Infos

Sie befinden sich aktuell in den Berliner Stadtmagazin - Newsblog Blog-Archiven für den folgenden Tag 22.3.2010.

Calendar
März 2010
M D M D F S S
« Feb   Apr »
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  
Links

Archive für 22.3.2010

Ausstellung am 22.03.2010, Die Kindergalerie im Bode-Museum. / Tip des Berliner Stadtmagazin

22.03.2010 10:00Uhr
Bode-Museum
Bode-Museum
Bodestraße 1
10178 Berlin
Telefon: 030 266424242‎
Die Kindergalerie im Bode-Museum.
Die Kindergalerie im Bode-Museum.
Das Spiel der Farben und Formen – Mosaikkunst im Bode-Museum
Die interaktive Ausstellung führt die jungen Besucher in die Technik der Herstellung von Mosaiken ein. Hierzu wird eine kindgerechte „Baustellenatmosphäre“ des VI. Jahrhunderts inszeniert, die Einblicke in die Entstehungsprozesse, verwendeten Materialien und historische Werkzeuge gibt.

Vorbild ist das Apsismosaik aus Ravenna, das im Museum für Byzantinische Kunst im Bode-Museum seinen bedeutenden Platz hat. Die Ausstellung wird ergänzt durch Spielelemente und einen großen Mosaikwerktisch, an denen Erfahrungen im Umgang mit Farben und Formen gesammelt werden können. In der wärmeren Jahreszeit wird das pädagogische Angebot durch Einbeziehung des Außenraums erweitert. Besuchern des Bode-Museums ist die Ausstellung zugänglich, museumspädagogische Betreuung und Angebote für Kinder und Eltern jeden Sonntag ab 15 Uhr vorhanden.

Bitte beachten Sie, dass die Kindergalerie im Bode-Museum wegen Instandsetzungsarbeiten am Mosaiktisch vom 1. Februar bis zum 5. Februar 2010 geschlossen bleibt.

Bode-Museum

Am Kupfergraben 1
10178 Berlin

Telefon Information Museumsinsel +49(0)30 - 2090-5577
Rollstuhlgeeignet

Öffnungszeiten
Mo
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Di
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Mi
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Do
10:00 Uhr - 22:00 Uhr
Fr
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Sa
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
So
10:00 Uhr - 18:00 Uhr

Bitte beachten Sie, dass die Kindergalerie im Bode-Museum wegen Instandsetzungsarbeiten am Mosaiktisch vom 1.2. bis zum 5.2.2010 geschlossen bleibt.

Verkehrsverbindungen

U-Bahn U6 (Friedrichstraße)
S-Bahn S1, S2, S25 (Friedrichstraße); S5, S7, S75 (Hackescher Markt)
Tram M1, 12 (Am Kupfergraben); M4, M5, M6 (Hackescher Markt)
Bus TXL (Staatsoper); 100, 200 (Lustgarten); 147 (Friedrichstraße)

Link zum Berliner Stadtplan

Sonderöffnungszeiten der Staatlichen Museen zu Berlin

Preise

Bode-Museum
8,- EUR ermäßigt 4,- EUR
gültig für das Bode-Museum

Museumsinsel bis: 11.04.2010
14,- EUR ermäßigt 7,- EUR
einschließlich Sonderausstellung “Die Rückkehr der Götter”

Museumsinsel
12- EUR ermäßigt 6,- EUR
Museumsinsel Berlin

Drei-Tage-Karte
19,- EUR ermäßigt 9,50 EUR
gültig für Berliner Museen ohne Sonderausstellungen

Jahreskarte
40,- EUR ermäßigt 20,- EUR
ohne Sonderausstellungen
Die Jahreskarte ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte.

Jahreskarte Plus
80,- EUR ermäßigt 40,- EUR
einschließlich Sonderausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin
Gilt nur für Ausstellungen und Sonderausstellungen, die ausschließlich von den Staatlichen Museen zu Berlin veranstaltet und durchgeführt werden. Für Kooperationsausstellungen mit Dritten gelten Sonderkonditionen, die jeweils durch Aushang bekannt gegeben werden. Die Jahreskarte PLUS ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte PLUS.
*

