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Archive für 19.2.2010
Livemusik am 19.02.2010, T.B.C. feat. Achim Kaufmann / Tip des Berliner Stadtmagazin
19.2.2010 von Dr. B..

Jan von Klewitz – alto sax
Gerhard Gschlößl – trombone
Achim Kaufmann – piano
“Das T.B.C. Trio ist ein Bläser Trio.
Es wird langsame dreistimmige freefugen und Choräle genauso wie lustige dreistimmige Improvisationen über abgehangene Standards geben.
Infolge dessen wird die Geburtenrate erheblich ansteigen, was zu einer Mehrbelastung des Berliner Wasserhaushalts führt.
Dies hat ein Absinken des intellektuellen Niveaus bis hin zu Neuwahlen zur Folge.
Waren das jetzt schon die verlangten 120 Wörter?
Altberliner werden vollkommen aussterben, Neuberliner können das alte Niveau nicht halten und sind gezwungen ins Umland abzuwandern.
Der zukünftige Berliner wird eine Mischung aus übergewichtigem Dackel und zu fettem Biber sein, der morgens seine Zeitung frisst und abends sein Bier säuft.“ Felix Wahnschaffe
Einlass: 21 Uhr
Eintritt: 9/6€
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Oper am 19.02.2010, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny / Tip des Berliner Stadtmagazin
19.2.2010 von Dr. B..


Musikalische Leitung … Jin Wang
Inszenierung … Andreas Homoki
Bühnenbild … Hartmut Meyer
Kostüme … Mechthild Seipel
Dramaturgie … Werner Hintze
Chöre … Robert Heimann
Licht … Franck Evin
Video … fettFilm (Torge Möller und Momme Hinrichs)
Leokadija Begbick … Christiane Oertel
Fatty … James Elliott
Dreieinigkeitsmoses … Jens Larsen
Jenny … Sinéad Mulhern
Jim Mahoney … Kor-Jan Dusseljee
Jakob Schmidt … Thomas Ebenstein
Bill … Horst Lamnek
Joe … Carsten Sabrowski
Tobby Higgins … Peter Renz
Uraufführung 1930 - Premiere am 24. September 2006
Wenn man von der Polizei verfolgt wird, muss man viel Geld haben, um die Ordnungsmacht des Staates zu bestechen. Wenn man keins hat, muss man welches machen. Drei Gangster handeln nach dieser Erkenntnis und errichten mitten im Nirgendwo die Paradiesstadt Mahagonny, wo die Menschen ihr Glück finden und ihr Geld ausgeben sollen. Aber das Unternehmen würde scheitern, wenn nicht Jim Mahoney, ein einfacher Holzfäller aus Alaska, das Gesetz der menschlichen Glückseligkeit finden würde: Der Mensch muss alles dürfen dürfen – sich bis zum Platzen vollfressen, exzessiv Sex haben, sich im Boxkampf als echter Mann erweisen, sich bis zum Umfallen besaufen. Mahagonny boomt, die Gangster werden reich, aber Jim hat ein viel wichtigeres Gesetz übersehen: Man darf nun zwar alles, aber man muss es bezahlen können. Er kann es nicht und wird wegen Geldmangels hingerichtet.
»Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« gilt als politische Parabel, opernästhetischer Diskurs, Analyse der Funktionsmechanismen menschlicher Zivilisation, gnadenlose Bestandsaufnahme des Zustands menschlicher Beziehungen unter der Herrschaft des Marktes. Das Werk ist all dies, und doch viel mehr: eine der erfolgreichsten Opern des zwanzigsten Jahrhunderts und ein grandioser Theaterspaß von verblüffender Kraft und Aktualität.
Die Inszenierung von Andreas Homoki nimmt die Techniken des Brecht-Theaters auf und adaptiert sie auf originelle und verblüffende Weise für unsere Zeit. Die von Publikum und Presse umjubelte Aufführung kehrt die Schärfe der Satire nicht unter den Tisch, und präsentiert das Stück doch als das, was es ist: große Oper mit großen Gefühlen und grandioser Musik.
Literaturforum im Brecht-Haus
Pressestimmen …137
Kennzeichen der Aufführung ist der Verzicht auf alles Atmosphärische, auf all das Verführerische, das sonst in diesem Stück gerne hergezeigt wird, um es so recht verdammen zu können. Dadurch wird das Publikum recht kurz gehalten, aber das Panische und Nackte des ganzen Vergnügungsbemühens … um so deutlicher.
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, Martin Wilkening)
Christiane Oertel ist eine kühl kalkulierende aber auch durchaus lustvolle Witwe Begbick, Jens Larsen der durchtriebene Dreieinigkeitsmoses. Tatjana Gazdik gibt mit schön timbrierter Stimme die Jenny, Kor-Jan Dusseljee den Jim Mahoney, der mit seinem naiven Glauben ans ewige Glück eine Bauchlandung hinlegt.
(Frankfurter Rundschau, Georg-Friedrich Kühn)
»Mahagonny« steht und fällt – wie die Stadt, die sie malt – mit dem Können der Sängerinnen und Sänger, den zum Teil kraftvollen und gewaltigen Chören und dem Orchester, das, wenn nötig, volltönig aufspielt und manchmal nur ein Instrument als Begleitung hat. Das gesamte Sängerensemble präsentiert sich wahrlich erstklassig (…)
(Neues Deutschland, Stefan Amzoll)
»Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« hat dem Premierenpublikum in der Komischen Oper Spaß gemacht. Das ist ein gutes Zeichen. Brecht selbst sagt es: »Ist, ‘Mahagonny’ ein Erlebnis? Es ist ein Erlebnis. Denn, ‘Mahagonny’ ist ein Spaß.«
(Berliner Zeitung, Stephan Speichert)
Mahagonny ist eine Mischung aus Illusion und Provokation, aus Enthüllung und Versöhnung, vor allem ist sie jedoch ein Spaß. Brechts freche Texte, Weills unverwechselbare Musik, die volkstümlich, aggresiv, herb, sakral oder auch sentimental daherkommt, bieten die besten Voraussetzungen für triumphales theatralisches Genießen, zumal der Stoff an Aktualität nichts eingebüßt hat.
(Märkische Allgemeine Zeitung, Maren Franzke)
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Theater am 19.02.2010, Kammerspiele - Othello / Tip des Berliner Stadtmagazin
19.2.2010 von Dr. B..

