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Archive für 19.3.2010

Ballett am 19.03.2010, With/out Tutu / Tip des Berliner Stadtmagazin

19.03.2010 19:30Uhr
Staatsoper unter den Linden
Staatsoper unter den Linden
Unter den Linden 7
10117 Berlin
With/out Tutu
With/out Tutu
Choreographien von William Forsythe, Jodie Gates und Clark Tippet
With/out Tutu
Choreographien von William Forsythe, Jodie Gates und Clark Tippet

Musikalische Leitung
Vello Pähn

Staatskapelle Berlin
Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin
Vladimir Malakhov
N.N. 06|08 Apr
The Vertiginous Thrill of Exactitude

Choreographie von William Forsythe Musik von Franz Schubert
Choreographie
William Forsythe
Musik
Franz Schubert

Courting the Invisible

Choreographie von Jodie Gates Musik von Fanny Hensel-Mendelssohn und Felix Mendelssohn Bartholdy
Choreographie
Jodie Gates
Musik
Fanny Hensel-Mendelssohn, Felix Mendelssohn-Bartholdy
Bühne
Michael Korsch

Bruch Violin Concerto No. 1

Choreographie von Clark Tippet Musik von Max Bruch
Choreographie
Clark Tippet
Kostüme
nach Dain Marcus
Licht
Jennifer Tipton
Einstudierung
David Richardson

Staatsballett Berlin

Berliner Stadtmagazin

Theater am 19.03.2010, Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt / Tip des Berliner Stadtmagazin

19.03.2010 10:00Uhr
Theater an der Parkaue
Theater an der Parkaue
Parkaue 29
10367 Berlin
Telefon: 030 - 55 77 52 - 51
Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt
Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt
nach einem Kinderbuch von Hannes Hüttner / Fassung Franziska Ritter
5+

Es ist wie verhext! Kaum setzt sich die Mannschaft um Löschmeister Wasserhose zur Kaffeepause hin, da klingelt auch schon das Telefon. Und weil die Feuerwehr zum Helfen da ist und nicht zum Kaffeetrinken, wird die Stulle abgelegt und der Schutzhelm aufgesetzt. Die Feuerwehr ist in Windeseile zur Stelle und hilft und rettet. Ob bei Oma Eierschecke in der Kaffeestraße, am Schwanenteich, im Tierpark oder sonst wo in der Stadt: Löschmeister Wasserhose und seine Mannschaft pumpen Keller aus, ziehen Jungen aus dem Wasser, löschen Brände und machen umgestürzte Bäume zu Kleinholz – jeder Handgriff sitzt und alle wissen, was zu tun ist. Selbst Wachtmeister Meier, der sonst nur ans Essen denkt, ist ganz bei der Sache. Und trotzdem: Es ist nicht immer einfach, ein Retter zu sein. Ein turbulenter Ausflug in die Welt einer Feuerwehrmannschaft.

Mit freundlicher Unterstützung durch die BERLINER FEUERWEHR.

Spieldauer: 60 Minuten ohne Pause

Es spielen:

* Mathias Biele (Oberwachtmeister Obenauf),
* Eckhard Doblies (Löschmeister Wasserhose),
* Katrin Heinrich (Reporterin Hertha Hastig, Oma Eierschecke, Emil Zahnlücke, Futterkoch Luis Lecker),
* Niels Heuser (Wachtmeister Meier)

Mitwirkende: Aufgabe Name
Regie Franziska Ritter
Bühne Angelika Wedde
Kostüme Angelika Wedde
Theaterpädagoge/in Sascha Willenbacher

Berliner Stadtmagazin

Ausstellung am 19.03.2010, Antikensammlung im Pergamonmuseum / Tip des Berliner Stadtmagazin

19.03.2010 10:00Uhr
Pergamon Museum
Pergamon Museum
Bodestr 1
10178 Berlin
Telefon: +49(0)30 - 2090 6203
Antikensammlung im Pergamonmuseum
Antikensammlung im Pergamonmuseum
Mit jährlich ca. 1 Million Besuchern gehört das Pergamonmuseum zu den meistfrequentierten Häusern der Staatlichen Museen. Hauptanziehungspunkt ist der Pergamonaltar (2. Jahrhundert v. Chr.). Sein Skulpturenfries zählt zu den Meisterwerken hellenistischer Kunst und zeigt den Kampf der Götter mit den Giganten. Im südlich anschließenden Saal ist das Markttor von Milet zu sehen, ein Glanzstück römischer Architektur, von dem man zum Vorderasiatischen Museum weitergehen kann.

Griechische Bauwerke werden im Saal der hellenistischen Architektur präsentiert, der sich im Norden an den großen Saal anschließt. Im Nordflügel zeigt das Pergamonmuseum antike Plastik von der Archaik bis zum Hellenismus, antike Kopien nach griechischen Originalen sowie römische Kunst.

