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Archive für 14.3.2010
Ausstellung am 14.03.2010, Friedliche Revolution / Tip des Berliner Stadtmagazin
14.3.2010 von Dr. B..


Die Open-Air-Ausstellung erzählt von der Friedlichen Revolution und ihren Akteuren. 1989 erwachen viele Ostdeutsche aus dem verordneten Zwangsschlaf, überwinden ihre Angst und nehmen ihre Geschicke selbst in die Hand.
Ausgehend von wenigen Personen werden die oppositionellen Aktivitäten schnell zu einer breiten Volksbewegung. Immer mehr Menschen wehren sich gegen Hoffnungslosigkeit, Verfall und Stillstand in der Gesellschaft, fordern Reisefreiheit und freie Wahlen. Bürgerbewegungen und Parteien gründen sich. Hunderttausende gehen mutig auf die Straße. Die kommunistischen Machthaber können nur noch hilflos reagieren.
Während ein Teil der Bevölkerung die DDR reformieren will, stimmt ein anderer Teil mit den Füßen ab und verlässt das Land. Zusammen beseitigen sie die Diktatur der SED, zwingen Staatspolitiker zum Handeln und schreiben Geschichte. Wie rasant diese Entwicklung verläuft, ist daran abzulesen, dass noch im Mai 1989 bei der Kommunalwahl etwa 90 Prozent Ja-Stimmen zur Einheitsliste abgegeben werden. Es ist kaum ein halbes Jahr vergangen und Hunderttausende stellen auf den Straßen den Machtanspruch der SED in Frage. Doch auch die Forderungen der Demonstranten ändern sich in kurzer Frist. Am deutlichsten wird das am Wechsel der Losungen von „Wir sind das Volk“ zu „Wir sind ein Volk“. Selbst nach der Maueröffnung reißt der Strom der Ostdeutschen nicht ab, die das Land Richtung Westen verlassen. Schließlich finden schon fünf Monate später die ersten freien Wahlen in der DDR statt. Die meisten Wähler entscheiden sich für die Parteien, die den schnellsten Weg zur Wiedervereinigung versprechen. Die Geschwindigkeit wird dabei weiter von den Bürgern bestimmt, die die Regierenden zur Währungsunion und Einheit treiben. Noch wenige Tage vor Inkrafttreten des Einigungsvertrags erzwingen sie dessen Änderung. Die Stasiakten müssen offen gelegt werden. Dass der Handlungsmut nicht wie Phönix aus der Asche kommt, dass es Ursachen und Bedingungen gibt, wird dabei ebenso wenig außer Acht gelassen, wie die Einflüsse aus den Nachbarstaaten. Die Signale der Solidarnosc aus Polen spielen für die Umwälzungen genauso eine Rolle, wie die Öffnung der ungarisch-österreichischen Grenze.
Die familiären Bindungen zu den Deutschen auf der anderen Seite der Mauer sind ebenso wichtig wie die westdeutschen Medien, die mit ihrer Berichterstattung nicht Presseinformation 3 nur das Informationsmonopol der SED-Diktatur aufbrechen, sondern auch den Oppositionellen in der DDR ein Forum bieten.
In der Ausstellung wird nicht nur der zeitliche Ablauf der Ereignisse wiedergegeben. Neben den Ergebnissen der gesellschaftlichen Um- und Neuordnung sollen die Vielschichtigkeit des Prozesses der politischen Willensbildung, die Ziele der Bürger, sowie ihre Motive und Handlungsformen verdeutlicht werden. Das daraus entstehende Bild ist nicht homogen. Es zeigt unterschiedliche und zum Teil gegenläufige Interessen. Die Ausstellung will nicht nur die Geschichte zeigen, sondern zu einer kritischen Diskussion anregen, zum Meinungsstreit um und für eine freie und demokratische Gesellschaft und im besten Fall damit den Geist von 1989 weiterleben lassen.
Öffnungszeiten: bis zum 3. Oktober 2010 auf dem Alexanderplatz, neben der Weltzeituhr. Die Ausstellung ist zweisprachig (deutsch und englisch) und täglich von 0 bis 24 Uhr zugänglich, Eintritt frei.