Othello ist ein geachteter und erfolgreicher General der venezianischen Armee. Sein Status scheint unantastbar und steht doch in Diskrepanz zu seiner dunklen Hautfarbe, die ihn zum „Fremden“ macht, auch zum Ziel von Verhöhnung und Ablehnung. Heimlich heiratet Othello die junge Desdemona, die sich mit ihrer Entscheidung für diese Liebe gegen ihren Vater stellt. Othellos Fähnrich Jago, erzürnt darüber, dass der Leutnant Cassio ihm bei einer Beförderung vorgezogen wurde und getrieben von Hass und Machtwillen, spinnt eine tödliche Intrige: Er überzeugt Othello davon, dass Desdemona ihn mit Cassio betrügt. Außer sich vor Eifersucht und dem Gefühl, getäuscht worden zu sein, tötet Othello Desdemona und als ihre Unschuld ans Licht kommt, sich selbst. Jette Steckel, Nachwuchsregisseurin des Jahres 2007, begibt sich mit ihrer Inszenierung auf die Suche nach dem Fremden, dem Monstrum, dem Tier, dem Feind, dem Mann, der Frau und dem Kind, die sich in der Figur des Othello vereinen. Othellos Geschichte konfrontiert uns mit der Frage nach den Bildern von Identität und deren Zerstörbarkeit.
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Livemusik am 19.02.2010, Terrence Bowry Band / Tip des Berliner Stadtmagazin
19.2.2010 von Dr. B..

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Theater am 19.02.2010, Linie 2 - Der Alptraum / Tip des Berliner Stadtmagazin
19.2.2010 von Dr. B..


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Theater am 19.02.2010, LARS REICHOW mit ‘Der Unterhaltungskanzler’ / Tip des Berliner Stadtmagazin
19.2.2010 von Dr. B..
Karten Di. - Do.: 15,- / Ermäßigt 10,- €
Freitag: 15,- / Ermäßigt 13,- / Samstag 20,- / Ermäßigt 15,- €
In einer Zeit, in der sich viele Deutsche Heidi Klum als Familienministerin vorstellen können und Deutschland beim Eurovision Song Contest mal wieder die letzten Plätze belegt, in der sich das Augenmerk auf das Dekolleté der Regierungschefin legt und die Grabenkämpfe zwischen recht(s)schaffenden und linksdrehenden Kulturen toben, da braucht es einen, der das Ruder herumreißt.
Und endlich hat das Warten ein Ende, denn der Mainzer Kabarettist Lars Reichow greift nach der Macht: Kleinkunst statt Cohiba, Seriosität statt Saumagen und Genialität statt Gazprom. Als Unterhaltungskanzler möchte er neue Maßstäbe setzen und geht seinen Weg beharrlich wie der amerikanische Gouverneur, der als barbarischer Conan begann und jetzt den Sonnenstaat Kalifornien regiert.
Reichow macht reinen Tisch in verkrümelten Wohnungen, entreißt den Schwiegereltern die Richtlinienkompetenz, wagt mit Carla Bruni auf dem internationalen Parkett ein Tänzchen und löscht alle Konten in Liechtenstein. Gewohnt pointiert erkennt der Kleinkunstpreisträger die Zeichen der Zeit und schmiedet daraus eine Regierungserklärung, die keine Fragen offen lässt.
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Livemusik am 19.02.2010, TRIO MURRAY/BOOTH/GAYLE / Tip des Berliner Stadtmagazin
19.2.2010 von Dr. B..

