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Archive für 25.3.2010

Freizeitangebot am 25.03.2010, Familien und Haustierpark / Tip des Berliner Stadtmagazin

25.03.2010 09:00Uhr
MAFZ Erlebnispark Paaren
MAFZ Erlebnispark Paaren
Gartenstr. 1-3
14621 Schönwalde - Glien
Telefon: 033230 - 74 - 0
Familien und Haustierpark
Familien und Haustierpark
Im Familien- und Haustierpark können Familien die Natur und unsere Tiere hautnah erleben und spielerisch lernen. Die Anlage steht allen Gästen das ganze Jahr über zur Verfügung. Im Mittelpunkt des über 4 ha großen „Familien- und Haustierparks“, steht die artgerechte und naturnahe Haltung von Haustieren.

Eltern können ihren Kindern zeigen, wie Tiere in freier Wildbahn leben. Die Gehege sind groß, die Wege laden zum Spazieren ein und für die kleinen Besucher stehen ein Wasserspielplatz, Spielgeräte und ein Kletterberg mit Seilbahn zur Verfügung.

Kühe, Muffel- und Damwild, stolze Pfauen als freie Geländegänger, verschiedene Eselrassen, Burenziegen, Tauben und Zwerghühner aber auch alte, gefährdete Schafrassen wie Bentheimer und Skudden, leben im Familien- und Haustierpark.

Ein Streichelzoo mit Kaninchen und Meerschweinen lässt den direkten Kontakt mit den Tieren zu. Wissenswertes zu den jeweiligen Rassen und der damit verbundenen Haltung, bieten Informationstafeln oder die Tierpfleger den Besuchern an.
Ein Rundgang auf dem insgesamt 20 Hektar großen Areal verspricht einen unterhaltsamen Ausflug für die gesamte Familie, zumal noch weitaus mehr zu entdecken ist.

Der Besuch des MAFZ Paaren kann eine passende Ergänzung zum Unterricht für Schulklassen werden. Entsprechende Angebote können abgerufen werden (brandenburghalle@t-online.de). Das Spielen und Lernen an der frischen Luft, der Kontakt mit den Tieren und zwischendurch ein schmackhafter Pausensnack wird zum Erlebnis. Im angrenzenden Schau- und Demonstrationsgarten erleben Sie die Vielfalt von 350 Kräutern. Ein so genannter Kräutermensch, wird an prominenter Stelle des Gartens gezeigt. Dabei handelt es sich um ein 18 Meter langes Kräuterbeet in Form eines Menschen. Die Kräuter sind von Kopf bis Fuß so gepflanzt, dass man ihre Gesundheitswirkung ahnen kann. Die Kräuter gibt es als Saat- und Pflanzgut auch zum Kauf für den eigenen Garten oder Küche.

Wer sich für alte Landtechnik interessiert, ist im MAFZ Paaren richtig; in der Schaukäserei schaut man bei der Herstellung von Käse oder Butter zu und die frisch hergestellten Milchprodukte können auch probiert und erworben werden.

Mit Restaurant oder Imbiss stehen auch außerhalb des vielfältigen Veranstaltungsangebots ausreichende Versorgungsangebote zur Verfügung. Spezialitäten der Region und der Saison sind seit Jahren bei kleinen und großen Gästen beliebt.

Die Pflege der Tiere und die fachlichen Betreuung werden durch den Förderverein
“Freunde des MAFZ Paaren e.V.” unterstützt. Wir möchten uns an dieser Stelle für
das Engagement der Mitglieder bedanken.

Berliner Stadtmagazin

Ausstellung am 25.03.2010, Fritz Bleyl / Tip des Berliner Stadtmagazin

25.03.2010 11:00Uhr
Brücke Museum
Brücke Museum
Bussardsteig 9
14195 Berlin
Telefon: 030 - 831 - 2029
Fritz Bleyl
Fritz Bleyl
Gründungsmitglied der “Brücke”
Das Brücke-Museum präsentiert einen umfangreichen Überblick über das Werk von „Brücke“-Mitbegründer Fritz Bleyl (1880-1966) von den künstlerischen Anfängen in Dresden um 1901 bis zum Spätwerk der 30er Jahre. Die erste Einzelausstellung in Berlin nach 15 Jahren stellt die legendären Viertelstundenakte in den Mittelpunkt und zeigt eine Auswahl noch nie veröffentlichter Arbeiten aus den Beständen des Museums.