Ein Projekt der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit der Kulturprojekte Berlin GmbH; gefördert durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Gliederung
Gerade weil sich die Ausstellung auch an jüngere, nach der Friedlichen Revolution geborene Mitbürger richtet, scheint es unerlässlich, historische Wegmarken der deutschen und europäischen Teilungsgeschichte aufzuzeigen. Im Ausstellungsabschnitt „Aufbruch“, geht es um die unmittelbare Vorgeschichte der Friedlichen Revolution, in den der 1980er Jahren. Der Abschnitt „Revolution“ behandelt den Zeitraum zwischen Sommer 1989 und dem Vorabend der Volkskammerwahlen am 18. März 1990. Das sich anschließende Kapitel „Einheit“ erzählt den kurzen Weg von den ersten freien Wahlen in der DDR bis zu den ersten gesamtdeutschen Wahlen im Dezember 1990. Im Ausstellungspavillon schließlich geben Zitate die unterschiedlichen Sichtweisen auf die Ereignisse von 1989 quer durch die Gesellschaft wieder.
Umsetzung
Die Ausstellung wurde am 7. Mai 2009 in Anknüpfung an die Proteste gegen die Fälschung der letzten Kommunalwahlen in der DDR eröffnet. Bis zum 3. Oktober 2010 ist die zweisprachig (deutsch und englisch) gestaltete Ausstellung täglich 24 Stunden kostenfrei zugänglich. Auf dreihundert laufenden Metern Ausstellungsfläche werden über 700 Fotos und Dokumente gezeigt.
Originalobjekte sowie zehn Medienstationen mit Filmbeiträgen vermitteln einen lebendigen Eindruck von der wachsenden Intensität der damaligen Ereignisse. Materialbasis für die Ausstellung ist der reichhaltige Fundus an Dokumenten, Fotos, Audios und Filmen, die im „Archiv der DDR-Opposition“ der Robert-Havemann- Gesellschaft e.V. seit Jahren gesammelt und geordnet werden.
Als Ort mit historischem Bezug bietet sich der Berliner Alexanderplatz an. Hier fand sich ab Juni 1989 an jedem 7. des Monats ein Häufchen Mutiger ein, um gegen die Wahlfälschung zu protestieren. Am 7. Oktober schließlich füllte sich der ganze Platz und es formierte sich ein Protestzug zum Palast der Republik, in dem sich die SED selbst feierte. Auch in den folgenden Tagen und Wochen war der Platz immer wieder ein Treffpunkt von Regimekritikern.
Begleitaktivitäten
Über den gesamten Ausstellungszeitraum gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm, das durch ein umfangreiches Führungsangebot ergänzt wird. Neben Regelangeboten mit geschulten Ausstellungsbegleitern sind Sonderführungen durch Zeitzeugen möglich. Zahlreiche Begleitveranstaltungen erweitern das Programm.
Als zentraler Ausgangspunkt ist ein Informationspavillon täglich ab 10.00 Uhr geöffnet. Hier sind unter anderem eine Medienstation und ein Buchshop untergebracht. Auf einem interaktiven Terminal der Medienstation können verschiedene historische Filmdokumentationen des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) angesehen werden. Im Buchshop besteht neben dem Erwerb vertiefender Literatur auch die Möglichkeit, Tickets für die Zeitzeugen-Führungen durch die Ausstellung zu buchen. Ebenfalls im Innenbereich des Pavillons ist ein Großdisplay installiert, auf dem längere Dokumentationen und Spielfilme gezeigt werden. Die Besucher haben die Möglichkeit, sich in einem virtuellen Gästebuch einzutragen. Dieses ist in die Website zur Ausstellung integriert, die unter www.revolution89.de in Deutsch und Englisch zur Verfügung steht. Zusätzlich können Meinungen auch auf einem „schwarzen Brett“ im Ausstellungsbereich geäußert werden.
Begleitend zur Ausstellung erscheint das Magazin „Wir sind das Volk“, das für 5,- Euro im Buchshop erworben werden kann.
