09.2010, Kunstsammlung Süd-, Südost- und Zentralasien in den Museen Dahlem / Tip des Berliner Stadtmagazin
- 9.9.2010: Konzert am 09.09.2010, SOMMER-WOCHEN-KONZERTE / Tip des Berliner Stadtmagazin
- 9.9.2010: Ausstellung am 09.09.2010, Die Sammlung Bauhaus, Originale der Klassischen Moderne / Tip des Berliner Stadtmagazin
- 9.9.2010: Ausstellung am 09.09.2010, Art Deco / Tip des Berliner Stadtmagazin
- 9.9.2010: Ausstellung am 09.09.2010, Ostasiatische Kunstsammlung in den Museen Dahlem / Tip des Berliner Stadtmagazin
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Ausstellung am 09.09.2010, Afrika in Berlin / Tip des Berliner Stadtmagazin
9.9.2010 von Dr. B..

Diese vier neuen Themen der Afrika-Ausstellung stehen auch im Zusammenhang mit den konzeptionellen Überlegungen zur Präsentation Afrikas im Humboldt-Forum: Die historischen Sammlungen aus Afrika sollen aus der Enge einer ethnografischen Betrachtung befreit werden. Sie stehen nicht für eine exotische Ferne, die der europäischen Selbstrepräsentation nützlich gemacht wurde. Sie sind vielmehr Zeugen einer geschichtlichen Entwicklung, an der Afrikaner und Europäer aktiv beteiligt waren.
Eine historische Betrachtung Afrikas kann auch die Entwicklung im 20. Jahrhundert bis an die Gegenwart heran nicht ausschließen. Die zeitgenössische Kultur Afrikas oder Fragen der Migration werden im Humboldt-Forum einen weitaus größeren Raum einnehmen, als es in Dahlem bisher möglich war.
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Freizeitangebot am 09.09.2010, Zoobesuch im Zoologischen Garten am Bahnhof Zoo / Tip des Berliner Stadtmagazin
9.9.2010 von Dr. B..

Elefantentor
01. Januar - 20. März: 9.00 - 17.00 Uhr
(Kassenschluss: 16.30 Uhr)
21. März - 14. September: 9.00 - 19.00 Uhr
(Kassenschluss: 18.00 Uhr)
15. September - 25. Oktober: 9.00 - 18.00 Uhr (Kassenschluss: 17.30 Uhr)
26. Oktober - 30. Dezember: 9.00 - 17.00 Uhr (Kassenschluss: 16.30 Uhr)
24. Dezember: 9.00 - 14.00 Uhr
31. Dezember: 9.00 - 17.00 Uhr
Bitte beachten Sie, dass die Tierhäuser etwas früher schließen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Die Fütterungen finden jeden Tag in der Woche statt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Tiere keine Maschinen sind und es zuweilen aus triftigem Anlass zu Veränderungen der Fütterungszeiten kommen kann.
* 10.30 Uhr Eisbären
* 13.45 Uhr Königspinguine
* 14.00 Uhr Wölfe, Wildhunde, Nasenbären, Braunbären
* 14.15 Uhr Flusspferde
* 14.30 Uhr Kormorane
* 15.30 Uhr Menschenaffen
* 15.30 Uhr Pelikane
* Seelöwen
10.30 + 15.15 Uhr
* Seehunde & Seebären
11.00 + 13.30 Uhr
* Panda
11.30 + 15.00 Uhr
* Tropenaffenhaus
12.00 + 14.00 + 16.00 Uhr
* Raubtierhaus
Sommerzeit 14.30 Uhr - außer Mo + Do
Winterzeit 15.30 Uhr - außer Mo + Do
Schuler’s GastZoonomie
im Zoologischen Garten Berlin
Mitten im Zoologischen Garten Berlin bietet Ihnen unsere Gastronomie mit Restaurant und Waldschänke Deftiges, Erlesenes und Köstliches.