21. Februar 2010, 15:00 Uhr
Sehen – Hören – Mitmachen Das Spiel der Farben und Formen - Mosaikkunst im Bode-Museum

*

28. Februar 2010, 15:00 Uhr
Sehen – Hören – Mitmachen Das Spiel der Farben und Formen - Mosaikkunst im Bode-Museum

*

7. März 2010, 15:00 Uhr
Sehen – Hören – Mitmachen Das Spiel der Farben und Formen - Mosaikkunst im Bode-Museum

*

14. März 2010, 15:00 Uhr
Sehen – Hören – Mitmachen Das Spiel der Farben und Formen - Mosaikkunst im Bode-Museum

*

21. März 2010, 15:00 Uhr
Sehen – Hören – Mitmachen Das Spiel der Farben und Formen - Mosaikkunst im Bode-Museum

*

28. März 2010, 15:00 Uhr
Sehen – Hören – Mitmachen Das Spiel der Farben und Formen - Mosaikkunst im Bode-Museum

*

4. April 2010, 15:00 Uhr
Sehen – Hören – Mitmachen Das Spiel der Farben und Formen - Mosaikkunst im Bode-Museum

*

11. April 2010, 15:00 Uhr
Sehen – Hören – Mitmachen Das Spiel der Farben und Formen - Mosaikkunst im Bode-Museum

*

18. April 2010, 15:00 Uhr
Sehen – Hören – Mitmachen Das Spiel der Farben und Formen - Mosaikkunst im Bode-Museum

*

25. April 2010, 15:00 Uhr
Sehen – Hören – Mitmachen Das Spiel der Farben und Formen - Mosaikkunst im Bode-Museum

*

2. Mai 2010, 15:00 Uhr
Sehen – Hören – Mitmachen Das Spiel der Farben und Formen - Mosaikkunst im Bode-Museum

*

9. Mai 2010, 15:00 Uhr
Sehen – Hören – Mitmachen Das Spiel der Farben und Formen - Mosaikkunst im Bode-Museum

*

16. Mai 2010, 15:00 Uhr
Sehen – Hören – Mitmachen Das Spiel der Farben und Formen - Mosaikkunst im Bode-Museum

*

23. Mai 2010, 15:00 Uhr
Sehen – Hören – Mitmachen Das Spiel der Farben und Formen - Mosaikkunst im Bode-Museum

*

30. Mai 2010, 15:00 Uhr
Sehen – Hören – Mitmachen Das Spiel der Farben und Formen - Mosaikkunst im Bode-Museum

*

6. Juni 2010, 15:00 Uhr
Sehen – Hören – Mitmachen Das Spiel der Farben und Formen - Mosaikkunst im Bode-Museum

*

13. Juni 2010, 15:00 Uhr
Sehen – Hören – Mitmachen Das Spiel der Farben und Formen - Mosaikkunst im Bode-Museum

*

20. Juni 2010, 15:00 Uhr
Sehen – Hören – Mitmachen Das Spiel der Farben und Formen - Mosaikkunst im Bode-Museum

*

27. Juni 2010, 15:00 Uhr
Sehen – Hören – Mitmachen Das Spiel der Farben und Formen - Mosaikkunst im Bode-Museum

Berliner Stadtmagazin

Theater am 22.03.2010, Ritter, Dene, Voss / Tip des Berliner Stadtmagazin

22.03.2010 20:00Uhr
Deutsches Theater / Kammerspiele
Deutsches Theater / Kammerspiele
Schumannstraße 13
10117 Berlin
Telefon: +49 30 28441-0
Ritter, Dene, Voss
von Thomas Bernhard
Zwei Schwestern empfangen ihren Bruder. Ein Tyrann, ein Philosoph, ein Verrückter, der aus der Psychiatrie nach Hause kommt. Die Vorbereitungen der älteren Schwester sind minutiös. Sie hat das Essen vorher zubereiten lassen, um ihn im Blick zu behalten, und ausreichend Papier besorgt, damit ihr der Bruder seine Abhandlungen diktieren kann. Die jüngere Schwester hingegen weiß: Der Besuch kann nur katastrophal enden.
Thomas Bernhard hat mit „Ritter, Dene, Voss“, das er nach den Schauspielern der Uraufführung benannt hat, ein Kammerspiel verbotener Wünsche und bitterer Komik geschaffen. Virtuos hat er das Geschehen in einem Crescendo und Decrescendo der Emotionen arrangiert und die Themen wie in einer Fuge miteinander verwoben: Verzweiflung geht in Verführung über, während über dem Kontrapunkt inzestuöser Verstrickung das Motiv der Flucht erklingt.
Bandlink/Informationen: http://www.deutschestheater.de
Berliner Stadtmagazin

Theater am 22.03.2010, ZEBRALLA! / Tip des Berliner Stadtmagazin

22.03.2010 20:00Uhr
Schlosspark Theater
Schlosspark Theater
Schloßstrasse 48
12165 Berlin
Telefon: 030 - 789 56 67 100
ZEBRALLA!
ZEBRALLA!
Familienangelegenheiten ohne Familie
Nach Motiven der Fernsehserie von Frank Lüdecke

Inszenierung: Dieter Hallervorden
Jürgen Zebralla: Dieter Hallervorden
Ingo Zebralla Jörg Zuch
Gertrud Zebralla: Jutta Eckhardt
Studentin Mirabella: Stefanie Breselow
Pfarrer Heinemann: Harald Effenberg

Vor acht Jahren brillierte Dieter Hallervorden in der von Frank Lüdecke verfassten ARDSerie „ZEBRALLA!“.

Die „Familienserie ohne Familie“ stellt den Generationenkonflikt auf den Kopf: Der hyperaktive Rentner Jürgen, ehemaliger Vertreter für vakuumverpackten Pulverkaffee, zieht nach der hoffnungsfrohen Scheidung von seiner Frau Gertrud bei Sohn Ingo ein.