Ein umfangreiches Vermittlungs- und Bildungsprogramm zur Ausstellung richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der Primarstufe. Die Fragen vom Umgang mit Diktatur und Demokratie, die uns auch heute bewegen, stehen im Zentrum der Führungen und Workshops. Die Schüler erfahren von den Menschen, die die Friedliche Revolution vorbereitet und durchgekämpft haben und beschäftigen sich mit den Ursachen, Zielen und Erfolgen der Friedlichen Revolution. Zu verschiedenen Themen wie „Flucht“, „Protest“ oder „Freiheit“ können 60minütige Führungen in mehreren Sprachen, darunter Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Polnisch, Ungarisch, Türkisch und Russisch gebucht werden. Im Anschluss an die Führungen bieten kreative oder historische Workshops eine weitere Vertiefung der Inhalte an. Zusätzlich werden Ferienprogramme mit Exkursionen und Filmen angeboten.
Auch für Erwachsene besteht die Möglichkeit in verschiedenen Sprachen Gruppenführungen zu buchen. Jeden Samstag um 13 Uhr führen zudem Akteure und Zeitzeugen der Friedlichen Revolution durch die Ausstellung und geben aus ihrer Perspektive authentisch Auskunft. Die Führungen finden mit mindestens 5 und maximal 15 Teilnehmern statt, die Tickets kosten 5 Euro und sind direkt vor Ort erhältlich, Anmeldung nicht erforderlich.
Buchungen und Informationen zu den Führungen und Wokshops
Infoline, Tel. 030 / 247 49-888, Fax: 030 / 247 49-883
Mo bis Fr 9.00 - 16.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 9.00 - 13.00 Uhr
E-Mail: führungen@mauerfall09.de
www.mauerfall09.de(Externer Link) / www.revolution89.de(Externer Link)
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Freizeitangebot am 14.03.2010, Zoobesuch im Zoologischen Garten am Bahnhof Zoo / Tip des Berliner Stadtmagazin
14.3.2010 von Dr. B..


Elefantentor
01. Januar - 20. März: 9.00 - 17.00 Uhr
(Kassenschluss: 16.30 Uhr)
21. März - 14. September: 9.00 - 19.00 Uhr
(Kassenschluss: 18.00 Uhr)
15. September - 25. Oktober: 9.00 - 18.00 Uhr (Kassenschluss: 17.30 Uhr)
26. Oktober - 30. Dezember: 9.00 - 17.00 Uhr (Kassenschluss: 16.30 Uhr)
24. Dezember: 9.00 - 14.00 Uhr
31. Dezember: 9.00 - 17.00 Uhr
Bitte beachten Sie, dass die Tierhäuser etwas früher schließen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Die Fütterungen finden jeden Tag in der Woche statt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Tiere keine Maschinen sind und es zuweilen aus triftigem Anlass zu Veränderungen der Fütterungszeiten kommen kann.
* 10.30 Uhr Eisbären
* 13.45 Uhr Königspinguine
* 14.00 Uhr Wölfe, Wildhunde, Nasenbären, Braunbären
* 14.15 Uhr Flusspferde
* 14.30 Uhr Kormorane
* 15.30 Uhr Menschenaffen
* 15.30 Uhr Pelikane
* Seelöwen
10.30 + 15.15 Uhr
* Seehunde & Seebären
11.00 + 13.30 Uhr
* Panda
11.30 + 15.00 Uhr
* Tropenaffenhaus
12.00 + 14.00 + 16.00 Uhr
* Raubtierhaus
Sommerzeit 14.30 Uhr - außer Mo + Do
Winterzeit 15.30 Uhr - außer Mo + Do
Schuler’s GastZoonomie
im Zoologischen Garten Berlin
Mitten im Zoologischen Garten Berlin bietet Ihnen unsere Gastronomie mit Restaurant und Waldschänke Deftiges, Erlesenes und Köstliches.
Gastro-Plätze gibt es inmitten des Zoo Berlin reichlich – drinnen wie draußen:
• das Hauptrestaurant für rund 200 Gäste
• die Südterrasse mit 300 weiteren Sitzgelegenheiten
• die gemütliche Waldschänke ist für ca. 80 Personen genau richtig.
Unser Tipp:
Wer mit seinen Gästen, Kollegen und Verwandten in einem ganz besonderen Rahmen feiern möchte, lädt in das Aquarium oder das Flusspferdhaus ein oder feiert im Lichtensteinsalon (70 Personen).
Denn: Sie können bei uns auch Feste feiern!