Fritz Bleyl gründete am 7. Juni 1905 in Dresden mit Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und Karl Schmidt-Rottluff die epochemachende Künstlergruppe „Brücke“.

Berliner Stadtmagazin

Freizeitangebot am 25.03.2010, Zoobesuch im Zoologischen Garten am Bahnhof Zoo / Tip des Berliner Stadtmagazin

25.03.2010 09:00Uhr
Zoologischer Garten Berlin
Zoologischer Garten Berlin
Hardenbergplatz 8
10787 Berlin
Telefon: 030 - 254 01
Zoobesuch im Zoologischen Garten am Bahnhof Zoo
Zoobesuch im Zoologischen Garten am Bahnhof Zoo
Familienspass
Öffnungszeiten

Elefantentor

01. Januar - 20. März: 9.00 - 17.00 Uhr
(Kassenschluss: 16.30 Uhr)

21. März - 14. September: 9.00 - 19.00 Uhr
(Kassenschluss: 18.00 Uhr)

15. September - 25. Oktober: 9.00 - 18.00 Uhr (Kassenschluss: 17.30 Uhr)

26. Oktober - 30. Dezember: 9.00 - 17.00 Uhr (Kassenschluss: 16.30 Uhr)

24. Dezember: 9.00 - 14.00 Uhr

31. Dezember: 9.00 - 17.00 Uhr

Bitte beachten Sie, dass die Tierhäuser etwas früher schließen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Die Fütterungen finden jeden Tag in der Woche statt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Tiere keine Maschinen sind und es zuweilen aus triftigem Anlass zu Veränderungen der Fütterungszeiten kommen kann.

* 10.30 Uhr Eisbären
* 13.45 Uhr Königspinguine
* 14.00 Uhr Wölfe, Wildhunde, Nasenbären, Braunbären
* 14.15 Uhr Flusspferde
* 14.30 Uhr Kormorane
* 15.30 Uhr Menschenaffen
* 15.30 Uhr Pelikane

* Seelöwen
10.30 + 15.15 Uhr
* Seehunde & Seebären
11.00 + 13.30 Uhr
* Panda
11.30 + 15.00 Uhr
* Tropenaffenhaus
12.00 + 14.00 + 16.00 Uhr
* Raubtierhaus
Sommerzeit 14.30 Uhr - außer Mo + Do
Winterzeit 15.30 Uhr - außer Mo + Do

Schuler’s GastZoonomie
im Zoologischen Garten Berlin

Mitten im Zoologischen Garten Berlin bietet Ihnen unsere Gastronomie mit Restaurant und Waldschänke Deftiges, Erlesenes und Köstliches.

Gastro-Plätze gibt es inmitten des Zoo Berlin reichlich – drinnen wie draußen:

• das Hauptrestaurant für rund 200 Gäste
• die Südterrasse mit 300 weiteren Sitzgelegenheiten
• die gemütliche Waldschänke ist für ca. 80 Personen genau richtig.
Unser Tipp:

Wer mit seinen Gästen, Kollegen und Verwandten in einem ganz besonderen Rahmen feiern möchte, lädt in das Aquarium oder das Flusspferdhaus ein oder feiert im Lichtensteinsalon (70 Personen).

Denn: Sie können bei uns auch Feste feiern!
Wir haben jede Menge Ideen für unvergesslich gute Feste.
Ob Familienfest, Firmen-Tagung, Präsentation und anderen Anlässe - wir bieten den außergewöhnlichen Rahmen für private und geschäftliche Anlässe in einer einzigartigen, exotischen Umgebung.

Feiern Sie Ihr Fest mit dem Service und dem Komfort des Schuler-Gastronomie-Teams. Wir verwöhnen Sie mit kulinarischen Köstlichkeiten ganz nach Ihrem Geschmack. Ob rustikales Büfett, exquisites Menü oder das wirklich ausgefallenes Affenbüffett; Sprechen Sie mit uns, wir beraten Sie gerne.

Informationen und Buchungen unter: (030) 25401-279

Der Zoo Berlin ist sehr gut zu erreichen, so unmittelbar am nach ihm benannten Bahnhof und damit nur 2 Minuten vom Haltepunkt zweier U-Bahnen und diverser S-Bahnlinien gelegen.