Ingo, der lethargische Kindergärtner, hat die Midlife-Crisis übersprungen und ist mental im Rentenalter angelangt. Jürgen dagegen ist in Aufbruchsstimmung und beginnt ein Politologiestudium.
In dieser rollenverkehrten Zwei-Generationen-WG prallen die Vorstellungen zwangsläufig aufeinander…
Der studierende Rentner gerät dabei in eine kurzfristige Sinnkrise, weil er den Sohn für einen verklemmten Hagebuttenteetrinker hält. In Jürgen reift ein hochfliegender Plan: Er erwägt, unter Ausnutzung modernster medizinischer Errungenschaften, der Nachwelt ein neues, ein verbessertes Reproduktionsergebnis zu hinterlassen. Ingos Begeisterung hält sich in Grenzen. Der Besuch in einer modernen Arztpraxis gerät so zum Familienausflug der besonderen Art und endet in ungeahnten Turbulenzen… „ZEBRALLA!“ ist eine rasante Dialog-Komödie, welche die aktuellen gesellschaftlichen Debatten aufnimmt. Der Mikrokosmos der Zebrallas zeigt, wie sich ideologische Fronten verschieben, vertraute Feindbilder ins Wanken geraten und dass sich ein beträchtliches Maß an Irrsinn von den Rändern und Spitzen der Gesellschaft nun auch in deren Mitte vorgearbeitet hat…
Frank Lüdecke

Regie: Dieter Hallervorden
Mit: Dieter Hallervorden, Harald Effenberg, Jörg Zuch, Jutta Eckhardt, Stefanie Breselow

Bandlink/Informationen: http://www.schlossparktheater.de
Berliner Stadtmagazin

Messe am 22.03.2010, Laser Optics Berlin / Tip des Berliner Stadtmagazin

22.03.2010 10:00Uhr
Messe Berlin GmbH
Messe Berlin GmbH
Messedamm 22
14055 Berlin
Telefon: +49 (0)30 / 3038-0
Laser Optics Berlin
Laser Optics Berlin
Internationale Fachmesse und Kongress für optische Technologien und Lasertechnik
Laser Optics Berlin: Treffpunkt der optischen Technologien im Norden Europas

• Internationalität auf mehr als 35 Prozent gestiegen
• Fachmesse und Kongress vom 22. bis 24. März in Berlin

Die Laser Optics Berlin profiliert sich immer mehr als Treffpunkt der optischen Technologien im Norden Europas. Vor allem aus Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden sowie aus den baltischen Staaten Estland, Litauen und Lettland hat das Interesse deutlich zugenommen. Der Anteil der ausländischen Aussteller liegt in diesem Jahr mit mehr als 35 Prozent deutlich über dem Wert von 2008. Dies ist auch ein Ergebnis der Zusammenarbeit mit dem von der Europäischen Union geförderten Projekt „Baltic Sea Innovation Network Centres“ (BaSIC). Die BaSIC-Partner aus zehn Ostsee-Hauptstadtregionen haben sich zum Ziel gesetzt, regionale Akteure aus den Hochtechnologiefeldern Life Sciences, IKT, Photonik sowie Mikro- und Nanotechnologien zu vernetzen.

Auf der Laser Optics Berlin vom 22. bis 24. März wird BaSIC mit einem Gemeinschaftsstand und rund 30 Ausstellern aus der Ostseeregion vertreten sein. Darüber hinaus gibt es eine internationale Kooperationsbörse sowie ein Cluster-Colloquium, auf dem Netzwerk- und Clustermanager aus den Bereichen Photonik, Mikro- und Nanotechnologie ihre regionalen Wissenschafts- und Industrieakteure sowie deren Tätigkeitsschwerpunkte vorstellen.

Zur gewachsenen Internationalität der diesjährigen Laser Optics Berlin tragen außerdem Aussteller aus Frankreich, den Niederlanden, Österreich, Polen und der Schweiz bei. Russland ist mit zehn Ausstellern zum ersten Mal in Berlin dabei. Auch aus Deutschland haben sich bereits zahlreiche namhafte Firmen und Forschungseinrichtungen angemeldet. Dazu gehören unter anderem Jenoptik, Polymer Systems, Newport Spectra-Physics, Berliner Glas, AMS Technologies, Greateyes, HoloEye Photonics, Physik Instrumente sowie das Max-Born-Institut, das Heinrich-Hertz-Institut und das Ferdinand-Braun-Institut.

Ein ganz besonderes Highlight wird 2010 der Kongress der Laser Optics Berlin. Dabei stehen optische Technologien für Messtechnik und Produktion im Mittelpunkt. Der internationale Kongress dient als Diskussionsplattform und Branchentreffpunkt zur Vermittlung neuer wissenschaftlicher und technischer Erkenntnisse und ihrer Umsetzung in optische Technologien. Aktuelle Trends der Laserforschung, der optischen Messtechnik und der Anwendung von Licht in Produktionsverfahren werden von renommierten Experten vorgestellt. Neben dem Hauptprogramm finden internationale Workshops zu Themen der Grundlagen- und Anwendungsforschung statt.

Über die Laser Optics Berlin
Die Laser Optics Berlin - Internationale Fachmesse und Kongress für optische Technologien und Lasertechnik - findet alle zwei Jahre statt. Mehr als 130 nationale und ausländische Aussteller präsentierten im Jahr 2008 ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen auf dem Messegelände am Funkturm. Rund 90 Prozent der 2.650 Besucher waren Fachbesucher. Veranstaltet wird die Laser Optics Berlin von der Messe Berlin in Zusammenarbeit mit der TSB Innovationsagentur Berlin GmbH, den Partnern Max-Born-Institut, OpTecBB, WISTA-MANAGEMENT GMBH und dem Laserverbund Berlin-Brandenburg e.V. Weitere Informationen unter www.laser-optics-berlin.de.

