Ausstellung am 29.04.2011, Scientia amabilis / Tip des Berliner Stadtmagazin

29.04.2011 10:00Uhr
Botanisches Museum
Botanisches Museum
Königin-Luise-Straße 6-8
14195 Berlin
Telefon: 030 – 838 – 50100
E-Mail: zebgbm@bgbm.org
Homepage: http://www.bgbm.org/bgbm/museum/
Scientia amabilis
Scientia amabilis
Aquarelle von Irene Barkmann und Farbstiftzeichnungen von Verena Redmann
„Scientia amabilis“ heißt die Ausstellung von Irene Barkmann und Verena Redmann, die der langen Tradition der botanischen Kunst verbunden sind. Die Künstlerinnen arbeiten in unterschiedlichen Techniken und interessieren sich für unterschiedliche pflanzliche Motive. Beide sind inspiriert durch Künstler wie Albrecht Dürer, Georg Dionysius Ehret oder Maria Sibylla Merian.
Sie präsentieren Bilder, in denen detaillierte Beobachtung, wissenschaftliche Genauigkeit und hohe künstlerische Qualität die Schönheit der Pflanzen, ihrer Blüten und Früchte zur Geltung bringen. Kenntnisse in Botanik, die Carl von Linné „Scientia amabilis“ oder „liebenswerte Wissenschaft“ nannte, sind hierfür Voraussetzung. Da zeigt diese Ausstellung die Vielseitigkeit botanischer Kunst.

Irene Barkmann
absolvierte eine vierjährige Ausbildung in der Porzellanmanufaktur Meißen, in der sie zweimal als bester Lehrling ausgezeichnet wurde und anschließend im reichen Blumendekor tätig war.
1990 wechselte sie nach Berlin an die Königliche Porzellanmanufaktur mit dem Hauptthema der Feldblumenmalerei und reiche Blumen. Seit 2002 arbeitet sie als selbstständige Malerin in der Aquarell- und Porzellanmalerei.
Als Motive für ihre Aquarelle bevorzugt sie Blumen, aber auch Früchte und Gemüse als Stillleben werden thematisiert. Alle Arbeiten entstehen als Naturstudium anhand lebender Modelle. Die Arten- und Formenvielfalt z.B. von Kamelien findet sie in der „Sächsischen (Seidelschen) Kameliensammlung“ in Zuschendorf.
Sie beginnt Ihre Aquarelle mit der Nass- in Nasstechnik und trägt danach eine Vielzahl von Lasuren auf. Jede Lasur verstärkt die Kontraste. Das Licht entsteht mehr und mehr durch dunkle Bereiche im Schatten. Weiche Übergänge erreicht sie durch sogenanntes „Verziehen“ mit wenig Wasser im Pinsel.
Ihre Arbeiten wurden bei internationalen Wettbewerben mit einer Gold- und zwei Silbermedaillen der Royal Horticultural Society für „Botanische Kunst“ ausgezeichnet.

Verena Redmann
wurde durch die Sammlung Dr. Shirley Sherwoods, die seit 2008 in den Royal Botanic Gardens in Kew bei London zu sehen ist, auf zeitgenössische botanische Kunst aufmerksam. Durch ihre frühere Tätigkeit als Bautechnikerin gewohnt, in klaren Konstruktionsprinzipien zu denken, interessieren sie diese Prinzipien beim Aufbau und Wachstum der Pflanzen. Sie bildete ihre künstlerischen Techniken weiter an der Universität Münster und durch Privatstudien bei Professor Jochen Stücke aus Münster.
Bevorzugt zeichnet sie Gemüse und Früchte, die sie u. a. im Biologischen Zentrum in Lüdinghausen findet, im eigenen Garten aussät und während des Wachstumszyklus bis hin zur Samenbildung und Verwelken genau beobachtet, skizziert und anschließend zeichnet.
Bei ihren Farbstiftzeichnungen legt sie die Farben in vielen hauchzarten Schichten übereinander. Durch dieses Mischen auf dem Papier erhalten die Früchte sehr lebendige Farben und die nötige Tiefenschärfe.
Seit 2003 ist sie Mitglied der American Society of Botanical Artists mit Beteiligungen an internationalen Ausstellungen in den USA u.a. bei der Horticultural Society of New York, ASBA Conference Exhibition, Huntington Library, Art Collections and Botanical Gardens, San Marino und in der Ironwood Gallery des Arizona-Sonora Desert Museum Art Instituts, Tucson.

Berliner Stadtmagazin

2 Responses to “Ausstellung am 29.04.2011, Scientia amabilis / Tip des Berliner Stadtmagazin”

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