Also am besten das Auto stehen lassen und ganz umweltfreundlich in den Zoo fahren - mit S-Bahn, U-Bahn, Bus oder Bahn.
S-Bahn

* S-Bahnhof Zoologischer Garten (S5 + S7 + S75 + S9 )

U-Bahn

* U-Bahnhof Zoologischer Garten (U2 + U9)
* U-Bahnhof Kurfürstendamm (U1 + U9)

Bus

* ca. 15 Buslinien
* Expressbus zum Flughafen
* diverse Nachtbuslinien

Bahn

* Regionalbahn (RE1 + RE2 + RE10 + RE14)
* Fernbahn über Hauptbahnhof

Verbindungen unter www.bahn.de
Auto

Sie haben diverse Möglichkeiten, zum Zoo zu fahren. Die für Sie günstigste wählen Sie am besten mit einem Routenplaner.

Der Bahnhof Zoologischer Garten ist gut ausgeschildert - diese Wegweisung führt Sie zum Hardenbergplatz, an dem sie Parkplätze sowie den Eingang Löwentor finden.

Kostenpflichtige Parkplätze finden Sie im gesamten Umfeld des Zoos. Sie sind allerdings sehr rar, gerade auf dem Hardenbergplatz, der durch den An- und Abreiseverkehr am Bahnhof Zoo oft zugestaut ist.

Bringen Sie also ein wenig Geduld für die Parkplatzsuche mit oder weichen Sie auf eines der kostenpflichtigen Parkhäuser aus.

* Parkhaus Nürnberger Straße (2 Minuten vom Eingang Elefantentor und vom Aquarium)
* Parkhaus Budapester Straße (2 Minuten vom Eingang Elefantentor und vom Aquarium, 5 Minuten vom Löwentor)

Bandlink/Informationen: http://www.zoo-berlin.de
Berliner Stadtmagazin

Ausstellung am 25.03.2010, Haimliche und verborgne Cancellei / Tip des Berliner Stadtmagazin

25.03.2010 09:00Uhr
Sammlung Kindheit und Jugend
Sammlung Kindheit und Jugend
Wallstr. 32
10179 Berlin
Telefon: 030 - 2 75 03 83
Haimliche und verborgne Cancellei
Haimliche und verborgne Cancellei
Tinten, Titulaturen, Geheimschriften
Die „Haimliche und verborgne Cancellei“ ist das älteste Buch aus der Sammlung Kindheit und Jugend und nur noch in zwei weiteren Bibliotheken Deutschlands nachgewiesen. Es stammt aus der Zeit der Reformation, in der der Buchdruck zu einer ersten Blüte gelangte. Mit zahlreichen Illustrationen versehen, wurde es 1539 in Straßburg bei Jakob Cammerlander gedruckt. Es war als „Handbuch“ für Kanzleien gedacht und enthält Anweisungen für die Tinten- und Federnherstellung, zur Anfertigung von Geheimschriften sowie Vorlagen für Anreden in Schriftstücken, sogenannte Titulaturen.

Anmeldung unter Tel. (030) 2750383
Eintritt 2,00 EUR/erm. 1,00 EUR

Berliner Stadtmagazin

Party am 25.03.2010, ADAGIO Thursday / Tip des Berliner Stadtmagazin

25.03.2010 22:00Uhr
Adagio
Adagio
Marlene-Dietrich-Platz 1
10785 Berlin
Telefon: 030 - 25 89 89 0
ADAGIO Thursday
ADAGIO Thursday
Sie sind kein Freund von halben Sachen? Lassen Sie sich eines Besseren belehren! Feinste 80er Musik und beste Party-Tunes bringen nicht nur die Boxen, sondern auch die Gäste des ADAGIO in Schwingung.

BE PREPARED TO HAVE FUN

DJ:
Adagio Residents

Music:
80er Musik, PARTYTUNES

Extras:
BE PREPARED TO HAVE FUN

Eintritt: 7,00 €

Bandlink/Informationen: http://www.adagio.de
Berliner Stadtmagazin

Ausstellung am 25.03.2010, Blick in die Ursprünge der Menschheitsgeschichte / Tip des Berliner Stadtmagazin

25.03.2010 10:00Uhr
Neues Museum
Neues Museum
Bodestr 1
10178 Berlin
Telefon: 030 26 63 66 0
Blick in die Ursprünge der Menschheitsgeschichte
Blick in die Ursprünge der Menschheitsgeschichte
Ägyptisches Museum,Papyrussammlung, Museum für Vor- und Frühgeschichte
Im Neuen Museum finden das Ägyptische Museum und Papyrussammlung und das Museum für Vor- und Frühgeschichte mit Objekten der Antikensammlung ihre neue Heimat. Dabei werden die Sammlungen nicht streng voneinander getrennt, sondern gehen in einer neuartigen Präsentation auf, die den Besuchern einen faszinierenden Blick in die Ursprünge der Menschheitsgeschichte bietet.