Pergamonmuseum

Am Kupfergraben 5
10117 Berlin

Telefon Information Museumsinsel Berlin +49(0)30 - 2090-5577
Bedingt Rollstuhlgeeignet: Zugang für Rollstuhlfahrer vorhanden.

Öffnungszeiten
Mo
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Di
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Mi
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Do
10:00 Uhr - 22:00 Uhr
Fr
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Sa
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
So
10:00 Uhr - 18:00 Uhr

Verkehrsverbindungen

U-Bahn U6 (Friedrichstraße)
S-Bahn S1, S2, S25 (Friedrichstraße); S5, S7, S75 (Hackescher Markt)
Tram M1, 12 (Am Kupfergraben); M4, M5, M6 (Hackescher Markt)
Bus TXL (Staatsoper); 100, 200 (Lustgarten); 147 (Friedrichstraße)

Link zum Berliner Stadtplan

Sonderöffnungszeiten der Staatlichen Museen zu Berlin

Preise

Pergamonmuseum bis: 11.04.2010
10,- EUR ermäßigt 5,- EUR
einschließlich der Sonderausstellung “Die Rückkehr der Götter”

Pergamonmuseum
8,- EUR ermäßigt 4,- EUR

Museumsinsel bis: 11.04.2010
14,- EUR ermäßigt 7,- EUR
einschließlich Sonderausstellung “Die Rückkehr der Götter”

Museumsinsel
12- EUR ermäßigt 6,- EUR
Museumsinsel Berlin

Drei-Tage-Karte
19,- EUR ermäßigt 9,50 EUR
gültig für Berliner Museen ohne Sonderausstellungen

Jahreskarte
40,- EUR ermäßigt 20,- EUR
ohne Sonderausstellungen
Die Jahreskarte ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte.

Jahreskarte Plus
80,- EUR ermäßigt 40,- EUR
einschließlich Sonderausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin
Gilt nur für Ausstellungen und Sonderausstellungen, die ausschließlich von den Staatlichen Museen zu Berlin veranstaltet und durchgeführt werden. Für Kooperationsausstellungen mit Dritten gelten Sonderkonditionen, die jeweils durch Aushang bekannt gegeben werden. Die Jahreskarte PLUS ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte PLUS.

Berliner Stadtmagazin

Ausstellung am 19.03.2010, Der Flettner-Rotor – eine gescheiterte Innovation? / Tip des Berliner Stadtmagazin

19.03.2010 10:00Uhr
Deutsches Technikmuseum
Deutsches Technikmuseum
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin
Telefon: 030.90 254 0
Der Flettner-Rotor – eine gescheiterte Innovation?
Der Flettner-Rotor – eine gescheiterte Innovation?
Sonderausstellung in der Schifffahrtsausstellung des Deutschen Technikmuseums
Der Flettner-Rotor – ein rotierender Segelersatz

Als am 7. November 1924 in Kiel die BUCKAU als erstes Rotorschiff in See stach, erregte sie großes Aufsehen. Ein solches Schiff hatte die Welt noch nicht gesehen: Es hatte zwei riesige „Litfaßsäulen“ an Deck, die sich lautlos drehten. Der Erfinder dieses neuen brennstoffsparenden Hilfsantriebs war Anton Flettner (1885-1961), ausgebildeter Mathematiklehrer und technischer Autodidakt. Die zylinderförmigen Röhren wurden fortan nach ihm benannt.
Foto: Blick auf eine Reihe von Bilderrahmen mit Fotos, Zeichnungen und Texten über die Geschichte und Entwicklung des Flettner-Rotors

Blick in die Ausstellung, Foto: Kirchner, SDTB

Der Flettner-Rotor leitet den Wind ähnlich einem Segel seitlich ab und nutzt die entstehenden Kräfte für den Vortrieb des Schiffes. Anders als beim Segelschiff lässt er sich jedoch von einer Person alleine bedienen. Trotz seiner erfolgreichen Erprobung auf einem weiteren Rotorschiff, der BARBARA, setzte sich der Rotor in der Praxis nicht durch. In Zeiten erhöhten Umweltbewusstseins und steigender Treibstoffkosten gewinnt die Idee Flettners vom rotierenden Segelersatz jedoch wieder an Aktualität.

