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Archive für Februar 2010
Kabaret am 28.02.2010, Die Alpenköniginnen / Tip des Berliner Stadtmagazin
28.2.2010 von Dr. B..


Das Highlight sind zweifelsohne die groovigen und irrwitzigen Musikeinlagen, die das Genre des hochdeutschen Jodelschlagers gnadenlos durch die Odelgrube ziehen und dafür sorgen, dass sich die Alpenköniginnen alias Tanja und Susi Raith mittels halluzinatorischer Sinnesbetäubung nicht in Maria und Margot Hellwig verwandeln. Zusammen mit einem 10-köpfigen Live-Ensemble sorgen sie für eine musikalische Druckbetankung, die garantiert „jeden bei den Ohrwaschln“ packt und vom Hocker reißt. Musikantenstadl auf Extasy.
Zum Inhalt:
Hoch droben, irgendwo im Herzen der nördlichen Kalkalpen, erhebt sich ein gewaltiger Berg mit einem gewaltigen Namen: die Rumpskachel. Dies ist das Reich des mächtigen Berggeistes Edamerich. Seit jeher lebte er mit den Bewohnern am Fuße des Berges in friedlichem Einklang – bis eines Tages die sündigen Sennerinnen Rosi und Susi auftauchten. Und die jodeln vom Berg hinab, dass es spätestens nach dem dritten Echo für die Männer im Tal kein Halten mehr gilt. Geschmückt mit Almenrausch und würzigen Bergkräutern zieht es sie in die magische Bergwand und sie kehren nie mehr – oder nur teilweise zurück. Da kann nur der Berggeist helfen, der die beiden unter eine Art Käseglocke zaubert, bis sie nach sieben Jahren wieder hervorkommen.
Man kann es natürlich auch knapper formulieren: Vier fesche Brüste, drei resche Bergsteiger, zwei gamsige Schwestern und ein hinterfotziger Berggeist = DIE ALPENKÖNIGINNEN.
Besetzung:
Die Alpenköniginnen: Tanja und Susi Raith
Der Berggeist/ Ripfl: Raphael Dwinger
Der schöne Hansi: Florian Simbeck
Der Pfarrer: Christoph Stoiber
Ein siebenköpfiges Musikerensemble
Musik: Andi Blaimer, D’Raith-Schwestern
Arrangement und szenische Komposition: Norbert Bürger
Buch: D’Raith-Schwestern, Max Witzigmann, Uli Langguth
Regie: Uli Langguth, Norbert Bürger
Das Projekt „Kann denn Jodeln Sünde sein?“ der Alpenköniginnen wird gefördert durch die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH mit Projektmitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
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Kabaret am 28.02.2010, DER Irrtum ist männlich / Tip des Berliner Stadtmagazin
28.2.2010 von Dr. B..

Denn wie läßt sich in wenigen Worten
beschreiben, wie groß der Irrtum ist? Und
muss man es nicht einfach erleben, wie
Melzer als Komödiant sich vom Koch zum
Rentner, vom Politiker bis zum Schneider
wandelt.
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Livemusik am 28.02.2010, three acts tonight: / Tip des Berliner Stadtmagazin
28.2.2010 von Dr. B..


With a voice rich and warm, a guitar full of rythm, and an enchanted trumpet, Virgil Segal presents his own songs, exploring the realm of the Bohemians and the Gypsy Girl.
His music was deeply influenced by the great skies of the Americas, the roots of european swing, and more recently with powerful Brazilian spices.
Mostly French, and some German, will be sung.
Susanna Berivan Akustisch
Um den Stil von Susanna Berivan zu beschreiben, muss man sich irgendwo im Niemandsland zwischen Blues, Soul und Weird Folk auf die Suche begeben und liegt am Ende der Reise -beziehungsweise des Konzertes- sicher richtig mit der Feststellung, dass die teils verspielten, teils balladenhaften bis wilden Lieder der jungen Berlinerin zwar schwer einzuordnen sind, aber vor allem eins: wunderschön.
Rob Lee Fardoe Singer/Songwriter
Robert Lee Fardoe is a Welsh Singer/Songwriter, writing songs about the dreams and realities of life - and performing with passion and soul.