Wir haben jede Menge Ideen für unvergesslich gute Feste.
Ob Familienfest, Firmen-Tagung, Präsentation und anderen Anlässe - wir bieten den außergewöhnlichen Rahmen für private und geschäftliche Anlässe in einer einzigartigen, exotischen Umgebung.
Feiern Sie Ihr Fest mit dem Service und dem Komfort des Schuler-Gastronomie-Teams. Wir verwöhnen Sie mit kulinarischen Köstlichkeiten ganz nach Ihrem Geschmack. Ob rustikales Büfett, exquisites Menü oder das wirklich ausgefallenes Affenbüffett; Sprechen Sie mit uns, wir beraten Sie gerne.
Informationen und Buchungen unter: (030) 25401-279
Der Zoo Berlin ist sehr gut zu erreichen, so unmittelbar am nach ihm benannten Bahnhof und damit nur 2 Minuten vom Haltepunkt zweier U-Bahnen und diverser S-Bahnlinien gelegen.
Also am besten das Auto stehen lassen und ganz umweltfreundlich in den Zoo fahren - mit S-Bahn, U-Bahn, Bus oder Bahn.
S-Bahn
* S-Bahnhof Zoologischer Garten (S5 + S7 + S75 + S9 )
U-Bahn
* U-Bahnhof Zoologischer Garten (U2 + U9)
* U-Bahnhof Kurfürstendamm (U1 + U9)
Bus
* ca. 15 Buslinien
* Expressbus zum Flughafen
* diverse Nachtbuslinien
Bahn
* Regionalbahn (RE1 + RE2 + RE10 + RE14)
* Fernbahn über Hauptbahnhof
Verbindungen unter www.bahn.de
Auto
Sie haben diverse Möglichkeiten, zum Zoo zu fahren. Die für Sie günstigste wählen Sie am besten mit einem Routenplaner.
Der Bahnhof Zoologischer Garten ist gut ausgeschildert - diese Wegweisung führt Sie zum Hardenbergplatz, an dem sie Parkplätze sowie den Eingang Löwentor finden.
Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie im gesamten Umfeld des Zoos. Sie sind allerdings sehr rar, gerade auf dem Hardenbergplatz, der durch den An- und Abreiseverkehr am Bahnhof Zoo oft zugestaut ist.
Bringen Sie also ein wenig Geduld für die Parkplatzsuche mit oder weichen Sie auf eines der kostenpflichtigen Parkhäuser aus.
* Parkhaus Nürnberger Straße (2 Minuten vom Eingang Elefantentor und vom Aquarium)
* Parkhaus Budapester Straße (2 Minuten vom Eingang Elefantentor und vom Aquarium, 5 Minuten vom Löwentor)
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Ausstellung am 14.03.2010, Heiligtümer, Papyri und geflügelte Göttinnen / Tip des Berliner Stadtmagazin
14.3.2010 von Dr. B..

Der aus Kassel stammende Otto Rubensohn (1867-1964) promovierte in Straßburg bei Adolf Michaelis. Von 1897 bis 1899 war er am Deutschen Archäologischen Institut in Athen tätig. 1898 wurde er beauftragt, die Heiligtümer von Apollo und Asklepios auf der Insel Paros auszugraben, wo er auch ein Museum für die zahlreichen Fundstücke gegründet hat. Von 1901 bis 1907 leitete Rubensohn das Papyrusunternehmen der Königlichen Museen zu Berlin und fungierte ebenfalls als Leiter des 1902 gegründeten Papyrus-Kartells. Neben dem Erwerb wichtiger Papyri aus dem Handel führte er mehrere Ausgrabungen durch, bei denen bedeutende Funde gemacht wurden, darunter das prähistorische Begräbnisfeld von Abusir el Meleq, das sogenannte Taurinos-Archiv in Eshmunen, sowie die aramäischen Papyri auf der Insel Elephantine. Im Jahr 1909 wurde er zum Direktor des neu entstandenen Pelizaeus-Museums in Hildesheim ernannt, das er bis 1915 leitete. Die folgenden Jahre bis zu seinem Ruhestand 1932 verbrachte er als Gymnasiallehrer in Berlin, widmete sich aber weiterhin seiner wissenschaftlichen Arbeit.