Die Ausstellung widmet sich anhand von Fotos, Dokumenten und eines zeitgenössischen Filmes der wechselhaften Geschichte beider Schiffe. Ein Funktionsmodell der BUCKAU im Maßstab 1:50 aus dem Jahr 2001 illustriert die Proportionen der Rotoren und bietet Gelegenheit, sich dem Thema aus dem Blickwinkel eines Modellbauers zu nähern.
Schwarzweißfoto: Seitenansicht der 93 m langen BARBARA auf offenem Meer. Die drei hintereinander angeordneten Flettner-Rotoren haben eine Höhe von 17 Metern

Rotorschiff BARBARA auf Fahrt, Foto: Archiv SDTB

Von der Erfindung zur Realisierung

Die Grundlage für den Flettner-Rotor wurde schon 1851 in Berlin gelegt: Der Physiker Heinrich Gustav Magnus (1802-1870) wies in Experimenten erstmals eine bis dahin unbekannte Kraft nach, die immer dann entsteht, wenn eine Luftströmung auf einen rotierenden Körper trifft, den so genannten Magnus-Effekt. Flettner entwickelte seine Rotor-Idee, nachdem er 1923 von den Forschungsergebnissen von Prof. Ludwig Prandtl (1875-1953), dem Leiter der Aerodynamischen Versuchsanstalt Göttingen, erfahren hatte. Die noch junge Wissenschaft der Aerodynamik lieferte Flettner die nötigen physikalischen Daten und stützte seine Argumentation hinsichtlich der Funktionsfähigkeit des Rotor-Antriebes. Dies überzeugte schließlich auch seine Geldgeber von der Germania-Werft in Kiel. 1924 wurde ein erstes Versuchsschiff, die BUCKAU, und zwei Jahre später ein weiteres, größeres Rotorschiff, die BARBARA, gebaut.

Der Flettner-Rotor in der Krise

Beide Rotorschiffe bewiesen, dass der Rotorantrieb zuverlässig funktionierte. So wurde die BARBARA zwischen 1926 und 1929 für reguläre Handelsfahrten ins Mittelmeer eingesetzt. Trotzdem folgten keine weiteren Aufträge für Rotorschiffe, auch nicht aus den USA, wohin Flettner die BUCKAU 1926 zu Werbezwecken fahren ließ. Brennstoff war damals so preiswert, dass sich für die Reeder der Flettner-Rotor in Hinsicht auf das Verhältnis zwischen eingesparten Mitteln und Investitionskosten nicht schnell genug rentierte. Der Versuch Flettners, die Sport- und Freizeitsegler für den Rotor zu begeistern, misslang ebenfalls.

Im Zuge der Weltwirtschaftskrise 1929 und des in Folge zurückgehenden Handels gab der Reeder die gecharterte BARBARA 1931 an ihren Eigner, die Reichsmarine, zurück, die das Schiff verkaufte. Der neue Besitzer nutzte es als reines Motorschiff, die drei Rotoren waren abgebaut. Die Geschichte der Rotorschiffe war somit vorerst beendet.
Flettner selbst wandte sich anderen Dingen zu und konstruierte unter anderem Hubschrauber und eine Fahrzeugbelüftung, die bis heute gebaut wird.

Foto: Die UNIKAT ist ein Katamaran mit zwei ca. sechs Meter langen Rümpfen. Der Rotor ist vier Meter hoch. Sie hängt an der Decke des Ausstellungsraums und kann sowohl von der Galerie als auch vom Erdgeschoss aus betrachtet werden

Versuchsboot UNIKAT (2006) mit Flettner-Rotor (Leihgabe Uni Flensburg), Foto: Kirchner, SDTB

Renaissance des Flettner-Rotors im 21. Jahrhundert?

Als 1973 der Ölpreis infolge der Ölkrise die Brennstoffkosten auch der Reeder in die Höhe trieb, suchte man nach treibstoffsparenden Techniken. In den 1980er Jahren kam man auf Flettners Idee zurück: Blohm&Voss plante den Einbau von Rotoren auf einem Tanker. Dieses Vorhaben wurde jedoch 1986, als der Ölpreis wieder sank, fallengelassen. Heute gewinnt das rotierende Segel wieder an Aktualität – einerseits besteht die Gefahr wieder steigender Ölpreise, andererseits werden regenerative Energien zunehmend genutzt. 2006 wurde ein Flettner-Katamaran an der Universität Flensburg gebaut, der in der Ausstellung zu sehen ist. Voraussichtlich noch im Laufe dieses Jahres wird das erste Rotor-Frachtschiff nach der BARBARA, das E-SHIP 1, in Ostfriesland fertig gestellt sein und seine Fahrt aufnehmen. Dieses Schiff könnte ein neues Kapitel in der Geschichte der Schifffahrt aufschlagen…
Öffnungszeiten
Regelmäßige Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag 9.00 bis 17.30 Uhr
Samstag / Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr
Montag geschlossen
Feiertage 2010 2. April 2010 (Karfreitag) 10.00 bis 18.00 Uhr
4. April 2010 (Ostersonntag) 10.00 bis 18.00 Uhr
5. April 2010 (Ostermontag) 10.00 bis 18.00 Uhr
1. Mai 2010 geschlossen
13. Mai 2010 (Himmelfahrt) 10.00 bis 18.00 Uhr
23. Mai 2010 (Pfingstsonntag) 10.00 bis 18.00 Uhr
24. Mai 2010 (Pfingstmontag) 10.00 bis 18.00 Uhr
Öffnungszeiten des Museumsparks (wetterabhängig) Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 16.00 Uhr
Öffnungszeiten des Historischen Archivs und der Bibliothek Dienstag bis Donnerstag 10.00 bis 17.15 Uhr
Freitag 10.00 bis 14.00 Uhr