Eintrittspreise

Nutzen Sie unsere Online-Ticketbestellung.

Vermeiden Sie Wartezeiten während der Vor-Ort-Registrierung und bestellen Sie Ihr Ticket online. Es wird als Pdf-Datei generiert und kann sofort ausgedruckt und heruntergeladen werden. Das Online-Ticket der Laser Optics Berlin gilt nur in Verbindung mit einem gültigen Personalausweis.

Online Ticket Shop Preis
Dauerkarte Ausstellung (3 Tage) 17,00 EUR
Tageskarte Ausstellung 12,00 EUR
Dauerkarte Kongress (3 Tage) 180,00 EUR
Tageskarte Kongress 100,00 EUR

Online Ticket Shop

Ticket Preis
Dauerkarte Ausstellung (3 Tage) 20,00 EUR
Tageskarte Ausstellung 15,00 EUR
Dauerkarte Kongress (3 Tage) 180,00 EUR
Tageskarte Kongress 100,00 EUR
ermäßigte Tickets* Preis
Dauerkarte Ausstellung (3 Tage) 10,00 EUR
Tageskarte Ausstellung 5,00 EUR
Dauerkarte Kongress (3 Tage) 30,00 EUR
Tageskarte Kongress 20,00 EUR

*ermäßigte Eintrittspreise für Schüler und Studenten
Bitte zeigen Sie Ihren Schüler bzw. Studentenausweis bei Kauf der Karte vor.

Für den Kartenkauf im Ausland wenden Sie sich bitte an die Auslandsvertretung in Ihrem Land.

Berliner Stadtmagazin

Ausstellung am 22.03.2010, George Grosz. Korrekt und anarchisch / Tip des Berliner Stadtmagazin

22.03.2010 11:00Uhr
Akademie der Künste Pariser Platz
Akademie der Künste Pariser Platz
Pariser Platz 4
10117 Berlin
Telefon: 030 20 05 70
George Grosz. Korrekt und anarchisch
George Grosz. Korrekt und anarchisch
Erstmals stellt die Akademie der Künste die Fülle an Material, das sie zu George Grosz in Kunstsammlung und Archiv bewahrt, in großem Umfang vor. 200 Skizzenbücher, Zeichnungen aus seiner Jugend bis in die Zeit der Neuen Sachlichkeit, darunter so bekannte Blätter wie “Friedrichstraße” und “Christus mit Gasmaske”, Mappenwerke, Zeitschriften, Collagen, Fotografien und schriftliche Dokumente erlauben einen Einblick in sein Leben und seine künstlerische Werkstatt. Dabei wird der unbestechliche Blick des genialen Zeichners und politischen Künstlers deutlich, der wie kein anderer unser Bild der Weimarer Republik geprägt hat.

Wie früh Grosz die Repräsentanten der Gesellschaft ins Visier nahm und in der Darstellung von Typen und Typischem auch deren Geisteshaltungen erfasste, offenbart ein noch weithin unbekanntes, umfassendes Konvolut an Blättern aus den Jugendjahren, das zusammen mit 23 Porträtstudien zu seinen Bildnissen von Max Herrmann-Neisse erst 1984 in Berlin wiedergefunden wurde.

Insbesondere die Skizzenbücher dokumentieren als Kern der Ausstellung das Vokabular des Künstlers, der überall, in Berlin und New York, in den Straßen der Großstädte und am Urlaubsstrand mit Stift und Notizbuch bewaffnet war, um seine Eindrücke spontan und präzise zu notieren. Seine mit spitzem Stift erfassten An- und Einsichten zeigen sich so pointiert wie komprimiert in den Zeichnungen, in graphischen Folgen und zeitgenössischen Publikationen. Dieses Zusammenwirken von Original und gedrucktem Werk zur größtmöglichen medialen Verbreitung seiner Kritik an Gesellschaft, Staat und Kirche findet sich in Zeitschriften wie “Der blutige Ernst”, “Die Pleite” und berühmten Graphikfolgen wie “Gott mit uns”, “Hintergrund” oder “Ecce Homo”, die den Künstler mehrfach vor Gericht brachten.

Dadaistische Montagen, Künstlerpostkarten sowie Bild- und Textcollagen verdeutlichen, wie konsequent Grosz mit dem Prinzip der Montage Lebenswirklichkeiten verdichtet hat. Eine Vielzahl privater und offizieller Fotografien, darunter Porträts von Arnold Newman und Irving Penn, sowie Film- und Tondokumente komplettieren den vielschichtigen Überblick.

Zur Ausstellung erscheint eine reich bebilderte Publikation: “George Grosz montiert”. Herausgegeben von der Akademie der Künste, Berlin 2010.

> mehr www.adk.de/grosz

Die Ausstellung wird gefördert von der Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste.