Wann:
18. Februar 2010 bis 15. August 2010
Wo:
Libeskindbau UG, Rafael Roth Learning Center,
Eintritt:
mit dem Museumsticket (5 Euro, erm. 2,50 Euro)
In der NS-Zeit mehr und mehr isoliert und den Schikanen des Regimes zunehmend ausgesetzt, floh Otto Rubensohn mit seiner Frau im März 1939 in die Schweiz. In Basel führte er seine Forschungen fort und veröffentlicht im 95. Lebensjahr sein bedeutendstes Werk über das Delion von Paros.
Adresse
Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin
Tel: +49 (0)30 259 93 300
Fax: +49 (0)30 259 93 409
info[at]jmberlin.de
fuehrungen[at]jmberlin.de
Öffnungszeiten
Montag: 10-22 Uhr
Dienstag-Sonntag: 10-20 Uhr
Letzter Einlass für Besucher ist dienstags bis sonntags 19 Uhr, montags 21 Uhr.
Bitte räumen Sie bei Ihrem Besuch in unserem Museum genügend Zeit für die Sicherheitskontrollen am Eingang ein.
Eintrittspreise
Erwachsene: 5 Euro
Ermäßigt: 2,50 Euro
Kinder bis zum sechsten Lebensjahr: Eintritt frei
Familienticket (zwei Erwachsene, bis zu vier Kinder): 10 Euro
Audioguide: 2 Euro (plus Personaldokument als Pfand)
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Livemusik am 14.03.2010, JAM LATE NIGHT SESSION / Tip des Berliner Stadtmagazin
14.3.2010 von Dr. B..

Die Late-Night-Session findet
in der Nacht von Samstag zu Sonntag
ab 0:30 Uhr statt !!!
Für die Late-Night-Session ist
keine Reservierung möglich!
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Showtime am 14.03.2010, Blue Man Group / Tip des Berliner Stadtmagazin
14.3.2010 von Dr. B..
Die BLUE MAN GROUP ist bekannt als kreatives Team von Künstlern, deren viel gelobte Theater-Produktionen und Multi-Media-Performances Kritiker als “witzig”, “optisch überwältigend” und “musikalisch stark” beschreiben. In der Show nehmen die drei kahlköpfigen “Blue Men” das Publikum auf eine unterhaltsame, komische, spannende und musikalisch einmalige Reise mit.
Ungewoehnliche Musik und eigener Humor
Die ungewöhnliche Show hat die Herzen von Millionen Menschen erobert. Zuschauer aus aller Welt sind zu Fans der BLUE MAN GROUP Shows in New York, Boston, Chicago und Las Vegas geworden. Die BLUE MAN GROUP ist stolz, dass ihre fünfte Produktion im Berliner Theater am Potsdamer Platz im Mai 2004 eine umjubelte Premiere feierte. Mittlerweile ist die Show auch in London und in Toronto zu sehen.
Instrumente Marke Eigenbau
Die BLUE MAN GROUP ist auch für ihren ungewöhnlichen Musikstil und ihre selbst-kreierten Instrumente bekannt. Das erste Album AUDIO wurde 1999 für den Grammy nominiert, das zweite Album, THE COMPLEX, wurde von bekannten amerikanischen Künstlern unterstützt.
Vorstellungen
Di
21:00 Uhr
Mi
18:00 & 21:00 Uhr
Do
18:00 & 21:00 Uhr
Fr
21:00 Uhr
Sa
18:00 & 21:00 Uhr
So
18:00 Uhr
Dauer der Show: 105 Min.
ohne Pause
Unser Servicecenter erreichen Sie zu folgenden Zeiten:
Mo bis Sa 8:00 - 20:00 Uhr
So 10:00 - 20:00 Uhr
0 18 05 / 44 44
(14 Ct./min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Tarife
aus den Mobilfunknetzen sind möglich)
Kassenzeiten
Mo*
11:00 - 19:30 Uhr
Di
12:00 - 21:00 Uhr
Mi
15:00 - 21:00 Uhr
Do
15:00 - 21:00 Uhr
Fr
18:00 - 21:00 Uhr
Sa
14:00 - 21:00 Uhr
So
14:00 - 18:00 Uhr
Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn
*Kasse Theater am Potsdamer Platz
BLUEMAX THEATER
Marlene Dietrich Platz 1
10785 Berlin
0 18 05 / 44 44 (14 Ct./Min. aus dem dt. Festnetz
www.stage-entertainment.de
S-Bahn:
S+U Potsdamer Platz Bhf: S1, S2, S25
U-Bahn:
U Mendelssohn-Bartholdy-Park: U2
S+U Potsdamer Platz Bhf: U2
Bus:
Varian-Fry-Str.: 200, 347
Philharmonie: 200, 347
S+U Potsdamer Platz Bhf: 200, 347
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Theater am 14.03.2010, Ich schau dir in die Augen, gesellschaftlicher Verblendungszusammenhang! / Tip des Berliner Stadtmagazin
14.3.2010 von Dr. B..