Nach oben
Eintrittspreise
Normal Ermäßigt
Eintritt 4,50 EUR 2,50 EUR
Gruppen (ab 10 Personen) 3,– EUR 1,50 EUR
FamilienPassinhaber (Der FamilienPass ist für 6.- EUR im Museumsshop erhältlich.) 3,– EUR 1,50 EUR

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben ab 15.00 Uhr freien Eintritt!
Bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises gilt dies auch für Schülerinnen und Schüler über 18 Jahre.

Die Eintrittskarten gelten am selben Tag für das Deutsche Technikmuseum und das Science Center Spectrum.

Bitte beachten Sie: Kartenzahlung ist leider nicht möglich. Die Kassen schließen jeweils eine halbe Stunde vor der Schließung der Häuser!

Bandlink/Informationen: http://www.sdtb.de
Berliner Stadtmagazin

Freizeitangebot am 19.03.2010, Besichtigung / Tip des Berliner Stadtmagazin

19.03.2010 10:00Uhr
Schloss Charlottenburg
Schloss Charlottenburg
Spandauer Damm 10-22
14059 Berlin
Telefon: 030 - 32 09 11
Besichtigung
Besichtigung
Schloss Charlottenburg ist heute die größte Hohenzollernresidenz in der Bundeshauptstadt Berlin. Umgeben ist der Prachtbau von einem einzigartigen Barockgarten, den vielfältige Architekturen schmücken.

Das gesamte Ensemble ist geprägt von prachtvoll ausgestatteten Räumen und Sälen, beeindruckenden Raumfluchten und hochkarätigen Kunstsammlungen mit herausragenden Meisterwerken. Zu sehen ist hier zum Beispiel die größte Sammlung französischer Malerei des 18. Jahrhunderts außerhalb Frankreichs.
Das künstlerisch wie historisch eindrucksvolle Monument ist außerdem lebendiges Zeugnis höfischer Kulturgeschichte vom Barock bis ins frühe 20. Jahrhundert.

Nehmen Sie sich Zeit, das nach der außergewöhnlichen Königin Sophie Charlotte benannte Schloss zu entdecken. Sie begeben sich auf eine faszinierende Zeitreise durch über 300 Jahre Geschichte am authentischen Ort.

Berliner Stadtmagazin

Theater am 19.03.2010, Mord im Pfarrhaus / Tip des Berliner Stadtmagazin

19.03.2010 20:00Uhr
Berliner Kriminal Theater
Berliner Kriminal Theater
Umspannwerk.Ost - Palisadenstr. 48
10243 Berlin
Telefon: 030 - 28098331
Mord im Pfarrhaus
Mord im Pfarrhaus
Miss Marple ermittelt
Kriminalstück von Agatha Christie

Bearbeitung: Ulrich Voß / Wolfgang Rumpf
Regie: Wolfgang Rumpf
Mitarbeit: Matti Wien
Ausstattung: Manfred Bitterlich

Mit:
Anette Felber (als Miss Marple), Renate Pick, Jutta Schröder, Sara Wehrs,
Karl-Heinz Barthelmeus, Dominik Bliefert, Peter Groeger,
Thomas Linke und Arne Lehmann