Gastro-Plätze gibt es inmitten des Zoo Berlin reichlich – drinnen wie draußen:
• das Hauptrestaurant für rund 200 Gäste
• die Südterrasse mit 300 weiteren Sitzgelegenheiten
• die gemütliche Waldschänke ist für ca. 80 Personen genau richtig.
Unser Tipp:
Wer mit seinen Gästen, Kollegen und Verwandten in einem ganz besonderen Rahmen feiern möchte, lädt in das Aquarium oder das Flusspferdhaus ein oder feiert im Lichtensteinsalon (70 Personen).
Denn: Sie können bei uns auch Feste feiern!
Wir haben jede Menge Ideen für unvergesslich gute Feste.
Ob Familienfest, Firmen-Tagung, Präsentation und anderen Anlässe - wir bieten den außergewöhnlichen Rahmen für private und geschäftliche Anlässe in einer einzigartigen, exotischen Umgebung.
Feiern Sie Ihr Fest mit dem Service und dem Komfort des Schuler-Gastronomie-Teams. Wir verwöhnen Sie mit kulinarischen Köstlichkeiten ganz nach Ihrem Geschmack. Ob rustikales Büfett, exquisites Menü oder das wirklich ausgefallenes Affenbüffett; Sprechen Sie mit uns, wir beraten Sie gerne.
Informationen und Buchungen unter: (030) 25401-279
Der Zoo Berlin ist sehr gut zu erreichen, so unmittelbar am nach ihm benannten Bahnhof und damit nur 2 Minuten vom Haltepunkt zweier U-Bahnen und diverser S-Bahnlinien gelegen.
Also am besten das Auto stehen lassen und ganz umweltfreundlich in den Zoo fahren - mit S-Bahn, U-Bahn, Bus oder Bahn.
S-Bahn
* S-Bahnhof Zoologischer Garten (S5 + S7 + S75 + S9 )
U-Bahn
* U-Bahnhof Zoologischer Garten (U2 + U9)
* U-Bahnhof Kurfürstendamm (U1 + U9)
Bus
* ca. 15 Buslinien
* Expressbus zum Flughafen
* diverse Nachtbuslinien
Bahn
* Regionalbahn (RE1 + RE2 + RE10 + RE14)
* Fernbahn über Hauptbahnhof
Verbindungen unter www.bahn.de
Auto
Sie haben diverse Möglichkeiten, zum Zoo zu fahren. Die für Sie günstigste wählen Sie am besten mit einem Routenplaner.
Der Bahnhof Zoologischer Garten ist gut ausgeschildert - diese Wegweisung führt Sie zum Hardenbergplatz, an dem sie Parkplätze sowie den Eingang Löwentor finden.
Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie im gesamten Umfeld des Zoos. Sie sind allerdings sehr rar, gerade auf dem Hardenbergplatz, der durch den An- und Abreiseverkehr am Bahnhof Zoo oft zugestaut ist.
Bringen Sie also ein wenig Geduld für die Parkplatzsuche mit oder weichen Sie auf eines der kostenpflichtigen Parkhäuser aus.
* Parkhaus Nürnberger Straße (2 Minuten vom Eingang Elefantentor und vom Aquarium)
* Parkhaus Budapester Straße (2 Minuten vom Eingang Elefantentor und vom Aquarium, 5 Minuten vom Löwentor)
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Showtime am 09.09.2010, Filmpark Babelsberg / Tip des Berliner Stadtmagazin
9.9.2010 von Dr. B..
Der Vulkan bricht aus, wenn die Stuntshow beginnt und die anonymen Helden der Leinwand in halsbrecherischen Stunts ihr Areal verteidigen. Hollywood will sie - wir haben Sie!
Erlebnisrestaurant Prinz Eisenherz
Wo Arthus seine Ritter empfing und zum Film “Prinz Eisenherz” die Klappe fiel, können Sie heute in mittelalterlicher Atmosphäre speisen. Besuchen auch Sie unsere Spektakelabende.
4D-Actionkino
Drei hat jeder - wir aber haben die 4. Dimension! Sehen, Hören, Fühlen, Riechen - das Actionkino für alle Sinne. Schnallen Sie sich an und erleben Sie fantastische Welten!