Mabuse…? Mabuse…? War das nicht dieser Spieler in der Weltwirtschaftskrise? Und was machen die Spieler in der Weltwirtschaftskrise? Die Krise der Finanzmärkte hat hier völlig irrationale Turbulenzen ausgelöst, und mein Körper befindet sich noch in Unkenntnis des Desasters! Ich vermutete hier die Ereignisstürme im gegenwärtigen Finanzgeschäft… Nun ja, man kann jetzt nicht gerade sagen, dass das hier jetzt Ereignisstürme wären. Es gibt eigentlich nichts anderes als Passivität oder Askese. Aber die Finanzkrise ist eine turbulente Verwechslungskomödie. Es ist die ehrliche Überraschung über das Irrationale in einer Umgebung reiner Rationalität. Aber was wird denn hier verwechselt? Es ist doch überhaupt nichts da! Es ist absolut nichts zu sehen. Das riecht nach Marktfundamentalismus! Und geht auf die Chicagoer Schule zurück. Der Motor der kapitalistischen Ökonomie beruht auf einer selbstbezüglichen Kommunikation. Hier beziehen sich Preise nicht auf Waren, sondern selbst wieder auf Preise, was schließlich nicht in der Repräsentation, sondern in der De-Präsentation von Welt kulminiert. Zur Verwechslungskomödie gehört, dass hier Solvenz und Insolvenz das gleiche sind, Betriebsamkeit und Askese, die Unterscheidung von realen und fiktiven Werten obsolet wird, und zwar spätestens seit das Kreditgeld aus einer Schöpfung aus Nichts besteht. Im Spieler spannt sich die Tragödie zwischen den Polen Vorstellung und Wirklichkeit, die beide gleichzeitig in die Katastrophe führen.
(René Pollesch)
Mit: Fabian Hinrichs
Regie: René Pollesch
Bühne und Kostüme: Bert Neumann
Licht: Frank Novak
Dramaturgie: Aenne Quinones
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Ausstellung am 14.03.2010, Helmut Newton: Sumo / Tip des Berliner Stadtmagazin
14.3.2010 von Dr. B..


Mit “Helmut Newton Sumo” präsentiert die Helmut Newton Stiftung das wohl spektakulärste und teuerste Photobuchprojekt aller Zeiten, das vor zehn Jahren auf den Buchmarkt kam. Der Kölner Verleger Benedikt Taschen überzeugte seinerzeit Helmut Newton, ein gigantisches Buch in einer Auflage von 10 000 Exemplaren zu produzieren, die alle vom Photographen signiert wurden. Die außergewöhnliche Publikation wurde mit einem eigens von Philippe Starck entworfenen Buchständer ausgeliefert.
Nun werden erstmals die 394 Bilder des Buches sowie Memorabilia in Berlin ausgestellt, um das zehnjährige Jubiläum des inzwischen vergriffenen und in Sammlerkreisen hoch begehrten Fotobuchs zu feiern. Anlässlich dieser Präsentation erscheint im Taschen-Verlag eine verkleinerte und überarbeitete Version für den regulären Buchhandel.
Parallel zu “Sumo” werden in der Ausstellung “Three Boys from Pasadena” ausgewählte Werke von Mark Arbeit, George Holz und Just Loomis gezeigt, die Ende der 1970er Jahre am Art Center College of Design in Pasadena studierten und später Newtons Assistenten wurden.