Now living in Berlin, Fardoe is a popular performer on the circuit. You can get a taste of what to expect at www.myspace.com/robertleefardoe.
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Livemusik am 28.02.2010, Sentimental Journey / Tip des Berliner Stadtmagazin
28.2.2010 von Dr. B..

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Variete am 28.02.2010, DIE FABELHAFTE VARIETÉ SHOW mit Meret Becker / Tip des Berliner Stadtmagazin
28.2.2010 von Dr. B..


Traumwelt unterm Sternenhimmel
Das „schönste Varieté Europas“, ein „Juwel des Varietés“, „Berlins wohl schönster Theaterraum“ – in diesen Superlativen überschlägt sich die Presse zu der Schönheit des Hauses bei der Eröffnung im Jahre 1992. Wer schon einmal den Theatersaal des Wintergarten gesehen hat, kann diese Aussagen nur bestätigen!
Schon beim Betreten des Hauses wird klar, dieses Varieté ist ein besonderes Schmuckstück. Edles Holz, strahlendes Messing, dunkelroter Samt und Spiegel schaffen ein besonderes Flair. Die gläsernen Vitrinen an den Saalwänden beherbergen hinter rund 300 m² Glasfläche Showplakate und weitere Schätze des Varietés aus 16 Jahren Wintergarten-Geschichte, kombiniert mit den prachtvollen Gewändern von „Mary“ (Georg Preuße), die er und sein Freund Jack Amsler dem Haus liebenswürdigerweise als Leihgabe zur Verfügung gestellt haben.
4.564 Sterne erstrahlen allabendlich am nachtblauen Himmel des Wintergartens, wenn internationale Künstler ihr Publikum verzaubern – genau der richtige Rahmen für einen wundervollen Abend allein, zu zweit oder im Rahmen einer exklusiven Gala-Veranstaltung.
Varieté ist etwas ganz Besonderes
Varieté heißt Vielfalt – hochkarätige, internationale Artisten in einzigartiger Atmosphäre; gepaart mit den Gaumenfreuden eines Restaurants ist diese Kombination ein Garant für ein außergewöhnliches Erlebnis.
Varieté ist etwas ganz Besonderes, eine Kunst, die sich von allen anderen Formen der Unterhaltung unterscheidet durch seine Mannigfaltigkeit, seine Internationalität und Unabhängigkeit vom gesprochenen Wort, sowie seine Nähe und Offenheit für alle Generationen: Gäste aus aller Herren Länder lernen Berlin von einer ganz anderen, aufregenden Seite kennen, Geschäftsleute feiern einen erfolgreichen Abschluss, Kongress-Teilnehmer treffen sich im Anschluss an ihre Tagung, Liebespaare erleben ein romantisches Dinner auf ganz besondere Art, Großeltern besuchen die Show mit ihren Familien, Studenten treffen sich mit ihren Freunden – kurz: Der Wintergarten in Berlin ist ein Haus, das alle Menschen begeistert und verbindet!
Mehrere Shows pro Jahr
Mit mehreren verschiedenen Shows pro Jahr verzaubert der Wintergarten seine Gäste. Seit Neugründung des Hauses 1992 geht die künstlerische Ausrichtung des Hauses dabei immer wieder neue Wege und verlässt gern auch die alten Pfade des klassischen Varietés, um die Gäste zu überraschen. Unangestrengte Unterhaltung, die Spaß macht und den Alltag für ein paar Stunden vergessen lässt, ist das Ziel. Auch in der Programmauswahl wird Abwechslung geboten, die immer wieder neugierig macht. Die Shows verbinden internationale Top-Artistik, Illusion und Zauberei, Tanz und Exotik, Musik und Komik mit all den anderen Elementen des Varietés zu einer stets neuen, abwechslungsreichen Mischung, effektvoll in Szene gesetzt von renommierten Regisseuren, Licht- und Sound-Designern und kurzweilig präsentiert von charismatischen Conférenciers. All die Jongleure und Kontorsionistinnen, Trapez-Akrobaten und Ikarier, Antipodenkünstler und Equilibristen, Magier und Comedians, Sänger und Tänzer entführen in eine andere Welt, schenken unvergessliche Momente und lassen einen einzigartigen Abend erleben. Neugierig geworden? Dann besuchen Sie uns im Wintergarten Berlin!