Die Ausstellung auf einen Blick:

Wo: Akademie der Künste Pariser Platz

Wann: 24. Januar bis 5. April 2010

Öffnungszeiten: Di - So, 11 bis 20 Uhr

Eintritt: 5,- Euro/erm. 3,- Euro

Berliner Stadtmagazin

Kabarett am 22.03.2010, Caveman / Tip des Berliner Stadtmagazin

22.03.2010 20:00Uhr
CHAMÄLEON - Musik Theater Varieté
CHAMÄLEON - Musik Theater Varieté
Rosenthaler Straße 40/41
10178 Berlin
Telefon: 030 - 4000 590
Caveman
Caveman
Der Amerikaner Rob Becker schrieb mit CAVEMAN das erfolgreichste Solo-Stück in der Geschichte des Broadways. Sein brillanter Monolog über die komplizierte und vergnügliche Beziehung zwischen Mann und Frau gastierte in den Vereinigten Staaten vor Hunderttausenden von Besuchern. Danach trat der moderne Höhlenmann seinen weltweiten Siegeszug an, acht Millionen Menschen in 42 Ländern haben die Inszenierung gesehen.
Im Jahr 2000 startete das Stück in der Bearbeitung des Comedians Kristian Bader. Nach einer fulminanten Startphase in Hamburg und Berlin folgten Anfragen für die gesamte Republik. So gastiert der Höhlenmann seit fast 10 Jahren in mehr als 60 Städten Deutschlands.

“Caveman bringt die gesamte Nation zum Lachen - ein Phänomen!” - New York Times

“Das hat Tempo, das hat Witz und die Pointen sitzen.“ - Der Tagesspiegel Berlin

“Der Caveman hält das Publikum zwei Stunden bei Laune. Er ist jede Sekunde präsent, wechselt vom geprügelten Trottel zum Megamacho und pfeift wenn nötig “Das Lied vom Tod.” Befreiendes Gelächter, Szenenapplaus und “Jawohl” -Rufe beweisen: Caveman ist ein Knüller!” - Berliner Kurier

“Für Pubertierende und solche, die es bald werden wollen, dringend empfohlen.” - Stuttgarter Nachrichten

Berliner Stadtmagazin

Ausstellung am 22.03.2010, Kunstkammer im Georg-Kolbe-Museum No.6 – José Noguero / Tip des Berliner Stadtmagazin

22.03.2010 11:30Uhr
Georg-Kolbe-Museum
Georg-Kolbe-Museum
Sensburger Allee 25
14055 Berlin
Telefon: 030 3 04 21 44
Kunstkammer im Georg-Kolbe-Museum No.6 – José Noguero
Kunstkammer im Georg-Kolbe-Museum No.6 – José Noguero
Künstlergespräch mit José Noguero und Dr. Marc Wellmann

Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft von Spanien

José Noguero (*1969) José Noguero ist einer der bedeutendsten spanischen Künstler seiner Generation. Geboren 1969 in Barbastro, Huesca, studierte er von 1985 bis 1992 an der Escola Massana in Barcelona. Seit 1999 lebt und arbeitet Noguero in Berlin. Herausragende Ausstellungsprojekte der jüngsten Zeit waren unter anderem die Einzelausstellung “Escenografías” in der Fundació Sunol Barcelona 2008 oder die Beteiligung am XV. Rohkunstbau-Festival in der Potsdamer Villa Kellermann im selben Jahr.
Das plastische, fotografische und filmische Werk von José Noguero ist von einer narrativen Befragung des Begriffs “Raum” geprägt. Bekannt geworden ist der Künstler mit Bühnenräumen, die er in Kästen baute und abfotografierte und bei denen wenige Requisiten eine (absurde) Handlung suggerieren. Durch die existentielle Reduktion des Anwesenden bieten sich die sorgfältig ausgeleuchteten Szenografien als Metapher menschlicher Lebenswelten dar. Sein Interesse gilt der Durchdringung des Geistigen und Emotionalen mit dem gegenständlich Realen.
Für die Kunstkammer des Georg-Kolbe-Museums hat José Noguero eine Videoinstallation geschaffen, die von der leidenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Tradition figürlicher Bildhauerei getragen ist. Im Zentrum steht die von eigener Hand nachmodellierte Figur von Georg Kolbes “Tänzerinnenbrunnen” (1922) aus dem Garten des Museums, die er in mehreren kleinen Gipsgüssen reproduzierte. Deren Zerstörung im Akt eines inszenierten Falls auf eine Glasplatte verwandelt sich im Medium filmischer Choreografie in einem symbolisch aufgeladenen Zyklus aus Tod und Wiedergeburt.
(Marc Wellmann, 2010)
Samstag, 3. April 2010, 14.30 bis 17.00 Uhr
Modellierworkshop mit José Noguero für Jugendliche von 11 bis 15 Jahren
Anmeldung und weitere Informationen:
kunstvermittlung@georg-kolbe-museum.de

Bandlink/Informationen: http://www.josenoguero.com/%22
Berliner Stadtmagazin

Freizeitangebot am 22.03.2010, Aquarienbesuch des Zoo-Aquarium Berlin / Tip des Berliner Stadtmagazin

22.03.2010 09:00Uhr
Zoo Aquarium Berlin
Zoo Aquarium Berlin
Budapester Straße 32
10787 Berlin
Telefon: 030 - 25 40 10
Aquarienbesuch des Zoo-Aquarium Berlin
Aquarienbesuch des Zoo-Aquarium Berlin
Das bedeutendste Schauaquarium Deutschlands mit seiner historischen Vergangenheit ist trotz über 90-jährigen Bestehens noch immer ein Mekka für Aquarianer und Terrarianer.
Umfang

Auf 3 Etagen setzt das Zoo-Aquarium seit jeher auf einen Querschnitt durch die Tierklassen der Fische, Niederen Tiere, Reptilien, Amphibien und Gliedertiere. Kernstück des Hauses bildet seit ihrer Eröffnung die Krokodilhalle, seinerzeit das erste durch Besucher begehbare Tiergehege der Welt.
Tierzahl und Arten

In dem artenreichsten Haus seiner Art leben in den Terrarien und Aquarien insgesamt über 9.000 Tiere in fast 800 Arten. Alle reden heute von der Artenvielfalt. Hier im Zoo-Aquarium kann man sie erleben.