Agatha Christie - Queen of Crime

Agatha Christie wurde am 15. September 1890 als jüngste von drei Kindern im englischen Seebad Torquay geboren. Zum Ärger ihrer Mutter lernte das Mädchen schon früh lesen. Als Agatha 11 Jahre alt war, starb ihr Vater; ein tiefer Einschnitt in ihr Leben, den sie später oft als das Ende ihrer Kindheit bezeichnet. Eigentlich wollte sie Opernsängerin werden, doch ihre Stimme war nicht kräftig genug. So reichte Agatha 1909 ihren ersten Roman bei einem bekannten Schriftsteller zur Beurteilung ein: der bestätigte ihr ein gutes Gefühl für Dialoge. Im Kriegswinter 1914 heiratete sie Archibald Christie. Als der Krieg vorbei war, zog das junge Paar nach London. Agatha arbeitete in einer Krankenhausapotheke, eine Arbeit die ihre Kenntnisse im Bereich der verschiedenen Gifte vertiefte, was für ihre späteren Bücher eine große Hilfe war. Als es ihr einmal dort langweilig wurde, ersann sie eine Kriminalgeschichte. So wurde der exzentrische, scharfsinnige, kleine Belgier Hercule Poirot geboren. 1920 erschien die Geschichte als “The Mysterious Affair at Styles” (Das fehlende Glied in der Kette). In den nächsten Jahren schrieb sie weitere erfolgreiche Krimis. Der Tod von Agathas Mutter 1926 war ein Schock. Und auch in ihrem Privatleben gab es Probleme: Archibald gab zu, daß er ein Verhältnis mit einer anderen Frau hätte. Dies führte im Dezember 1926 zu Agathas “Verschwinden”. Für elf Tage war sie unauffindbar, ihr Wagen wurde in einem Straßengraben leer aufgefunden. Agatha hatte sich unter einem falschen Namen in einem Hotel einquartiert. Man nahm an, dass sie an einem kurzzeitigen Gedächtnisverlust litt. 1928 ließen sich Agatha und Archibald scheiden. In der nachfolgenden Zeit schrieb Agatha mehrere Krimis. Sie erfand Miss Jane Marple aus St. Mary Meads mit ihrem Interesse für die Natur der Menschen (das von Dorfbewohnern auch als Neugier bezeichnet wird) und ihrem messerscharfen Verstand. Im Februar 1930 reiste Agatha in den Orient, um archäologische Ausgrabungen zu besichtigen. Dort lernte sie den 15 Jahre jüngeren Archäologen Max Mallowan kennen. September 1930 heirateten die beiden in Edinburgh. Das Ehepaar erwarb ein Haus in London und die kleine Familie lebte glücklich zusammen. Agatha schrieb weiter erfolgreiche Kriminalromane und half auch bei den Ausgrabungen ihres Mannes. Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges arbeitete Agatha wieder in einer Apotheke. In den Jahren des Krieges schrieb sie so erfolgreiche Texte wie “Zehn kleine Negerlein” oder “Das Böse unter der Sonne”. Ab 1949 half die Autorin wieder bei archäologischen Arbeiten ihres Mannes; außerdem schrieb sie ihre Autobiographie. 1952 war die Uraufführung ihres Theaterstückes DIE MAUSEFALLE in London, das seither täglich aufgeführt wird. 1956 wurde Agatha Christie zum “Commander of the British Empire” ernannt. Mit 75 Jahren erschien ein weiteres Meisterwerk der Queen of Crime: “Bertrams Hotel”. Am 12. Januar 1976 starb Agatha Christie in Winterbrook House. Im selben Jahr erschien das Miss Marple-Buch “Sleeping Murder” (Ruhe unsanft).

Inhalt

Als Pfarrer Clement aus St. Mary Mead scherzhaft einen Mord am ewig nörgelnden Colonel Protheroe in Erwägung zieht, ahnt er nicht, dass es jemand in dieser Angelegenheit tödlich ernst meint. Ausgerechnet bei einem Besuch im Pfarrhaus, als sich der Colonel über Unterschlagungen von Kirchengeldern beim Pfarrer beschweren will, wird er umgebracht.

Zwar gesteht der Maler Lawrence Redding kurze Zeit später die Tat, doch wirken seine Angaben seltsam unglaubwürdig. Doch es wird noch verwirrender: Anne Protheroe, die Frau des Colonel und Geliebte des Malers, legt ebenfalls ein Geständnis ab. So hat es Inspektor Slack bald mit nicht weniger als sieben Verdächtigen zu tun, darunter auch die vorlaute Tochter des Toten, die junge Pfarrersgattin, der Neffe von Clement und nicht zuletzt der Pfarrer selbst.

Zum Glück war jedoch Miss Marple in der Nähe des Tatortes und hat nicht nur einen Schuss gehört, sondern auch allerhand gesehen….

Miss Jane Marple

Miss Jane Marple ist neben Hercule Poirot die zweite Lichtgestalt des Detektivromans aus der Feder Agatha Christies. Fans der beiden diskutieren leidenschaftlich, wessen Romane die besseren seien und wer von beiden der bessere Detektiv.

Agatha Christie ließ Miss Marple in insgesamt 12 Romanen und mehreren Kurzgeschichten ihre Untersuchungen führen. Ihren ersten Auftritt hatte sie 1930 in “Mord im Pfarrhaus” (The Murder at the Vicarage) und obwohl Miss Marple bereits zu diesem Zeitpunkt ziemlich betagt war, ließ Agatha Christie bis 1979 (”Miss Marple’s Final Cases”) noch elf weitere Romane mit ihr als Detektivin folgen.