DIE FABELHAFTE VARIETÉ SHOW mit Meret Becker
Vom 29. Januar – 1. Mai 2010 präsentiert das Wintergarten Varieté zu seiner Wiedereröffnung:
DIE FABELHAFTE VARIETÉ SHOW
Premiere 5. Februar 2010 Regie: Stefan Warmuth
Der Wintergarten freut sich sehr, die Sängerin und Schauspielerin Meret Becker als Conférencière dieser Show gewonnen zu haben und ist sehr stolz, dass Meret nun drei Monate lang Abend für Abend das Publikum zusammen mit ihrer Band „The Tiny Teeth“ verzaubern wird:
Sie ist Film- und Theaterschauspielerin, Sängerin und Klangforscherin, zählt sich selbst gern zum fahrenden Volk, wurde als Lolita beschworen und wird als Künstlerin verehrt. Sie moderiert und persifliert, beherrscht die singende Säge, ist der geniale Wahnsinn auf der Bühne und bereits Zeit ihres Lebens auf den Brettern zu Hause, die ihre Welt bedeuten.
Gemeinsam mit Meret zelebrieren Top-Artisten aus der ganzen Welt ein Varieté-Feuerwerk aus Staunen machender Akrobatik, Gesang, Zauberei, Clownerie und Live-Musik. Die mit zahlreichen hochkarätigen Preisen ausgezeichneten internationalen Varieté-Stars sind fast alle noch nie in Berlin zu sehen gewesen.
Weitere Programminformationen sind in dem PDF-Dokument hinterlegt.
For english information, please download the pdf-file!
Regie: Stefan Warmuth
Vorstellungen 29. Januar – 1. Mai 2010
Showtime: Mi – Sa um 20 Uhr, So um 18 Uhr
Folgende Zahlungsarten stehen zur Auswahl:
Per Lastschrift (EC-Kartenzahlungen) - die Tickets drucken Sie selbst.
Per Überweisung - die Tickets werden per Postversand zugestellt
Weiterführende Informationen unter:
http://www.wintergarten-berlin.de
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Theater am 28.02.2010, Kleiner Mann, was nun? / Tip des Berliner Stadtmagazin
28.2.2010 von Dr. B..

Warmherzig und voller Dramatik erzählt Fallada von einem kleinen Angestellten und seinem „Lämmchen“, einer Frau von beherzter Lebenskraft, die im Kampf gegen eine unfriedliche Welt, Missgunst und wirtschaftliche Not ihr idyllisches Glück behauptet.
Mit „Kleiner Mann, was nun?“ gelangte Hans Fallada zu Weltruhm. Gil Mehmerts Inszenierung dieses hochaktuellen Klassikers zeichnet sich durch ein wandlungsfähiges Ensemble von Schauspielern und Musikern aus, das eine einzigartige Atmosphäre schafft. Mehmerts Verknüpfung von Schauspiel, Musik und Gesang berührt und begeistert gleichermaßen durch seine einzigartige Ästhetik – eine „quirlige, turbulente, manchmal fast poppige Revue…“. (Die Welt )
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Ausstellung am 28.02.2010, Antikensammlung im Alten Museum / Tip des Berliner Stadtmagazin
28.2.2010 von Dr. B..


Die Kunst der Römerzeit ist nur durch wenige Werke vertreten, u.a. durch Porträts von Cäsar und Kleopatra. Sarkophage, Mosaiken, Fresken und römisch-ägyptische Mumienbildnisse geben darüber hinaus einen Vorgeschmack auf die endgültige Präsentation.
Altes Museum
Sa 1. Januar 2000 - bis auf weiteres
Antikensammlung im Alten Museum
Besuchereingang
Altes Museum
Am Lustgarten
10178 Berlin
Telefon Information Museumsinsel Berlin / Mitte +49(0)30 - 2090-5577
Telefon Infostand Altes Museum +49(0)30 - 2090-5544
Rollstuhlgeeignet: Zugang über Diensteingang (Am Lustgarten), bitte beim Pförtner melden.