Sandmann-Haus
Tauchen Sie ein in die Welt der Kinderfilme. Schauen Sie den Experten über die Schulter, wenn die Puppen zum Leben erwachen.
TV-Show im Fernsehstudio 1
Fernsehen zum Mitmachen! Nachrichten sprechen? Wetter verkünden? Bildschärfe ziehen? Im Fernsehstudio 1 wecken wir Ihre schlummernden Talente. Spüren Sie das Lampenfieber vor der Kamera.
Filmtiershow
Oft sind Tiere die wahren Stars in großen Film- und Fernsehproduktionen. Deutschlands bekannteste Filmtierschule zeigt täglich, wie tierische Helden auf ihre Rollen vorbereitet werden.
Öffnungszeiten 2010
1. April bis 31. Oktober täglich* 10.00 – 18.00 Uhr,
*Schließtage: montags außerhalb der Hauptferienzeiten.
FILMPARK Babelsberg
Besuchereingang: Großbeerenstraße
14482 Potsdam-Babelsberg
mit Öffentlichen Verkehrsmitteln:
- ½ Stunde von Berlin Hauptbahnhof zum FILMPARK Babelsberg
- Regionalbahn bis Bhf. Medienstadt-Babelsberg, 5 Minuten Fußweg
- Mit der S7 bis S-Bhf. Babelsberg, weiter mit dem Bus 690
- von Potsdam-Hauptbahnhof mit dem Bus 601 oder 619
mit dem PKW:
- A115, Abfahrt Filmpark Babelsberg, Ausfahrt Wetzlarer Straße
- Parkplatzgebühr 3,00 Euro/Tag.
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Ausstellung am 09.09.2010, “Evolution in Aktion” / Tip des Berliner Stadtmagazin
9.9.2010 von Dr. B..

In 4 Sälen können sie die neuen Ausstellungen “Evolution in Aktion”
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Naherholung am 09.09.2010, Naturpark Südgelände / Tip des Berliner Stadtmagazin
9.9.2010 von Dr. B..

Am einfachsten ist der Natur-Park mit der S-Bahnlinie 2 oder 25 zu erreichen: Vom Potsdamer Platz bis zum Bahnhof Priesterweg sind es nur 4 Stationen. Auch die Busse 170, M76 und X76 halten am S-Bahnhof Priesterweg. An der Ecke Prellerweg/Priesterweg gibt es einen Parkplatz. Am Bahnhofsvorplatz können Sie Ihre Fahrräder anschließen, die Sie im Park nicht benutzen dürfen.
Der Südausgang des S-Bahnhofs Priesterweg führt unmittelbar in den Natur-Park. Von dort sind es noch 2 Minuten Fußweg bis zum Besucherzentrum.
Am nördlichen Ende können Sie über eine Fußgängerbrücke den Natur-Park betreten. Sie befindet sich in Verlängerung des Matthäikirchhofwegs, der vom Vorarlberger Damm abzweigt. Demnächst wird es noch einen dritten Eingang vom Prellerweg geben.
Der Natur-Park Südgelände ist ein 18 Hektar großes Gelände, das bis vor einigen Jahrzehnten als Rangierbahnhof Tempelhof genutzt wurde. Seitdem sind die Flächen von der Natur zurückerobert worden und ökologisch, aber auch als Erholungsraum von großer Bedeutung.
Neben der artenreichen Stadtnatur zählen die Relikte der Eisenbahnvergangenheit sowie die behutsame, künstlerisch anspruchsvolle Erschließung zu den Besonderheiten des Natur-Parks. Die Kunstzeitschrift “art” bemerkt dazu: “Das Zusammenspiel von verfallender Technik, wuchernder, an anderen Orten kaum noch zu findender Vegetation und Kunst ist einmalig in Europa”.
Die meisten Besucher kommen wegen der üppigen Natur zum Südgelände. Andere sind von den Eisenbahnrelikten fasziniert und freuen sich darüber, wenn ein ICE am Natur-Park vorbeirauscht.