Sunny Murray begann bei Willie «The Lion“«Smith und bei Henry «Red» Allen. Nachdem er kurze Zeit in der Bebop-Szene aktiv war, wirkte er von 1959 bis 1965 in verschiedenen Formationen mit Cecil Taylor zusammen. Danach arbeitete er mit wichtigen Free-Jazz-Saxophonisten zusammen: Von 1964 bis 1966 war er Mitglied von Albert Aylers Band, daneben trat er mit Archie Shepp, Byard Lancaster, Kenneth Terroade und Frank Lowe auf. Murrays Bedeutung liegt vor allem in der Entwicklung eines metrenfreien Schlagzeugspiels, was wesentlich zur Emanzipation des Instruments im freien Jazz beigetragen hat. Charakteristisch für ihn ist ein besonders federndes Spiel.
Juini Booth (Bass. Piano und Cello) hatte mit acht Jahren Klavierunterricht und besuchte 1962/63 die kommunale Musikschule in Buffalo. Seine Musikerkarriere begann in den Bands von Chuck Mangione 1964/65 und Art Blakey 1966/67. Er wirkte auch an dem ESP-Disk-Album Music from the Spheres des Sonny Simmons/Barbara Donald-Quintetts mit; danach arbeitete er als freischaffender Musiker u. a. mit Donald Byrd, Abdullah Ibrahim, Kenny Dorham, Tal Farlow, Shelly Manne, Thelonious Monk und Albert Ayler. In den 1970er spielte er in den Gruppen von Gary Bartz (Urban Bush Music), Hamiet Bluiett, Freddie Hubbard, McCoy Tyner, Elvin Jones, Chico Freeman und Charles Tolliver. 1984 spielte er im Trio von Steve Grossman; Ende der 80er war er Mitglied im Sun Ra Arkestra (Second Star to the Right), 1999 wirkte an Charles Gayles Album Ancient of Days mit.
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Theater am 19.02.2010, Gut gegen Nordwind / Tip des Berliner Stadtmagazin
19.2.2010 von Dr. B..


Ein einziger falscher Buchstabe lässt Emmi Rothners Mail irrtümlich bei Leo Leike landen - und so erlebt der Zuschauer, wie sich die Homepage-Expertin und der beziehungsgeschädigte Kommunikationswissenschaftler näherkommen; schon entsteht eine ganz besondere Brieffreundschaft im Internet-Zeitalter. Doch kann sich daraus auch eine Verliebtheit oder sogar Liebe entwickeln, wo die beiden sich doch im wirklichen Leben noch nie begegnet sind? Bald scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann es zum ersten persönlichen Treffen kommt …
Daniel Glattauers Bestsellerroman erobert nun die Theaterbühne – seine Leser hatte der Autor mit seiner unterhaltsamen Beziehungsgeschichte so süchtig gemacht, dass sie eine Fortsetzung erzwangen …
Von hart bis zart, von trotzig bis hingebungsvoll - von schnodderig bis verzweifelt, von unendlich traurig bis unfassbar komisch: Keine Gefühlslage bleibt in „Gut gegen Nordwind“ ausgespart.
Unter der Regie von Rüdiger Hentzschel spielen Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen.
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Kabaret am 19.02.2010, The Umbilical Brothers Speedmouse / Tip des Berliner Stadtmagazin
19.2.2010 von Dr. B..


„Speedmouse“ heißt das diesjährige Berliner Programm der Umbilical Brothers. Das Stück hat folgende Handlung – auch wenn Handlung vielleicht nicht ganz trifft. Um die neuesten Errungenschaften der Veranstaltungstechnik für sich zu nutzen, steigen David und Shane auf digitale Schauspielkunst um. So sind sie in der Lage, aus dem Stegreif heraus beliebige Programme abzurufen oder an den langweiligen Stellen einen Schnellvorlauf zuzuschalten – bis unglücklicherweise aber die Fernbedienung verloren geht …
Und die Lage wird immer schlimmer, wenn Showkontrolleur Tina anfängt, Gedankenspiele mit Shane zu treiben.
Dieser Humor schrammt genüsslich am Verbotenen entlang und ist wohl auf der ganzen Welt zu verstehen. Katja Oskamp, Berliner Zeitung
Mit: David Collins und Shane Dundas
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Party am 19.02.2010, NACH/T/SCHLAG / Tip des Berliner Stadtmagazin
19.2.2010 von Dr. B..


house/blackmusic/rock/pop/electro in the mix by -
DJ MEO
clubbing blackmusic all styles by -
DJ MISCHER
partyclassics&partyhits by -
DJ EM-TEE
Danceperformances on Stage!
Eintritt bis 0 Uhr für Ladies 3,-EUR incl. 10,-EUR Drinks for free
regulärer Eintritt 6,- EUR
Das Matrix Berlin.365 ist der Freiraum zum Feiern: an 365 Tagen mit 7 Floors im Herzen Berlins.Menschen, Mode, Musik – wir re:mixen die Nacht, ab 22.00 Uhr, jeden Tag.Das Matrix Berlin.365 schlägt im Herzen der Party- City Berlin’s, zwischen Universal, O2 Arena und Simon- Dach- Viertel direkt unter der U-Bahn Warschauer Straße.
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