Öffnungszeiten
Mo
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Di
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Mi
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Do
10:00 Uhr - 22:00 Uhr
Fr
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Sa
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
So
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Die Rotunde im Alten Musuem wird ab dem 24. Februar 2010 bis voraussichtlich 01. Juni 2010 für den Besucherverkehr gesperrt sein, da die Wände eine neue Farbfassung erhalten. Um die Arbeiten in einem möglichst kurzen Zeitraum zu bewerkstelligen, wird der Raum komplett eingerüstet, so dass eine Begehung durch Besucher nicht möglich ist.
Verkehrsverbindungen
U-Bahn U6 (Friedrichstraße)
S-Bahn S1, S2, S25 (Friedrichstraße); S5, S7, S75 (Hackescher Markt)
Tram M1, 12 (Am Kupfergraben); M4, M5, M6 (Hackescher Markt)
Bus TXL (Staatsoper); 100, 200 (Lustgarten); 147 (Friedrichstraße)
Link zum Berliner Stadtplan
Sonderöffnungszeiten der Staatlichen Museen zu Berlin
Preise
Altes Museum
8,- EUR ermäßigt 4,- EUR
Museumsinsel bis: 11.04.2010
14,- EUR ermäßigt 7,- EUR
einschließlich Sonderausstellung “Die Rückkehr der Götter”
Museumsinsel
12- EUR ermäßigt 6,- EUR
Museumsinsel Berlin
Drei-Tage-Karte
19,- EUR ermäßigt 9,50 EUR
gültig für Berliner Museen ohne Sonderausstellungen
Jahreskarte
40,- EUR ermäßigt 20,- EUR
ohne Sonderausstellungen
Die Jahreskarte ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte.
Jahreskarte Plus
80,- EUR ermäßigt 40,- EUR
einschließlich Sonderausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin
Gilt nur für Ausstellungen und Sonderausstellungen, die ausschließlich von den Staatlichen Museen zu Berlin veranstaltet und durchgeführt werden. Für Kooperationsausstellungen mit Dritten gelten Sonderkonditionen, die jeweils durch Aushang bekannt gegeben werden. Die Jahreskarte PLUS ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte PLUS.
BildunterschriftDer Betende Knabe, Ende des 4. Jh. v. Chr., Bronze, Höhe: 1,28 m
© SMBEnde der Bildunterschrift
* Beschreibung
* Adresse / Öffnungszeiten / Preise
* Führungen / Veranstaltungen
* Antikensammlung
Führungen:
*
21. Februar 2010, 15:00 Uhr
Kunst und Kultur auf den Kykladen
*
28. Februar 2010, 15:00 Uhr
Hellenistischer Luxus in Germanien - Der Hildesheimer Silberschatz
*
7. März 2010, 11:00 Uhr
Frühe Kulturen Griechenlands
*
14. März 2010, 15:00 Uhr
Die Antikensammlung im Alten Museum – Betrachtung ausgewählter Werke
*
21. März 2010, 15:00 Uhr
Griechische Athleten – Vasenbilder und Skulptur
*
28. März 2010, 15:00 Uhr
Frühe Kulturen Griechenlands
*
4. April 2010, 15:00 Uhr
Griechische Töpferkunst
*
18. April 2010, 15:00 Uhr
Griechische Götter- und Heldendarstellungen
*
25. April 2010, 15:00 Uhr
Das Alltagsleben der Griechen
*
2. Mai 2010, 15:00 Uhr
Kunst und Kultur auf den Kykladen
*
9. Mai 2010, 15:00 Uhr
Frauenleben im antiken Griechenland
*
16. Mai 2010, 15:00 Uhr
Antike Meisterwerke aus Bronze
*
30. Mai 2010, 15:00 Uhr
Griechische Götter- und Heldendarstellungen
*
6. Juni 2010, 15:00 Uhr
Magna Graecia – Kunst der Griechen aus Koloniestädten in Unteritalien
*
13. Juni 2010, 15:00 Uhr
Der Trojanische Krieg auf Bildern griechischer Vasen
*
27. Juni 2010, 15:00 Uhr
Rundgang zu ausgewählten Kunstwerken der Antikensammlung
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Livemusik am 28.02.2010, CARMEN SOUZA QUARTETT / Tip des Berliner Stadtmagazin
28.2.2010 von Dr. B..