Stets in der Weiterentwicklung

Immer wieder sorgten aufwändige Sanierungen wie der Bau des Haibeckens, die Sanierungen und Vergrößerungen der fünf themenbezogenen Landschaftsbecken und der Umbau des ehemaligen Süßwasser-Löffelstörbeckens in ein von Rochen und Makrelen durchzogenes, der Natur nachempfundenes Seewasserbecken dafür, dass die Tiere nach neuesten Erkenntnissen gehalten und dem Besucher in Erlebniswelten präsentiert werden.

Highlights und Schwerpunkte

Neben der Fischabteilung mit ihren Schwerpunkten und Highlights wie dem Riffbecken mit Schwarzspitzriffhaien und der Haltung mehrerer Quallenarten und der Zucht (hier leistete das Zoo-Aquarium Pionierarbeit), so wie vieler anderer Niedere Tiere, wurden auch die anderen Abteilungen weiterentwickelt. Grüne Leguane tummeln sich in einer Terrarium-Oase mit einer Bodenfläche von sensationellen 46m2. Für die kostbaren Brückenechsen wurde ein Großterrarium geschaffen, welches durch Kühlanlagen die nötigen Haltungsbedingungen garantiert.
Besucher, Besucher, Besucher…

Das Zoo-Aquarium liegt an der Budapester Straße am Rande des Zoologischen Gartens und kann mit diesen auch kombiniert besucht werden. Informieren Sie sich unter ‘Besucherinfos’ über die kostengünstigeren Kombi-Tickets.

Berliner Stadtmagazin

Ausstellung am 22.03.2010, Friedliche Revolution / Tip des Berliner Stadtmagazin

22.03.2010 09:00Uhr
Kulturprojekte Berlin GmbH
Kulturprojekte Berlin GmbH
Klosterstr 68
10179 Berlin
Telefon: 030-247 49 888
Friedliche Revolution
Friedliche Revolution
20 Jahre Mauerfall
Die Ausstellung
Die Open-Air-Ausstellung erzählt von der Friedlichen Revolution und ihren Akteuren. 1989 erwachen viele Ostdeutsche aus dem verordneten Zwangsschlaf, überwinden ihre Angst und nehmen ihre Geschicke selbst in die Hand.

Ausgehend von wenigen Personen werden die oppositionellen Aktivitäten schnell zu einer breiten Volksbewegung. Immer mehr Menschen wehren sich gegen Hoffnungslosigkeit, Verfall und Stillstand in der Gesellschaft, fordern Reisefreiheit und freie Wahlen. Bürgerbewegungen und Parteien gründen sich. Hunderttausende gehen mutig auf die Straße. Die kommunistischen Machthaber können nur noch hilflos reagieren.

Während ein Teil der Bevölkerung die DDR reformieren will, stimmt ein anderer Teil mit den Füßen ab und verlässt das Land. Zusammen beseitigen sie die Diktatur der SED, zwingen Staatspolitiker zum Handeln und schreiben Geschichte. Wie rasant diese Entwicklung verläuft, ist daran abzulesen, dass noch im Mai 1989 bei der Kommunalwahl etwa 90 Prozent Ja-Stimmen zur Einheitsliste abgegeben werden. Es ist kaum ein halbes Jahr vergangen und Hunderttausende stellen auf den Straßen den Machtanspruch der SED in Frage. Doch auch die Forderungen der Demonstranten ändern sich in kurzer Frist. Am deutlichsten wird das am Wechsel der Losungen von „Wir sind das Volk“ zu „Wir sind ein Volk“. Selbst nach der Maueröffnung reißt der Strom der Ostdeutschen nicht ab, die das Land Richtung Westen verlassen. Schließlich finden schon fünf Monate später die ersten freien Wahlen in der DDR statt. Die meisten Wähler entscheiden sich für die Parteien, die den schnellsten Weg zur Wiedervereinigung versprechen. Die Geschwindigkeit wird dabei weiter von den Bürgern bestimmt, die die Regierenden zur Währungsunion und Einheit treiben. Noch wenige Tage vor Inkrafttreten des Einigungsvertrags erzwingen sie dessen Änderung. Die Stasiakten müssen offen gelegt werden. Dass der Handlungsmut nicht wie Phönix aus der Asche kommt, dass es Ursachen und Bedingungen gibt, wird dabei ebenso wenig außer Acht gelassen, wie die Einflüsse aus den Nachbarstaaten. Die Signale der Solidarnosc aus Polen spielen für die Umwälzungen genauso eine Rolle, wie die Öffnung der ungarisch-österreichischen Grenze.

Die familiären Bindungen zu den Deutschen auf der anderen Seite der Mauer sind ebenso wichtig wie die westdeutschen Medien, die mit ihrer Berichterstattung nicht Presseinformation 3 nur das Informationsmonopol der SED-Diktatur aufbrechen, sondern auch den Oppositionellen in der DDR ein Forum bieten.