Museum für Fotografie
Helmut Newton: Sumo
So 21. Februar 2010, 16:00 Uhr
Führung für Erwachsene
Helmut Newton: SUMO
Führung durch die Ausstellung
Ort: Museum für Fotografie
Treffpunkt: Kasse/Garderobe
Kosten: 3 Euro
Eintritt: Bereichskarte 8,- Euro, ermäßigt 4,- Euro, für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei
Veranstalter:
Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek
Helmut Newton Stiftung
weitere Termine:
Do 25.02.2010, 18:00 Uhr
So 28.02.2010, 16:00 Uhr
Do 04.03.2010, 18:00 Uhr
So 07.03.2010, 16:00 Uhr
Do 11.03.2010, 18:00 Uhr
So 14.03.2010, 16:00 Uhr
Do 18.03.2010, 18:00 Uhr
So 21.03.2010, 16:00 Uhr
Do 25.03.2010, 18:00 Uhr
So 28.03.2010, 16:00 Uhr
Do 01.04.2010, 18:00 Uhr
So 04.04.2010, 16:00 Uhr
Do 08.04.2010, 18:00 Uhr
So 11.04.2010, 16:00 Uhr
Do 15.04.2010, 18:00 Uhr
So 18.04.2010, 16:00 Uhr
Do 22.04.2010, 18:00 Uhr
So 25.04.2010, 16:00 Uhr
Do 29.04.2010, 18:00 Uhr
So 02.05.2010, 16:00 Uhr
Do 06.05.2010, 18:00 Uhr
So 09.05.2010, 16:00 Uhr
Do 13.05.2010, 18:00 Uhr
So 16.05.2010, 16:00 Uhr
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Theater am 14.03.2010, Gerettet / Tip des Berliner Stadtmagazin
14.3.2010 von Dr. B..


Der junge, schüchterne Len zieht zu seiner Freundin Pam, die noch bei ihren Eltern wohnt. Die Eltern, Harry und Mary, reden schon seit Jahren nicht mehr miteinander, und binnen kürzester Zeit schlägt auch Pams anfängliche Zuneigung für Len in ihr brutales Gegenteil um. Unbeirrt hält Len weiter zu ihr, obwohl Pam ihn ihre Verachtung ständig spüren lässt. Sie verliebt sich in Fred, einen Schläger aus Lens Gang, und erwartet bald ein Kind. Len kümmert sich rührend um das Baby, von dem er hofft, dass es seines ist, während Pam es vernachlässigt. Als sie nach einem Streit mit Fred den Kinderwagen im Park unbeaufsichtigt lässt, wird es von Freds Freunden aus Langeweile und Lust gequält und schließlich getötet. Selbst nach dem Mord an ihrem Kind, für den Fred verurteilt wird, hält Pam weiter zu ihm. Erst nachdem Fred aus dem Gefängnis entlassen wird und Pam erneut zurückweist, gibt sie auf, und zwischen ihr und Len, mit dem sie weiterhin gemeinsam im Haus ihrer Eltern lebt, entsteht ein zaghafter Waffenstillstand.
»Gerettet«, 1965 am Royal Court Theatre in London uraufgeführt und kurz danach von Peter Stein an den Münchner Kammerspielen inszeniert, wurde dank der berühmt-berüchtigten Folterszene, in der das Baby zu Tode gesteinigt wird, zum Skandalstück und machte Edward Bond schlagartig berühmt. Die Schilderung von Gewalt, die an die Grenzen der theatralen Darstellbarkeit geht, und die Untersuchung der Verkettung von Brutalität, Einsamkeit und sozialer Armut, dienten als Vorbild für die Erneuerung des sozialkritischen Volksstücks durch Franz Xaver Kroetz und Peter Turrini sowie für die Stücke jüngerer englischer Dramatiker wie Sarah Kane und Mark Ravenhill. Obwohl »Gerettet« eine Welt zeigt, in der es keinen Ausweg zu geben scheint, hat Edward Bond es als ein »fast unverantwortlich optimistisches Stück« bezeichnet. Dieser Optimismus zeigt sich vor allem bei seinem Protagonisten Len, der die Hoffnungslosigkeit seiner Mitmenschen zwar erkennt, sich aber dennoch nicht von ihnen abwendet.