Nach den beiden von der Kritik gefeierten Alben «Ess ê nha Cape Verde» (2005) und “Verdade” (2008) tritt Souza 2010 mit einem beeindruckenden Werk namens «Protegid» erneut in Erscheinung. In ihrem neuen Album mischt sie die traditionellen afrikanischen und kapverdischen Rhythmen mit zeitgenössischem Jazz und Afro-Latin. Ihr ist dabei ein innovatives und bahnbrechendes Werk gelungen.
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Ausstellung am 28.02.2010, Kunstkammer im Georg-Kolbe-Museum No.6 – José Noguero / Tip des Berliner Stadtmagazin
28.2.2010 von Dr. B..


Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft von Spanien
José Noguero (*1969) José Noguero ist einer der bedeutendsten spanischen Künstler seiner Generation. Geboren 1969 in Barbastro, Huesca, studierte er von 1985 bis 1992 an der Escola Massana in Barcelona. Seit 1999 lebt und arbeitet Noguero in Berlin. Herausragende Ausstellungsprojekte der jüngsten Zeit waren unter anderem die Einzelausstellung “Escenografías” in der Fundació Sunol Barcelona 2008 oder die Beteiligung am XV. Rohkunstbau-Festival in der Potsdamer Villa Kellermann im selben Jahr.
Das plastische, fotografische und filmische Werk von José Noguero ist von einer narrativen Befragung des Begriffs “Raum” geprägt. Bekannt geworden ist der Künstler mit Bühnenräumen, die er in Kästen baute und abfotografierte und bei denen wenige Requisiten eine (absurde) Handlung suggerieren. Durch die existentielle Reduktion des Anwesenden bieten sich die sorgfältig ausgeleuchteten Szenografien als Metapher menschlicher Lebenswelten dar. Sein Interesse gilt der Durchdringung des Geistigen und Emotionalen mit dem gegenständlich Realen.
Für die Kunstkammer des Georg-Kolbe-Museums hat José Noguero eine Videoinstallation geschaffen, die von der leidenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Tradition figürlicher Bildhauerei getragen ist. Im Zentrum steht die von eigener Hand nachmodellierte Figur von Georg Kolbes “Tänzerinnenbrunnen” (1922) aus dem Garten des Museums, die er in mehreren kleinen Gipsgüssen reproduzierte. Deren Zerstörung im Akt eines inszenierten Falls auf eine Glasplatte verwandelt sich im Medium filmischer Choreografie in einem symbolisch aufgeladenen Zyklus aus Tod und Wiedergeburt.
(Marc Wellmann, 2010)
Samstag, 3. April 2010, 14.30 bis 17.00 Uhr
Modellierworkshop mit José Noguero für Jugendliche von 11 bis 15 Jahren
Anmeldung und weitere Informationen:
kunstvermittlung@georg-kolbe-museum.de
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Ausstellung am 28.02.2010, Friedliche Revolution / Tip des Berliner Stadtmagazin
28.2.2010 von Dr. B..


Die Open-Air-Ausstellung erzählt von der Friedlichen Revolution und ihren Akteuren. 1989 erwachen viele Ostdeutsche aus dem verordneten Zwangsschlaf, überwinden ihre Angst und nehmen ihre Geschicke selbst in die Hand.
Ausgehend von wenigen Personen werden die oppositionellen Aktivitäten schnell zu einer breiten Volksbewegung. Immer mehr Menschen wehren sich gegen Hoffnungslosigkeit, Verfall und Stillstand in der Gesellschaft, fordern Reisefreiheit und freie Wahlen. Bürgerbewegungen und Parteien gründen sich. Hunderttausende gehen mutig auf die Straße. Die kommunistischen Machthaber können nur noch hilflos reagieren.