Die wahrscheinlich älteste Drehscheibe Deutschlands
Als Anfang der 1980er Jahre Rodungen für einen neuen Rangierbahnhof erfolgen sollten, hat dies die Bürgerinitiative Südgelände verhindern können. Mit Unterstützung weiterer Initiativen, Forschungseinrichtungen, Wirtschaft und Verwaltung hat sie in einem jahrzehntelangen Einsatz bewirkt, dass die Bahnhofsplanung aufgegeben wurde.
Durchschlagenden Erfolg für die Realisierung des Natur-Parks hatte die Zusammenarbeit mit einer landeseigenen Gesellschaft Berlins, die mit Förderung einer Stiftung den Natur-Park baulich umgesetzt hat. Seit Frühjahr 1999 ist er durch Naturschutz- und Landschaftschutz abgesichert. Am 12. Juni 1999 wurde mit einem “Tag der offenen Tür” der Natur-Park Südgelände symbolisch eröffnet. Im Jahr 2000 wurde der Natur-Park Südgelände als “Weltweites Projekt” der EXPO-2000 präsentiert.
Westlich an den Natur-Park angrenzend, zwischen S-Bahntrasse und Kleingärten, gibt es seit 2001 auch einen Park für intensive Erholungsnutzung, den Baluschekpark. Die Bürgerinitiative hatte sich beim Bezirksamt erfolgreich dafür eingesetzt, dass der Park nach dem Berliner Maler Hans Baluschek genannt wird. Dieser war einer der bedeutendsten Maler der frühen Moderne in Deutschland. Er wohnte bis 1935 in Schöneberg und hielt in seinen Gemälden besonders intensiv die Eisenbahngelände seiner Umgebung fest.
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Ausstellung am 09.09.2010, Kunstsammlung Süd-, Südost- und Zentralasien in den Museen Dahlem / Tip des Berliner Stadtmagazin
9.9.2010 von Dr. B..

Sammlungscharakter
Die indische Kunst ist beinahe ausschließlich religiös geprägt. Die drei Hauptreligionen Hinduismus, Buddhismus und Jinismus sind durch herausragende Steinskulpturen und -reliefs, Bronzen und Terrakotten in der Kunstsammlung Süd-, Südost- und Zentralasien vertreten. Die ältesten Kunstwerke dieser in Bezug auf ikonographische Besonderheiten von Götterbildern wohl anspruchvollsten Sammlung außerhalb Indiens stammen von buddhistischen und hinduistischen Sakralbauten der ersten Jahrhunderte nach Christus. Die jinistische und die Mehrheit der hinduistischen Plastik hingegen kommen aus Tempeln der klassischen bis mittelalterlichen Zeit bis etwa zum 13. Jahrhundert. In die im Jahr 2000 neu gestaltete Ausstellung sind der runde Stupa und der rechteckige Tempel als wichtigste Elemente der indischen sakralen Architektur integriert worden.
Ab dem 12. Jahrhundert trat der Islam in Indien als weitere wichtige Glaubensrichtung hinzu. Das indische Kunsthandwerk, das während der islamischen Herrschaft erblühte, ist durch Metallarbeiten, Keramik, Holzschnitzereien, Elfenbein- und Jadearbeiten sowie kostbare Textilien vertreten. Die farbenprächtigen Miniaturen aus der Moghul-Zeit runden die Präsentation ab. Im Bereich der Buchkunst ist zudem die umfangreiche Sammlung von Malereien aller vier großen Religionen Indiens hervorzuheben.
Die Kunst der Himalaya-Länder Nepal und Tibet wird vertreten durch Stoffmalereien (Thangkas), Holzskulpturen und Bronzen, wobei die aus dem 18. Jahrhundert kommenden, dämonenhaft wirkenden Schutzgottheiten für den späten tantrischen Buddhismus charakteristisch sind.
Aus Südostasien stammen Stein- und Bronzefiguren, glasierte Tonreliefs sowie Grabfunde aus prähistorischer Zeit (3. bis 1. Jahrtausend v. Chr.), wie Keramikgefäße, Bronze- oder Glasschmuck.