Die geografische Breite, historische Tiefe und außergewöhnliche Qualität der archäologischen Sammlungen ermöglichen, die Geschichte der Alten Welt vom Vorderen Orient bis zum Atlantik, von Nordafrika bis Skandinavien durch die Jahrtausende hindurch in Objekten der materiellen Kultur und der Kunst sowie in schriftlichen Quellen zu erleben.

Sammlungsübergreifend wird die Entwicklung der vor- und frühzeitlichen Kulturen Eurasiens von der Altsteinzeit bis ins Hochmittelalter in noch nie da gewesener Breite und Fülle präsentiert. Sagenhafte archäologische Schätze wie die Büste der Nofretete und insgesamt die Sammlung der Amarna-Kunst des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung verbinden sich mit weltberühmten Exponaten des Museums für Vor- und Frühgeschichte wie dem Schädel des Neandertalers von Le Moustier oder Heinrich Schliemanns Sammlung Trojanischer Altertümer zu einem einzigartigen Panorama der frühen Menschheitsgeschichte.

Ohne Warten ins Neue Museum – mit Zeitfensterticket
Die Eintrittskarten für das Neue Museum gelten innerhalb eines halbstündigen Zeitfensters. Die Aufenthaltsdauer im Museum ist dann unbegrenzt.
Online kaufen >>
Telefonisch unter +49 (0)30 266 42 42 42 (Mo - Fr: 9:00 - 16:00 Uhr)

Öffnungszeiten
Mo 10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Di 10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Mi 10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Do 10:00 Uhr - 20:00 Uhr
Fr 10:00 Uhr - 20:00 Uhr
Sa 10:00 Uhr - 20:00 Uhr
So 10:00 Uhr - 18:00 Uhr

An der Tageskasse sind meistens Restkarten für alle Zeitfenster erhältlich.

Preise
Eintritt
10 Euro, ermäßigt* 5 Euro

Kombitickets
Eintritt plus Führung (1,5 Stunden): 14 Euro, ermäßigt* 9 Euro
Eintritt plus Führung (1 Stunde Familienführung): 12, ermäßigt* 7 Euro

Die Bereichskarte Museumsinsel gilt in Verbindung mit einem Zeitfensterticket (kostenlos).
Das gilt auch für Inhaber folgender Karten:
Drei-Tage-Karte Berliner Museen
Jahreskarte der SMB für Dauerausstellungen
Jahreskarte PLUS für Dauerausstellungen und Sonderausstellungen
weitere Informationen dazu >>
In den Preisen ist die Nutzung eines Audioguides enthalten.

*Ermäßigungstarife
Die allgemeine Ermäßigung beträgt 50 v. H. Das ermäßigte Eintrittsgeld kann in Anspruch genommen werden von Schülerinnen und Schülern (bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres frei), Studenten, Grundwehr- und Zivildienstleistenden, Arbeitslosen und Schwerbehinderten (mindestens 50 v. H. MdE) gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises.

**Freier Eintritt

1. BesucherInnen an jedem Donnerstag vier Stunden vor regulärer Schließung
2. Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr
3. Schülerinnen und Schüler im Rahmen betreuten Schulunterrichts *nach Anmeldung
4. Studierende im regulären Vorlesungsbetrieb der Universitäten und Fachhochschulen in Begleitung einer Dozentin/eines Dozenten *nach Anmeldung
5. Mitglieder des Internationalen Museumsrates und des Deutschen Museumsbundes, die sich als solche ausweisen
6. Mitglieder von Fördervereinen eines Museums der Staatlichen Museen zu Berlin, die sich als solche ausweisen, in allen Dauerausstellungen
7. In Sonderausstellungen haben die Mitglieder des Fördervereins desjenigen Museums, das die Ausstellung durchführt, freien Eintritt
8. InhaberInnen eines gültigen Presseausweises
9. Sozialhilfeempfänger/ALG II Empfänger mit amtlichem Ausweis oder mit einem geeigneten Nachweis
10. Die ärztlich als notwendig anerkannte Begleitperson eines Schwerbehinderten, sofern dies im Schwerbehindertenausweis vermerkt ist

Auch Besucher mit freiem Eintritt** benötigen ein Zeitfensterticket (kostenlos).