Die schrullige Miss Marple entsprach eigentlich nie richtig dem Bild des typischen Detektivs, wird oft von ihren Gegenübern unterschätzt. Dennoch triumphiert sie immer dort, wo die Polizei mit ihren Methoden scheitert. Agatha Christie sagte selbst einmal über Miss Marple, sie habe immer nur das Schlechteste von ihren Mitmenschen erwartet - und mit ihren düsteren Voraussagen Recht behalten.

Die meiste Zeit verbringt Miss Marple - wenn sie nicht gerade mit Handarbeiten oder Teetrinken beschäftigt ist- damit, sich über winzige Details eines Mordfalls den Kopf zu zerbrechen, die für keinen Polizisten von Bedeutung zu sein scheinen.

Ihre Fälle löst Miss Marple folglich nicht mit der Lupe in der Hand, sondern mit Hilfe ihres Instinkts und ihrer Menschenkenntnis. Miss Marple sagte selbst einmal treffend: “Human nature is the same everywhere” (Die Natur des Menschen ist überall gleich).

In den 60er Jahren schlüpfte Margaret Rutherford in einigen Spielfilmen in Miss Marples Rolle und prägte damit das äußere Erscheinungsbild, das viele Krimifans bis heute von Miss Marple verinnerlicht haben, entscheidend. Interessanterweise war Agatha Christie gar nicht so glücklich mit der Besetzung ihrer Miss Marple durch Margaret Rutherford, entsprach diese doch so gar nicht der zerbrechlichen alten Dame in ihren Büchern. Auch Helen Hayes und die aus der beliebten Fernsehserie “Mord ist ihr Hobby” bekannte Angela Lansbury durften Miss Marple verkörpern.

Berliner Stadtmagazin

Konzert am 19.03.2010, Helge Schneider und die “Drops” / Tip des Berliner Stadtmagazin

19.03.2010 20:00Uhr
Admiralspalast
Admiralspalast
Friedrichstraße 101
10117 Berlin
Telefon: 030 - 3253 3130
Helge Schneider und die
Helge Schneider und die “Drops”
Komm hier haste ne Mark
Im AP Theater

Dies ist keine Admiralspalast-Veranstaltung.
Veranstalter ist: Semmel Concerts

Termine
18.03. 20:00 h (DO) Tickets
19.03. 20:00 h (FR) Tickets
20.03. 20:00 h (SA) Tickets
21.03. 20:00 h (SO) Tickets
23.03. 20:00 h (DI) Tickets
24.03. 20:00 h (MI) Tickets
25.03. 20:00 h (DO) Tickets
26.03. 20:00 h (FR) Tickets
27.03. 20:00 h (SA) Tickets
29.03. 20:00 h (MO) Tickets
30.03. 20:00 h (DI) Tickets
31.03. 20:00 h (MI) Tickets
01.04. 20:00 h (DO) Tickets
02.04. 20:00 h (FR) Tickets
03.04. 20:00 h (SA) Tickets
04.04. 20:00 h (SO) Tickets
Karten

(030) 4799 7499 + an allen bek. VVK-Stellen
Preis

18,50 - 44,00 Euro
Weitere Infos

Mit seiner neuen Formation “Die Drops” bringt Helge eine Handvoll neuer Songs und Tanzschritte mit auf die Bühne, darunter so viel versprechende Songs wie “Eingecremt” - ein Sozial-Clip, in dem es um Sonnenöl geht und eine zue Balkontür. Oder “Ackerfurchenaufstand”, eine Hommage an den Regenwurm und “Having Fun” - der offizielle Stadionrock für Bon und Bono M. Helge hat seine Haare etwas verändern lassen, von einem französischen Coiffeur.

Auch seine Finger sind etwas schlanker geworden. Das liegt am vielen Üben auf dem Synteziser. Damit spielt er das Instrumental “Flying Hands” eine Eigenkomposition von Hans Jürgen van de Kalb aus Jena. Oder “Klirrende, sengende Kakteen” ein Medley für Obama zum Beispiel, ist ein Ohrwurm. Und der Song “Miteinander, einzeln” im Drei-Viertel Takt, der aber als Vier-Viertel gehandelt wird.

Allein der Aufbau der Bühne ist eine Reise wert, meterlang beherrschen Kabel und schwarze Stoffbahnen die Kulissenoptik, dazwischen ein zerfurchtes Gesicht: Erwin, der Techniker! Weisse Schuhe sind sein Markenzeichen. Die Band gibt sich locker in den von Schneider besorgten Jacken, Hosen und Schuhen. Nicht zu vergessen Schlagzeuger Pete York, der Ausnahmedrummer der Spitzenklasse in einer minutiös und darreichungsvoll geladenen Show der Spitzenklasse.