Herzstück und zugleich architektonischer Mittelpunkt der Ausstellung ist die weltberühmte “Turfan-Sammlung”, benannt nach der ersten der vier Königlich-Preußischen Expeditionen an die Nördliche Seidenstraße (heute Xinjiang, Volksrepublik China) zwischen 1902 und 1914. Die Wandmalereien, Textil- und Papierbilder, Lehm- und Holzskulpturen des 3. bis 13. Jahrhunderts stammen vorwiegend aus buddhistischen Kultbauten. Im Zentrum steht der Nachbau eines in Originalmaßen rekonstruierten quadratischen Tempels, der mit den originalen Wandmalereien der Höhle 123 in der Oase Kucha ausgestattet ist.
Geschichte
Zunächst noch unter Leitung des Museums für Völkerkunde wurden bereits seit dem 19. Jahrhundert systematisch Objekte indo-asiatischer Kultur gesammelt. Herausragende Kunstwerke gelangten jedoch erst in der Zeit zwischen 1900 und dem Beginn des Ersten Weltkriegs in Berliner Museumsbesitz. Ursachen hierfür waren das stetig wachsende Interesse an indischer Kultur und die damit verbundenen Leistungen der deutschen Indologie an ihrer Erforschung. Zwischen 1902 und 1914 führten die Wissenschaftler der seit 1904 eigenständigen Indischen Abteilung, der Indologe Albert Grünwedel und der Turkologe Albert von LeCoq, vier Expeditionen an die Nördliche Seidenstraße durch. Sie brachten mit der “Turfan-Sammlung” einzigartige Exponate nach Berlin, die erstmals einen bildhaften Eindruck in das religiöse und kulturelle Leben in den entlegenen Gebieten des östlichen Zentralasien im ersten nachchristlichen Jahrtausend vermittelten.
Hatte der Erste Weltkrieg schon die Fortsetzung der Expeditionen an die Seidenstraße verhindert, so schlug der Zweite Weltkrieg erhebliche Lücken in den Bestand der Indischen Abteilung (mehr als 2.100 Inventarnummern - unter einer Nummer befanden sich oft mehrere Objekte - gelten noch als kriegsbedingter Verlust). Die Rückführung der in der amerikanischen und britischen Besatzungszone beschlagnahmten Objekte erfolgte 1956/57. Teile der von der Roten Armee nach Kriegsende in die Sowjetunion verbrachten Kunstwerke gelangten 1978 in das Grassi-Museum nach Leipzig und von dort nach 1990 wieder nach Berlin zurück. In den Magazinen der Eremitage in St. Petersburg konnten 2002 erstmals etwa 20 Prozent der vermissten Bestände gesichtet werden.
1963 erhielt die Indische Abteilung mit der Herauslösung aus der ethnologischen Sammlung einen eigenen Status als Kunstmuseum, das der Bedeutung der indo-asiatischen Hochkulturen innerhalb des Weltkulturerbes gerecht wurde. Damit war für die indo-asiatische Kunstforschung in Deutschland erstmals ein eigenes Institut geschaffen worden.
Die Sammlungen des Museums für Indische Kunst konnten nach dem Bau des neuen Museumstrakts in Berlin-Dahlem 1971 erstmals in eigenen Ausstellungsräumen präsentiert werden. Seitdem wurden die Bestände durch Neuerwerbungen, Schenkungen und Leihgaben aus Privatbesitz ergänzt. Eine neu konzipierte Dauerausstellung mit etwa 400 Exponaten der beinahe 20.000 Objekte umfassenden Sammlung wird seit dem Jahr 2000 präsentiert. Neben den in die Ausstellungsarchitektur integrierten Elementen indo-asiatischer sakraler Architektur - der runde Stupa und der rechteckige Tempel - schafft auch die Verwendung des aus Indien importierten Grauquarzits einen auf die Herkunft der Exponate anspielenden Rahmen.