Benedict Andrews, der an der Schaubühne u.a. Sarah Kanes »Gesäubert« und zuletzt Tennessee Williams’ »Endstation Sehnsucht« inszenierte, führt Regie.
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Ausstellung am 14.03.2010, Rudolf Stingel. Live / Tip des Berliner Stadtmagazin
14.3.2010 von Dr. B..

Die Bodenfläche der großen Glashalle ist mit einem Teppich ausgelegt, dessen Ornament auf einen originalen, indischen Agra-Teppich des 19. Jahrhunderts zurückgeht und dessen Farben der Künstler in Schwarz-Weiß- und Grautöne übersetzt hat. Starke, grafische Muster und sinnliche Opulenz treffen so auf die Kargheit und formale Reduktion der Architektur. Mit dem indisch-persischen Dekor wird zugleich die viel beschriebene Sakralität des Mies-Baus umgedeutet: der „moderne Tempel“ verliert seine abstrakte Strenge, rückt in die Nähe eines orientalisch geprägten Kultraumes. Über allem schwebt ein üppiger Kristallleuchter, der an pompöse Auftritte erinnert und dabei die unausweichlich europäische Perspektive verdeutlicht. Schließlich haben Perser- und Orientteppiche einen festen Platz in der europäischen Kulturgeschichte. Sie finden sich,, neben allerlei anderen „Orientalia“, im bürgerlichen Wohnzimmer und stehen dort, wie Rudolf Stingel selbst hervorhebt, für „eine wohldosierte Sehnsucht nach dem Anderen“. Parallel zur Installation werden neue Gemälde des international bekannten Künstlers ausgestellt.
„Rudolf Stingel. LIVE“ ist Teil der Reihe „Dornbracht Installation Projects“
Eine Ausstellung der Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin. Ermöglicht durch den Verein der Freunde der Nationalgalerie.
Rudolf Stingel.
Live
Besuchereingang
Neue Nationalgalerie
Potsdamer Straße 50
10785 Berlin
Information Kulturforum +49 - (0)30 - 266 42 3040
Rollstuhlgeeignet
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Mi
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Do
10:00 Uhr - 22:00 Uhr
Fr
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Sa
11:00 Uhr - 18:00 Uhr
So
11:00 Uhr - 18:00 Uhr
Das Museum hat am 14. Februar wegen einer Berlinale - Veranstaltung nur bis 13 Uhr geöffnet. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Verkehrsverbindungen
U-Bahn U2 (Potsdamer Platz)
S-Bahn S1, S2, S25 (Potsdamer Platz)
Bus M29 (Potsdamer Brücke); M41 (Potsdamer Platz Bhf / Voßstraße); M48, M85 (Kulturforum); 200, 347 (Philharmonie)
Link zum Berliner Stadtplan
Sonderöffnungszeiten der Staatlichen Museen zu Berlin
Preise
Sonderausstellung “Rudof Stingel - Live.”
Eintritt frei
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Ausstellung am 14.03.2010, Neue Ausstellung im Tierheim Berlin / Tip des Berliner Stadtmagazin
14.3.2010 von Dr. B..


Mit der Ausstellung „50 zum Fünfzigsten“ präsentiert der Tierschutzverein erstmals Fotos in seiner Galerie, die Anfang 2008 im Tierheim am Hausvaterweg 39 eröffnet wurde.
Zu sehen sind Werke aus dem künstlerischen Schaffen des Bilderbarbiers, der seit den 1980er-Jahren mit der Kamera in Berlin unterwegs ist. Die Bilder sind stark autobiographisch und thematisieren neben der heimlichen Liebe auch die Vater-Sohn-Beziehung. Die Vergänglichkeit in Form von Friedhöfen spiegelt sich ebenso wie die Architektur des Römischen Hauses in Weimar oder der Gärten der Welt in Marzahn. An der Ostsee entstanden eindrucksvolle Fotografien, auf denen das Spiel von Wolken und Sonne festgehalten wurde. Auch Impressionen aus dem Tierheim sind zu bestaunen.
Die Ausstellung ist jeweils montags bis freitags von 11 bis 17 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 11 bis 16 Uhr zu sehen. Die Bilder werden bis zum 30. Juni ausgestellt und können käuflich erworben werden. Ein Großteil des Erlöses kommt den Tierheimtieren zu Gute.
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