Also: Ran an den Speck! Zum Glück gibt es haufenweise Konzertkarten.

Die Drops:
Pete York - dr, voc
Sandro Giampietro - git, voc
Jochen Bosak - piano
Rudolf Olbrich - b
Volker Bertzky - sax, dance
Bodo Oesterling - tee, perc

Berliner Stadtmagazin

Party am 19.03.2010, Salsa Night / Tip des Berliner Stadtmagazin

19.03.2010 21:00Uhr
Havanna Berlin
Havanna Berlin
Hauptstraße 30
10827 Berlin
Telefon: 030 - 784 85 65
Salsa Night
Salsa Night
Die heißesten Salsa-Beats
Großer Saal: Salsa, Merengue & Bachata mit DJ Michael, Ronny & Ernesto

Beginn: 21:00 - open end | Eintritt: 3,00

Tanzanleitung eine Stunde vor Beginn!

Berliner Stadtmagazin

Ausstellung am 19.03.2010, Antikensammlung im Alten Museum / Tip des Berliner Stadtmagazin

19.03.2010 10:00Uhr
Altes Museum
Altes Museum
Bodestraße 1
10178 Berlin
Telefon: 030 266424242‎
Antikensammlung im Alten Museum
Antikensammlung im Alten Museum
Im Alten Museum werden Kunst und Skulpturen der Griechen und Römer gezeigt. Die Kunst der Etrusker, das Herzstück der Sammlung, wird erst nach einer Generalsanierung des Hauses zu sehen sein. Bis dahin sind die griechischen Kunstwerke im neu eingerichteten Hauptgeschoß ausgestellt. Steinskulpturen und Figuren aus Ton und Bronze, Friese, Vasen sowie Goldschmuck und Silberschätze erschließen sich in einem thematischen Rundgang. Drei Info-Inseln geben zusätzliche Informationen, u.a. zu den griechischen Mythen, zur antiken Stadtkultur und zu den Ausgrabungsstätten der Berliner Museen.

Die Kunst der Römerzeit ist nur durch wenige Werke vertreten, u.a. durch Porträts von Cäsar und Kleopatra. Sarkophage, Mosaiken, Fresken und römisch-ägyptische Mumienbildnisse geben darüber hinaus einen Vorgeschmack auf die endgültige Präsentation.

Altes Museum
Sa 1. Januar 2000 - bis auf weiteres
Antikensammlung im Alten Museum

Besuchereingang

Altes Museum

Am Lustgarten
10178 Berlin

Telefon Information Museumsinsel Berlin / Mitte +49(0)30 - 2090-5577
Telefon Infostand Altes Museum +49(0)30 - 2090-5544
Rollstuhlgeeignet: Zugang über Diensteingang (Am Lustgarten), bitte beim Pförtner melden.

Öffnungszeiten
Mo
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Di
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Mi
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Do
10:00 Uhr - 22:00 Uhr
Fr
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Sa
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
So
10:00 Uhr - 18:00 Uhr

Die Rotunde im Alten Musuem wird ab dem 24. Februar 2010 bis voraussichtlich 01. Juni 2010 für den Besucherverkehr gesperrt sein, da die Wände eine neue Farbfassung erhalten. Um die Arbeiten in einem möglichst kurzen Zeitraum zu bewerkstelligen, wird der Raum komplett eingerüstet, so dass eine Begehung durch Besucher nicht möglich ist.

Verkehrsverbindungen

U-Bahn U6 (Friedrichstraße)
S-Bahn S1, S2, S25 (Friedrichstraße); S5, S7, S75 (Hackescher Markt)
Tram M1, 12 (Am Kupfergraben); M4, M5, M6 (Hackescher Markt)
Bus TXL (Staatsoper); 100, 200 (Lustgarten); 147 (Friedrichstraße)

Link zum Berliner Stadtplan

Sonderöffnungszeiten der Staatlichen Museen zu Berlin

Preise

Altes Museum
8,- EUR ermäßigt 4,- EUR

Museumsinsel bis: 11.04.2010
14,- EUR ermäßigt 7,- EUR
einschließlich Sonderausstellung “Die Rückkehr der Götter”

Museumsinsel
12- EUR ermäßigt 6,- EUR
Museumsinsel Berlin

Drei-Tage-Karte
19,- EUR ermäßigt 9,50 EUR
gültig für Berliner Museen ohne Sonderausstellungen

Jahreskarte
40,- EUR ermäßigt 20,- EUR
ohne Sonderausstellungen
Die Jahreskarte ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte.