Rollstuhlverleih der Staatlichen Museen zu Berlin

Benutzungsordnung der Staatlichen Museen zu Berlin

Ein Buchshop und ein Café befinden sich im Erdgeschoss.

Berliner Stadtmagazin

Ausstellung am 25.03.2010, Walton Ford / Tip des Berliner Stadtmagazin

25.03.2010 10:00Uhr
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
Invalidenstraße 50
10557 Berlin
Telefon: +49 - (0)30 - 3978 3
Walton Ford
Walton Ford
Bestiarium
Walton Ford.

Bestiarium
23. Januar - 24. Mai 2010

Auf den ersten Blick erinnern Walton Fords großformatige Tieraquarelle an Drucke französischer und britischer Illustratoren der Kolonialzeit des 19. Jahrhunderts. Der zweite Blick enthüllt jedoch ein bildnerisches Universum komplexer und verstörender Anspielungen. Tiger, Löwen, Vögel und Affen, die die lebensgroßen Bilder bevölkern, erscheinen in unnatürlichen Situationen als rasante Akteure in allegorischen Kämpfen. In der Vermischung historischer Fakten, naturkundlicher Forschung und ins Surreale hineinschweifender Phantasien entsteht ein fulminantes „Bestiarium“.

Schon früh faszinierten Walton Ford, der 1960 in Larchmont im Staat New York geboren wurde und heute in den Bergen der Berkshires in Massachusetts lebt, die Ausstellungsstücke des Naturkundemuseums von New York. Besonders intensiv setzte er sich mit Werken des US-amerikanischen Ornithologen und Tierzeichners John James Audubon (1785–1851) auseinander. Auf der Suche nach Analogien zwischen Gestern und Heute entstehen seit den 90er Jahren Bilder, in denen Walton Ford detailreiche Darstellungen von Naturgeschichte mit aktuellen Auffassungen und kritischen Kommentaren überblendet und in altmeisterlicher Schrift Textquellen vergangener Jahrhunderte zitiert. Mit seinen Werken, die sich wie Satiren auf politische Unterdrückung und die Ausbeutung der Umwelt lesen, hinterfragt er das seit der Renaissance vorherrschende Diktum des „Immer Neuen“, „Immer Besseren“. Zugleich stellt er eingefahrene Erwartungshaltungen gegenüber dem Regelwerk zeitgenössischer Ästhetik zur Diskussion. Farbenprächtig öffnen seine Bilder den Blick für eine Wirklichkeit, die wir verdrängt oder vergessen haben. Vor unseren Augen entfaltet sich ein zeitgenössisches „Bestiarium“ von eindringlicher Imaginationskraft.

Mit seinem Werk, das als Solitär aus der Gegenwartskunst herausragt und in den USA bereits große Aufmerksamkeit auf sich zog, zeigt sich der Künstler bewusst als ein Outsider im zeitgenössischen Kunstbetrieb. Erstmalig sind seine Bilder nun in Europa zu sehen. Die Ausstellung im Hamburger Bahnhof wird durch den Verein der Freunde der Nationalgalerie ermöglicht. Im Anschluss an ihre Präsentation in Berlin wird die Ausstellung in der Albertina in Wien zu sehen sein.

Öffnungszeiten
Mo geschlossen
Di-Fr 10-18 Uhr
Sa 11-20 Uhr
So 11-18 Uhr

Eintrittspreise
Hauskarte mit Sonderausstellungen: 12 Euro, ermäßigt 6 Euro
Sonderausstellung “Walton Ford. Bestiarium”: 8 Euro, ermäßigt 4 Euro

Führungen / Gruppenanmeldungen
Führungen für Schulklassen und Gruppen werden nach Voranmeldung vermittelt.
Besucher-Dienste der Staatlichen Museen zu Berlin
Genthiner Straße 38
10785 Berlin
Tel.: 030 - 266 42 42 42
Fax: 030 - 266 42 22 90
E-Mail: service@smb.museum

Berliner Stadtmagazin

Ausstellung am 25.03.2010, Neue Ausstellung im Tierheim Berlin / Tip des Berliner Stadtmagazin