Seit 4. Dezember 2006 sind das Museum für Indische Kunst und das Museum für Ostasiatische Kunst vereint zum Museum für Asiatische Kunst. Sie werden als Abteilungen des neuen Museums für Asiatische Kunst geführt.
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Konzert am 09.09.2010, SOMMER-WOCHEN-KONZERTE / Tip des Berliner Stadtmagazin
9.9.2010 von Dr. B..
Vier gestandene Jazzsänger, die sich bislang vor allem solistisch einen Namen gemacht haben, tun sich zusammen und huldigen dem Gruppenklang – vier Sänger, vier Stimmen, verschmelzen zu einem Sound. Die Presse schwärmt fortan: «Eine der spanndensten Vokalgruppen der Republik.» (Zitty) . Mit Schmidt zusammen gibt es ein paar «Quintette», aber auch einige spontane Improvisationen mit Jazzstandards. Begegnungen der einen oder anderen unerwarteten Art.
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Ausstellung am 09.09.2010, Die Sammlung Bauhaus, Originale der Klassischen Moderne / Tip des Berliner Stadtmagazin
9.9.2010 von Dr. B..

Das Bauhaus war die bedeutendste Schule für Design, Architektur und Kunst im 20. Jahrhundert. Programm und Produktion beeinflussen die Gestaltung bis heute.
In den großen Hallen des Museums präsentieren wir aus unserer weltweit umfangreichsten Sammlung zum Bauhaus das gesamte Spektrum der Schule: Architektur, Möbel, Keramik, Metall, Fotografie, Bühne und Arbeiten aus dem Vorkurs sowie Werke der berühmten Lehrer Walter Gropius, Johannes Itten, Paul Klee, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Josef Albers, Oskar Schlemmer, László Moholy-Nagy und Ludwig Mies van der Rohe.
Audioguide
Der Audioguide durch die ständige Sammlung “Die Sammlung Bauhaus, Originale der Klassischen Moderne” ist im Eintrittspreis inbegriffen und in folgenden Sprachen erhältich:
* englisch
* italienisch
* französisch
* spanisch
* japanisch
* chinesisch
* deutsch
Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Montag 10-17 Uhr, dienstags geschlossen
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Ausstellung am 09.09.2010, Art Deco / Tip des Berliner Stadtmagazin
9.9.2010 von Dr. B..

Nach 1920 bildete sich besonders in Frankreich ein letzter großer Epochenstil aus, der das gewandelte Zeitgefühl einer neuen Generation widerspiegelte. Eine geometrische, der kubistisch-konstruktivistischen Kunst entlehnte Formensprache gewann mehr und mehr an Bedeutung. Ähnlich wie der Jugendstil, international als Art Nouveau bezeichnet, zeigte sich das Art Deco besonders in der Raumkunst. Namensgeberin war die Internationale Kunstgewerbeausstellung „Exposition Internationale des Arts Décoratifs et Industriels Modernes“, die 1925 in Paris stattfand. Die ungebrochene Tradition der französischen Luxusindustrie setzte sich in den Jahren 1920 bis 1930 fort, kostbare Materialien wurden zum Erkennungszeichen einer Kunst, die sich speziell an eine Klientel wandte, die Moderne mit einem elitären Lebensstil verband. Art Deco war ein Zeitstil, eine Epoche eines ganzheitlichen Kunstanspruchs. Es war eine diesseitige und dekorative Kunst zwischen zwei Weltkriegen.
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Ausstellung am 09.09.2010, Ostasiatische Kunstsammlung in den Museen Dahlem / Tip des Berliner Stadtmagazin
9.9.2010 von Dr. B..

Sammlungscharakter
Archäologische und kunsthandwerkliche Objekte, Malerei und Schriftkunst Chinas und Japans sowie Keramiken aus Korea werden in jeweils eigenen Galerien dargeboten. Ein zentraler Raum ist der allen drei Kulturen gemeinsamen Kunst des Buddhismus gewidmet. Hier sind Skulpturen aus Stein, Metall und Holz, Kultgerät sowie sakrale Bildwerke zu sehen.