Während ein Teil der Bevölkerung die DDR reformieren will, stimmt ein anderer Teil mit den Füßen ab und verlässt das Land. Zusammen beseitigen sie die Diktatur der SED, zwingen Staatspolitiker zum Handeln und schreiben Geschichte. Wie rasant diese Entwicklung verläuft, ist daran abzulesen, dass noch im Mai 1989 bei der Kommunalwahl etwa 90 Prozent Ja-Stimmen zur Einheitsliste abgegeben werden. Es ist kaum ein halbes Jahr vergangen und Hunderttausende stellen auf den Straßen den Machtanspruch der SED in Frage. Doch auch die Forderungen der Demonstranten ändern sich in kurzer Frist. Am deutlichsten wird das am Wechsel der Losungen von „Wir sind das Volk“ zu „Wir sind ein Volk“. Selbst nach der Maueröffnung reißt der Strom der Ostdeutschen nicht ab, die das Land Richtung Westen verlassen. Schließlich finden schon fünf Monate später die ersten freien Wahlen in der DDR statt. Die meisten Wähler entscheiden sich für die Parteien, die den schnellsten Weg zur Wiedervereinigung versprechen. Die Geschwindigkeit wird dabei weiter von den Bürgern bestimmt, die die Regierenden zur Währungsunion und Einheit treiben. Noch wenige Tage vor Inkrafttreten des Einigungsvertrags erzwingen sie dessen Änderung. Die Stasiakten müssen offen gelegt werden. Dass der Handlungsmut nicht wie Phönix aus der Asche kommt, dass es Ursachen und Bedingungen gibt, wird dabei ebenso wenig außer Acht gelassen, wie die Einflüsse aus den Nachbarstaaten. Die Signale der Solidarnosc aus Polen spielen für die Umwälzungen genauso eine Rolle, wie die Öffnung der ungarisch-österreichischen Grenze.
Die familiären Bindungen zu den Deutschen auf der anderen Seite der Mauer sind ebenso wichtig wie die westdeutschen Medien, die mit ihrer Berichterstattung nicht Presseinformation 3 nur das Informationsmonopol der SED-Diktatur aufbrechen, sondern auch den Oppositionellen in der DDR ein Forum bieten.
In der Ausstellung wird nicht nur der zeitliche Ablauf der Ereignisse wiedergegeben. Neben den Ergebnissen der gesellschaftlichen Um- und Neuordnung sollen die Vielschichtigkeit des Prozesses der politischen Willensbildung, die Ziele der Bürger, sowie ihre Motive und Handlungsformen verdeutlicht werden. Das daraus entstehende Bild ist nicht homogen. Es zeigt unterschiedliche und zum Teil gegenläufige Interessen. Die Ausstellung will nicht nur die Geschichte zeigen, sondern zu einer kritischen Diskussion anregen, zum Meinungsstreit um und für eine freie und demokratische Gesellschaft und im besten Fall damit den Geist von 1989 weiterleben lassen.
Öffnungszeiten: bis zum 3. Oktober 2010 auf dem Alexanderplatz, neben der Weltzeituhr. Die Ausstellung ist zweisprachig (deutsch und englisch) und täglich von 0 bis 24 Uhr zugänglich, Eintritt frei.
Ein Projekt der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit der Kulturprojekte Berlin GmbH; gefördert durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Gliederung
Gerade weil sich die Ausstellung auch an jüngere, nach der Friedlichen Revolution geborene Mitbürger richtet, scheint es unerlässlich, historische Wegmarken der deutschen und europäischen Teilungsgeschichte aufzuzeigen. Im Ausstellungsabschnitt „Aufbruch“, geht es um die unmittelbare Vorgeschichte der Friedlichen Revolution, in den der 1980er Jahren. Der Abschnitt „Revolution“ behandelt den Zeitraum zwischen Sommer 1989 und dem Vorabend der Volkskammerwahlen am 18. März 1990. Das sich anschließende Kapitel „Einheit“ erzählt den kurzen Weg von den ersten freien Wahlen in der DDR bis zu den ersten gesamtdeutschen Wahlen im Dezember 1990. Im Ausstellungspavillon schließlich geben Zitate die unterschiedlichen Sichtweisen auf die Ereignisse von 1989 quer durch die Gesellschaft wieder.
Umsetzung
Die Ausstellung wurde am 7. Mai 2009 in Anknüpfung an die Proteste gegen die Fälschung der letzten Kommunalwahlen in der DDR eröffnet. Bis zum 3. Oktober 2010 ist die zweisprachig (deutsch und englisch) gestaltete Ausstellung täglich 24 Stunden kostenfrei zugänglich. Auf dreihundert laufenden Metern Ausstellungsfläche werden über 700 Fotos und Dokumente gezeigt.