In der Ausstellung wird nicht nur der zeitliche Ablauf der Ereignisse wiedergegeben. Neben den Ergebnissen der gesellschaftlichen Um- und Neuordnung sollen die Vielschichtigkeit des Prozesses der politischen Willensbildung, die Ziele der Bürger, sowie ihre Motive und Handlungsformen verdeutlicht werden. Das daraus entstehende Bild ist nicht homogen. Es zeigt unterschiedliche und zum Teil gegenläufige Interessen. Die Ausstellung will nicht nur die Geschichte zeigen, sondern zu einer kritischen Diskussion anregen, zum Meinungsstreit um und für eine freie und demokratische Gesellschaft und im besten Fall damit den Geist von 1989 weiterleben lassen.

Öffnungszeiten: bis zum 3. Oktober 2010 auf dem Alexanderplatz, neben der Weltzeituhr. Die Ausstellung ist zweisprachig (deutsch und englisch) und täglich von 0 bis 24 Uhr zugänglich, Eintritt frei.

Ein Projekt der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit der Kulturprojekte Berlin GmbH; gefördert durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Gliederung

Gerade weil sich die Ausstellung auch an jüngere, nach der Friedlichen Revolution geborene Mitbürger richtet, scheint es unerlässlich, historische Wegmarken der deutschen und europäischen Teilungsgeschichte aufzuzeigen. Im Ausstellungsabschnitt „Aufbruch“, geht es um die unmittelbare Vorgeschichte der Friedlichen Revolution, in den der 1980er Jahren. Der Abschnitt „Revolution“ behandelt den Zeitraum zwischen Sommer 1989 und dem Vorabend der Volkskammerwahlen am 18. März 1990. Das sich anschließende Kapitel „Einheit“ erzählt den kurzen Weg von den ersten freien Wahlen in der DDR bis zu den ersten gesamtdeutschen Wahlen im Dezember 1990. Im Ausstellungspavillon schließlich geben Zitate die unterschiedlichen Sichtweisen auf die Ereignisse von 1989 quer durch die Gesellschaft wieder.
Umsetzung

Die Ausstellung wurde am 7. Mai 2009 in Anknüpfung an die Proteste gegen die Fälschung der letzten Kommunalwahlen in der DDR eröffnet. Bis zum 3. Oktober 2010 ist die zweisprachig (deutsch und englisch) gestaltete Ausstellung täglich 24 Stunden kostenfrei zugänglich. Auf dreihundert laufenden Metern Ausstellungsfläche werden über 700 Fotos und Dokumente gezeigt.

Originalobjekte sowie zehn Medienstationen mit Filmbeiträgen vermitteln einen lebendigen Eindruck von der wachsenden Intensität der damaligen Ereignisse. Materialbasis für die Ausstellung ist der reichhaltige Fundus an Dokumenten, Fotos, Audios und Filmen, die im „Archiv der DDR-Opposition“ der Robert-Havemann- Gesellschaft e.V. seit Jahren gesammelt und geordnet werden.

Als Ort mit historischem Bezug bietet sich der Berliner Alexanderplatz an. Hier fand sich ab Juni 1989 an jedem 7. des Monats ein Häufchen Mutiger ein, um gegen die Wahlfälschung zu protestieren. Am 7. Oktober schließlich füllte sich der ganze Platz und es formierte sich ein Protestzug zum Palast der Republik, in dem sich die SED selbst feierte. Auch in den folgenden Tagen und Wochen war der Platz immer wieder ein Treffpunkt von Regimekritikern.
Begleitaktivitäten

Über den gesamten Ausstellungszeitraum gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm, das durch ein umfangreiches Führungsangebot ergänzt wird. Neben Regelangeboten mit geschulten Ausstellungsbegleitern sind Sonderführungen durch Zeitzeugen möglich. Zahlreiche Begleitveranstaltungen erweitern das Programm.

Als zentraler Ausgangspunkt ist ein Informationspavillon täglich ab 10.00 Uhr geöffnet. Hier sind unter anderem eine Medienstation und ein Buchshop untergebracht. Auf einem interaktiven Terminal der Medienstation können verschiedene historische Filmdokumentationen des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) angesehen werden. Im Buchshop besteht neben dem Erwerb vertiefender Literatur auch die Möglichkeit, Tickets für die Zeitzeugen-Führungen durch die Ausstellung zu buchen. Ebenfalls im Innenbereich des Pavillons ist ein Großdisplay installiert, auf dem längere Dokumentationen und Spielfilme gezeigt werden. Die Besucher haben die Möglichkeit, sich in einem virtuellen Gästebuch einzutragen. Dieses ist in die Website zur Ausstellung integriert, die unter www.revolution89.de in Deutsch und Englisch zur Verfügung steht. Zusätzlich können Meinungen auch auf einem „schwarzen Brett“ im Ausstellungsbereich geäußert werden.

Begleitend zur Ausstellung erscheint das Magazin „Wir sind das Volk“, das für 5,- Euro im Buchshop erworben werden kann.