Die chinesische Archäologie ist durch bedeutende archaische Bronzen, frühe Keramiken und Kunstobjekte aus Jade repräsentiert. Porzellane und Werke der Lackkunst werden beispielhaft vorgestellt. Von besonderer kulturhistorischer Bedeutung ist ein kleiner Porzellankelch (1. Viertel 17. Jahrhundert) aus China, der bereits früh in die Kunstkammer der Brandenburgischen Kurfürsten gelangte. Unter den chinesischen Lackarbeiten ist ein Kaiserthron mit zugehörigem Paravent (3. Viertel 17. Jahrhundert) hervorzuheben, ein Meisterwerk aus Palisanderholz mit Perlmutteinlagen in Lack- und Goldgrund, das in einem eigenen Raum ausgestellt ist.
Die prominenteste Kunstform Ostasiens, die Bild- und Schreibkunst, wird aufgrund ihres lichtempfindlichen, organischen Materials in regelmäßig wechselnden, thematischen Zusammenstellungen gezeigt. Werken aus der chinesischen Kaiserzeit und dem 20. Jahrhundert sind eigene Räume gewidmet. In den Galerien für Malerei und Kalligraphie aus Japan bilden die großformatigen Stellschirme einen besonderen Anziehungspunkt. Die bedeutende Grafiksammlung vornehmlich japanischer Holzschnitte wird gleichfalls in stets neuen Wechselausstellungen zugänglich gemacht.
In einem von japanischen Zimmerleuten errichteten Teeraum finden regelmäßig Teezusammenkünfte statt. Sie machen die Funktion der im angrenzenden Raum gezeigten Keramiken und Lackobjekte unmittelbar anschaulich. Die Sammlung Klaus F. Naumann schließt sich in einer eigenen Galerie an.
Aktuelle Tendenzen in der Kunst der Gegenwart werden im Raum für Neue Kunst unter einer Videoinstallation des koreanischen Künstlers Nam June Paik thematisiert. Im Obergeschoß bietet eine Studiensammlung anhand einer großen Zahl von Objekten die Möglichkeit eines vertiefenden Einblicks in die Sammlung. Filmvorführungen im Videoraum und interaktive Bildschirmpräsentationen runden das Informationsangebot ab. Thematische Sonderausstellungen ergänzen die Präsentation der Sammlung.
Geschichte
1906 veranlasste Wilhelm von Bode, der Generaldirektor der Königlichen Museen zu Berlin, die Gründung der Ostasiatischen Kunstsammlung als erste Einrichtung dieser Art in Deutschland. Durch kluge Erwerbungspolitik und private Schenkungen errang die Sammlung in der Zeit bis zum Zweiten Weltkrieg internationale Bedeutung.
Im Oktober 1924 konnten die ersten permanenten Ausstellungsräume im “Museum in der Prinz-Albrecht-Straße” (heute Martin-Gropius-Bau) eröffnet werden. Das Ende des Zweiten Weltkrieges stellte eine einschneidende Zäsur in der Geschichte der Sammlung dar. 90 Prozent der Bestände wurden als Beutekunst in die Sowjetunion abtransportiert. Sie werden bis heute in der Eremitage in St. Petersburg sowie im Puschkin-Museum in Moskau zurückgehalten. Nur rund 300 Objekte der alten Sammlung kehrten von Auslagerungsorten nach dem Krieg zurück.
In der Nachkriegszeit gab es in Berlin zwei Ausstellungsorte für die ostasiatische Kunst: die Ostasiatische Sammlung im Pergamonmuseum auf der Museumsinsel (ab 1952) und das Museum in Dahlem (ab 1970). Beide Sammlungen wurden 1992 in den Museen Dahlem zusammengeführt. Unter dem Dach eines Humboldt-Forums auf dem Schlossplatz sollen diese Sammlungen in nicht allzu ferner Zukunft in unmittelbarer Nachbarschaft der Museumsinsel in Berlin-Mitte einen neuen Standort erhalten.
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