Jahreskarte Plus
80,- EUR ermäßigt 40,- EUR
einschließlich Sonderausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin
Gilt nur für Ausstellungen und Sonderausstellungen, die ausschließlich von den Staatlichen Museen zu Berlin veranstaltet und durchgeführt werden. Für Kooperationsausstellungen mit Dritten gelten Sonderkonditionen, die jeweils durch Aushang bekannt gegeben werden. Die Jahreskarte PLUS ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte PLUS.
BildunterschriftDer Betende Knabe, Ende des 4. Jh. v. Chr., Bronze, Höhe: 1,28 m
© SMBEnde der Bildunterschrift

* Beschreibung
* Adresse / Öffnungszeiten / Preise
* Führungen / Veranstaltungen
* Antikensammlung

Führungen:
*

21. Februar 2010, 15:00 Uhr
Kunst und Kultur auf den Kykladen

*

28. Februar 2010, 15:00 Uhr
Hellenistischer Luxus in Germanien - Der Hildesheimer Silberschatz

*

7. März 2010, 11:00 Uhr
Frühe Kulturen Griechenlands

*

14. März 2010, 15:00 Uhr
Die Antikensammlung im Alten Museum – Betrachtung ausgewählter Werke

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21. März 2010, 15:00 Uhr
Griechische Athleten – Vasenbilder und Skulptur

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28. März 2010, 15:00 Uhr
Frühe Kulturen Griechenlands

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4. April 2010, 15:00 Uhr
Griechische Töpferkunst

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18. April 2010, 15:00 Uhr
Griechische Götter- und Heldendarstellungen

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25. April 2010, 15:00 Uhr
Das Alltagsleben der Griechen

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2. Mai 2010, 15:00 Uhr
Kunst und Kultur auf den Kykladen

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9. Mai 2010, 15:00 Uhr
Frauenleben im antiken Griechenland

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16. Mai 2010, 15:00 Uhr
Antike Meisterwerke aus Bronze

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30. Mai 2010, 15:00 Uhr
Griechische Götter- und Heldendarstellungen

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6. Juni 2010, 15:00 Uhr
Magna Graecia – Kunst der Griechen aus Koloniestädten in Unteritalien

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13. Juni 2010, 15:00 Uhr
Der Trojanische Krieg auf Bildern griechischer Vasen

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27. Juni 2010, 15:00 Uhr
Rundgang zu ausgewählten Kunstwerken der Antikensammlung

Berliner Stadtmagazin

Ausstellung am 19.03.2010, Moderne Zeiten. Die Sammlung. 1900-1945. / Tip des Berliner Stadtmagazin

19.03.2010 10:00Uhr
Neue Nationalgalerie
Neue Nationalgalerie
Potsdamer Straße 50
10785 Berlin
Telefon: +49 - (0)30 - 266 42
Moderne Zeiten. Die Sammlung. 1900-1945.
Moderne Zeiten. Die Sammlung. 1900-1945.
Erstmals wird der reiche Fundus der Nationalgalerie von etwa 2500 Kunstwerken in nie gezeigter Fülle präsentiert. Zunächst werden ab März 2010 Gemälde und Skulpturen der Klassischen Moderne bis 1945 ausgestellt. Anschließend werden in einem zweiten Abschnitt Werke aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg präsentiert.

In kaum einer anderen Sammlung ist die Geschichte so bedeutsam für den Bestand wie in der Berliner Nationalgalerie. Prägend für die Vorkriegszeit ist die Zerschlagung durch die nationalsozialistische Aktion „Entartete Kunst“ im Jahre 1937. Viele expressionistische Meisterwerke wie Franz Marcs „Der Turm der blauen Pferde“ gingen verloren und werden bis heute schmerzlich vermisst. Die wichtigsten dieser ehemaligen Hauptwerke werden in Form einer „Schattengalerie“ in die im März präsentierte Sammlungsschau integriert.
Auch die deutsche Teilung manifestierte sich in unterschiedlichen Sammlungsstrategien: Während West-Berlin die formalen Neuerungen der verschiedenen Avantgarde-Strömungen in den Vordergrund stellte, lag in der Ost-Berliner Nationalgalerie der Akzent auf inhaltlichen Aspekten. Durch die Zusammenfindung beider Sammlungen ergeben sich interessante Ergänzungen - wie das Beispiel des abstrakt arbeitenden Bauhaus-Lehrers László Moholy-Nagy zeigt. Er ist Oskar Nerlinger gegenübergestellt, welcher dieselben Elemente in Verbindung mit Menschen und Maschinen zur Veranschaulichung von Großstadt, Technik und Arbeit nutzt.

Neue Nationalgalerie

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