25.03.2010 11:00Uhr
Tierheim Berlin
Tierheim Berlin
Hausvaterweg 39
13057 Berlin
Telefon: 030 - 76 888 0
Neue Ausstellung im Tierheim Berlin
Neue Ausstellung im Tierheim Berlin
50 zum Fünfzigsten
Friseure und Fotografen haben eines gemeinsam: Beide haben ein Auge für das Schöne, beide sind wahre Handwerker ihres Faches. Der Künstler Gisbert Geilsdorf ist in beiden Berufen zu Hause und nennt sich deshalb treffend Bilderbarbier. Ab sofort sind 50 Werke Geilsdorfs in der Galerie im Tierheim zu sehen – wenige Wochen nach dessen 50. Geburtstag.
Mit der Ausstellung „50 zum Fünfzigsten“ präsentiert der Tierschutzverein erstmals Fotos in seiner Galerie, die Anfang 2008 im Tierheim am Hausvaterweg 39 eröffnet wurde.

Zu sehen sind Werke aus dem künstlerischen Schaffen des Bilderbarbiers, der seit den 1980er-Jahren mit der Kamera in Berlin unterwegs ist. Die Bilder sind stark autobiographisch und thematisieren neben der heimlichen Liebe auch die Vater-Sohn-Beziehung. Die Vergänglichkeit in Form von Friedhöfen spiegelt sich ebenso wie die Architektur des Römischen Hauses in Weimar oder der Gärten der Welt in Marzahn. An der Ostsee entstanden eindrucksvolle Fotografien, auf denen das Spiel von Wolken und Sonne festgehalten wurde. Auch Impressionen aus dem Tierheim sind zu bestaunen.

Die Ausstellung ist jeweils montags bis freitags von 11 bis 17 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 11 bis 16 Uhr zu sehen. Die Bilder werden bis zum 30. Juni ausgestellt und können käuflich erworben werden. Ein Großteil des Erlöses kommt den Tierheimtieren zu Gute.

Berliner Stadtmagazin

Ausstellung am 25.03.2010, Von Pfauen, Libellen und Fledermäusen / Tip des Berliner Stadtmagazin

25.03.2010 10:00Uhr
Bröhan-Museum
Bröhan-Museum
Schloßstraße 1a
14059 Berlin
Telefon: 030 - 326 906 00
Von Pfauen, Libellen und Fledermäusen
Von Pfauen, Libellen und Fledermäusen
Geheimnisvolle Tierwelt im Jugendstil
Im allgemeinen Bewusstsein wurde die Flora zum Synonym des Jugendstils, doch die Tierwelt war nicht weniger artenreich und nicht minder Inspiration für die Künstler der Zeit. Die thematische Sonderausstellung im Bröhan-Museum zeigt erstmalig etwa 300 Tierplastiken und Objekte des Kunsthandwerks mit animalischen Applikationen und Dekoren aus verschiedenen Materialien wie Porzellan, Metall, Glas, Fayence, Leder oder Holz. Grafik und Gemälde sind ebenfalls zu sehen. Die umfassende Schau aus eigenem Bestand verdeutlicht, dass neben dem Farben- und Formenreichtum auch oftmals eine versteckte Symbolik durch den Jugendstil transportiert wurde.

Die Gründe, weshalb vor allem im Kunsthandwerk bestimmte Tiere motivisch verarbeitet wurden, waren unterschiedlicher Natur. Schwäne wurden um ihrer wellenförmigen Hälse willen gewählt, die Schlange auf Grund ihres langen, sich windenden Körpers, während Pfaue wegen ihrer ausgefallenen Federn und schillernden Farben interessant waren. Schmetterlinge und Libellen inspirierten wegen ihrer filigranen Flügel; Fledermäuse, Krebse, Quallen oder Seepferdchen bestachen durch ihre sonderbaren Formen. Zunehmend wurden auch Tiere bevorzugt als dekorative Motive verwendet, die bisher von der europäischen Kunst vernachlässigt worden waren, wie beispielsweise Insekten. Der aufkommende Japonismus spielte hierbei eine nicht unwesentliche Rolle, denn die Vorliebe für Schwäne, Libellen oder Kraniche teilte der Jugendstil mit der ostasiatischen Kunst, aber auch der genaue Blick für Kleintiere hatte hier eine seiner Ursachen.