Ein umfangreiches Vermittlungs- und Bildungsprogramm zur Ausstellung richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der Primarstufe. Die Fragen vom Umgang mit Diktatur und Demokratie, die uns auch heute bewegen, stehen im Zentrum der Führungen und Workshops. Die Schüler erfahren von den Menschen, die die Friedliche Revolution vorbereitet und durchgekämpft haben und beschäftigen sich mit den Ursachen, Zielen und Erfolgen der Friedlichen Revolution. Zu verschiedenen Themen wie „Flucht“, „Protest“ oder „Freiheit“ können 60minütige Führungen in mehreren Sprachen, darunter Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Polnisch, Ungarisch, Türkisch und Russisch gebucht werden. Im Anschluss an die Führungen bieten kreative oder historische Workshops eine weitere Vertiefung der Inhalte an. Zusätzlich werden Ferienprogramme mit Exkursionen und Filmen angeboten.

Auch für Erwachsene besteht die Möglichkeit in verschiedenen Sprachen Gruppenführungen zu buchen. Jeden Samstag um 13 Uhr führen zudem Akteure und Zeitzeugen der Friedlichen Revolution durch die Ausstellung und geben aus ihrer Perspektive authentisch Auskunft. Die Führungen finden mit mindestens 5 und maximal 15 Teilnehmern statt, die Tickets kosten 5 Euro und sind direkt vor Ort erhältlich, Anmeldung nicht erforderlich.

Buchungen und Informationen zu den Führungen und Wokshops

Infoline, Tel. 030 / 247 49-888, Fax: 030 / 247 49-883
Mo bis Fr 9.00 - 16.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 9.00 - 13.00 Uhr
E-Mail: führungen@mauerfall09.de

www.mauerfall09.de(Externer Link) / www.revolution89.de(Externer Link)

Bandlink/Informationen: http://www.mauerfall09.de
Berliner Stadtmagazin

Ausstellung am 22.03.2010, Paul Pfeiffer “The Saints” / Tip des Berliner Stadtmagazin

22.03.2010 10:00Uhr
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
Invalidenstraße 50
10557 Berlin
Telefon: +49 - (0)30 - 3978 3
Paul Pfeiffer
Paul Pfeiffer “The Saints”
Paul Pfeiffer “The Saints”

10. Oktober 2009 - 2. Mai 2010

In seinen innovativen Videos und Skulpturen untersucht Paul Pfeiffer die Macht der Bildkultur und beschäftigt sich mit der Frage, wie Bilder hergestellt werden. Sein Werk animiert die Betrachter, ihren Blickwinkel zu verändern. Die zentrale Arbeit der Ausstellung ist Pfeiffers Klang- und Videoinstallation “The Saints”, eine Neuinszenierung des Endspiels der legendären Fußballweltmeisterschaft von 1966 zwischen (West-) Deutschland und England im Londoner Wembley-Stadion.

“The Saints” wurde 2007 von Artangel in London als Auftragsarbeit ausgeführt und im Herbst des gleichen Jahres in einem leeren Lagerhaus, einige Meter entfernt vom legendären Wembley Stadion, uraufgeführt. Inzwischen wurde die Arbeit für die Sammlung der Nationalgalerie erworben mit der freundlichen Unterstützung von Outset Contemporary Art Fund, London. Basierend auf originalem Film- und Soundmaterial, beleuchtet und reinszeniert die mehrteilige Klang- und Videoinstallation das bedeutendste Sportereignis in Europas Nachkriegsgeschichte. Paul Pfeiffer hat das Finale von 1966 in eine entfernte neue Szene übertragen. Circa 1000 Filipinos wurden angeheuert, um in einem Kino in Manila auf den Philippinen, jubelnd, singend und skandierend das Spiel von 1966 akustisch zu begleiten und neu zu inszenieren.

Der überwältigende Sound singender und grölender Menschenmengen in der Installation “The Saints” begleitet die Besucher auch bei der Betrachtung von Pfeiffers “Empire” (2004, Leihgabe Julia Stoschek Foundation e. V.). Es handelt sich um ein Echtzeitvideo, das den Bau eines Wespennests während eines Zeitraums von drei Monaten zeigt. Der mentale Ort, der durch den Klang hervorgerufen wird, verwirklicht sich auch in Pfeiffers Skulptur “Vitruvian Figure” (2009, Leihgabe Sammlung Goetz), dem riesigen Modell eines Sportstadions.

Die Ausstellung findet statt im Rahmen der Asien-Pazifik-Wochen. Die Asien-Pazifik-Wochen werden unterstützt durch die Stiftung deutsche Klassenlotterie.

Alles auf einen Blick:

Was: Paul Pfeiffer - The Saints

Wann: 10. Oktober 2009 bis 28. März 2010

Wo: Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart

Öffnungszeiten:

* Di - Fr 10-18 Uhr
* Sa 11-20 Uhr
* So 11-18 Uhr
* Mo geschlossen

Eintritt: 12,- Euro | erm. 6,- Euro
Adresse: Paul Pfeiffer: The Saints
Invalidenstraße 50/51
10557 Berlin
zum Stadtplan
Nahverkehr:
S-Bahn:
S Berlin Hauptbahnhof: S5, S7, S75, S9
Bus:
Invalidenpark: 120, 123, 147, 240, 245
Scharnhorststr./Habersaathstr.: 120
Robert-Koch-Platz: 123, 240
Charité - Campus Mitte: 147

Bandlink/Informationen: http://www.hamburgerbahnhof.de
Berliner Stadtmagazin