Originalobjekte sowie zehn Medienstationen mit Filmbeiträgen vermitteln einen lebendigen Eindruck von der wachsenden Intensität der damaligen Ereignisse. Materialbasis für die Ausstellung ist der reichhaltige Fundus an Dokumenten, Fotos, Audios und Filmen, die im „Archiv der DDR-Opposition“ der Robert-Havemann- Gesellschaft e.V. seit Jahren gesammelt und geordnet werden.
Als Ort mit historischem Bezug bietet sich der Berliner Alexanderplatz an. Hier fand sich ab Juni 1989 an jedem 7. des Monats ein Häufchen Mutiger ein, um gegen die Wahlfälschung zu protestieren. Am 7. Oktober schließlich füllte sich der ganze Platz und es formierte sich ein Protestzug zum Palast der Republik, in dem sich die SED selbst feierte. Auch in den folgenden Tagen und Wochen war der Platz immer wieder ein Treffpunkt von Regimekritikern.
Begleitaktivitäten
Über den gesamten Ausstellungszeitraum gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm, das durch ein umfangreiches Führungsangebot ergänzt wird. Neben Regelangeboten mit geschulten Ausstellungsbegleitern sind Sonderführungen durch Zeitzeugen möglich. Zahlreiche Begleitveranstaltungen erweitern das Programm.
Als zentraler Ausgangspunkt ist ein Informationspavillon täglich ab 10.00 Uhr geöffnet. Hier sind unter anderem eine Medienstation und ein Buchshop untergebracht. Auf einem interaktiven Terminal der Medienstation können verschiedene historische Filmdokumentationen des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) angesehen werden. Im Buchshop besteht neben dem Erwerb vertiefender Literatur auch die Möglichkeit, Tickets für die Zeitzeugen-Führungen durch die Ausstellung zu buchen. Ebenfalls im Innenbereich des Pavillons ist ein Großdisplay installiert, auf dem längere Dokumentationen und Spielfilme gezeigt werden. Die Besucher haben die Möglichkeit, sich in einem virtuellen Gästebuch einzutragen. Dieses ist in die Website zur Ausstellung integriert, die unter www.revolution89.de in Deutsch und Englisch zur Verfügung steht. Zusätzlich können Meinungen auch auf einem „schwarzen Brett“ im Ausstellungsbereich geäußert werden.
Begleitend zur Ausstellung erscheint das Magazin „Wir sind das Volk“, das für 5,- Euro im Buchshop erworben werden kann.
Ein umfangreiches Vermittlungs- und Bildungsprogramm zur Ausstellung richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der Primarstufe. Die Fragen vom Umgang mit Diktatur und Demokratie, die uns auch heute bewegen, stehen im Zentrum der Führungen und Workshops. Die Schüler erfahren von den Menschen, die die Friedliche Revolution vorbereitet und durchgekämpft haben und beschäftigen sich mit den Ursachen, Zielen und Erfolgen der Friedlichen Revolution. Zu verschiedenen Themen wie „Flucht“, „Protest“ oder „Freiheit“ können 60minütige Führungen in mehreren Sprachen, darunter Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Polnisch, Ungarisch, Türkisch und Russisch gebucht werden. Im Anschluss an die Führungen bieten kreative oder historische Workshops eine weitere Vertiefung der Inhalte an. Zusätzlich werden Ferienprogramme mit Exkursionen und Filmen angeboten.
Auch für Erwachsene besteht die Möglichkeit in verschiedenen Sprachen Gruppenführungen zu buchen. Jeden Samstag um 13 Uhr führen zudem Akteure und Zeitzeugen der Friedlichen Revolution durch die Ausstellung und geben aus ihrer Perspektive authentisch Auskunft. Die Führungen finden mit mindestens 5 und maximal 15 Teilnehmern statt, die Tickets kosten 5 Euro und sind direkt vor Ort erhältlich, Anmeldung nicht erforderlich.
Buchungen und Informationen zu den Führungen und Wokshops
Infoline, Tel. 030 / 247 49-888, Fax: 030 / 247 49-883
Mo bis Fr 9.00 - 16.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 9.00 - 13.00 Uhr
E-Mail: führungen@mauerfall09.de
www.mauerfall09.de(Externer Link) / www.revolution89.de(Externer Link)
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