Genauso wie die Kunst des Jugendstils sich auffallend für alles Organische, Pflanzliche und Kreatürliche interessierte, sind auch Tiere von großer Bedeutung. Zudem liebt der Jugendstil die Metamorphose, die Mischwesen, die aus Tier und Mensch oder aus Mensch und Pflanze entstehen. Ebenso kann diese Verwandlung aber auch zu einer eigentümlichen Verlebendigung der Dinge führen. Das Dunkle und Abgründige fasziniert und so sind es auch die Tiere der Nacht oder der Finsternis, die sogar oft mit einer Phobie verbunden werden wie Schlange und Fledermaus, Eule, Rabenvögel, Lurche, die sich als Applikationen, Dekore oder Bilder auf Gegenständen des täglichen Gebrauchs finden lassen. Dieser „Nachtseite“ des Jugendstils steht eine hellere, freundliche Seite gegenüber. Heimische und exotische Tiere werden in vielfältiger Weise von bekannten Tierbildhauern dargestellt. Das Tier verkörpert eine andere, fremde zugleich aber auch verwandte Evolutionsstufe.

Zur Ausstellung findet ein umfangreiches Rahmenprogramm statt Weitere Informationen: www.broehan-museum.de

Zur Ausstellung ist eine Katalogbroschüre mit 64 Seiten und 77 meist farbigen Abb. zum Preis von 10,- € erschienen

Berliner Stadtmagazin

Ausstellung am 25.03.2010, Picasso und seine Zeit / Tip des Berliner Stadtmagazin

25.03.2010 10:00Uhr
Museum Berggruen
Museum Berggruen
Schloßstraße 1
14059 Berlin
Telefon: 030 326958-0‎
Picasso und seine Zeit
Picasso und seine Zeit
Das Museum Berggruen zeigt herausragende Werke der Klassischen Moderne. Zu den Künstlern gehören vor allem Picasso, Klee, Giacometti und Matisse. Unter dem Titel “Picasso und seine Zeit” werden auf drei Etagen Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier gezeigt.

Im Zentrum der Sammlung steht mit über 100 Exponaten das Werk Picassos. Sein Schaffen ist in allen Facetten zu sehen: von einem Blatt aus der Studienzeit 1897 bis hin zu Arbeiten von 1972, die ein Jahr vor dem Tod des Künstlers entstanden sind. Rosa und Blaue Periode sind ebenso vertreten wie die Phasen des Kubismus und Klassizismus. Seit den 1920er Jahren vereinen sich unterschiedliche stilistische Merkmale in den Werken.

Den zweiten Schwerpunkt der Sammlung bilden über 60 Bilder von Paul Klee. Kleinformatig und fragil zeichnen sie die poetische Welt des Malers von 1917 bis 1940. Mit über 20 Werken ist Henri Matisse vertreten, darunter mehr als ein halbes Dutzend der berühmten Scherenschnitte. Plastische Ensembles von Alberto Giacometti sowie Beispiele afrikanischer Skulptur runden den Kern der Sammlung ab.

Museum Berggruen

Picasso und seine Zeit

Besuchereingang

Museum Berggruen

Schloßstraße 1
14059 Berlin

Bedingt Rollstuhlgeeignet

Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Mi
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Do
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Fr
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Sa
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
So
10:00 Uhr - 18:00 Uhr

Verkehrsverbindungen

S-Bahn S41, S42, S46 (Westend)
U-Bahn U2 (Sophie-Charlotte-Platz); U7 (Richard-Wagner-Platz)
Bus M45, 309 (Schloß Charlottenburg); 109 (Luisenplatz / Schloß Charlottenburg)

Link zum Berliner Stadtplan

Sonderöffnungszeiten der Staatlichen Museen zu Berlin

Preise

Bereichskarte
8,- EUR ermäßigt 4,- EUR
Charlottenburg

Drei-Tage-Karte
19,- EUR ermäßigt 9,50 EUR
gültig für Berliner Museen ohne Sonderausstellungen

Jahreskarte
40,- EUR ermäßigt 20,- EUR
ohne Sonderausstellungen
Die Jahreskarte ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte.

Jahreskarte Plus
80,- EUR ermäßigt 40,- EUR
einschließlich Sonderausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin
Gilt nur für Ausstellungen und Sonderausstellungen, die ausschließlich von den Staatlichen Museen zu Berlin veranstaltet und durchgeführt werden. Für Kooperationsausstellungen mit Dritten gelten Sonderkonditionen, die jeweils durch Aushang bekannt gegeben werden. Die Jahreskarte PLUS ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte PLUS.

Berliner Stadtmagazin