Ausstellung am 29.04.2011, Stadtgeschichtliches Archiv / Tip des Berliner Stadtmagazin

29.04.2011 09:00Uhr
Zitadelle Spandau
Zitadelle Spandau
Am Juliusturm 64
13599 Berlin
Telefon: 030 – 354 944 – 0
E-Mail: info@zitadelle-spandau.de
Homepage: http://www.zitadelle-spandau.de
Stadtgeschichtliches Archiv
Stadtgeschichtliches Archiv
Das im Dachgeschoss des Palas der Zitadelle untergebrachte Archiv des Stadtgeschichtlichen Museums Spandau ist Ansprechpartner für alle Geschichtsinteressierten. Es macht seinen Nutzern historische Informationen zugänglich und vermittelt Kenntnisse zur Geschichte der Stadt und des Bezirks. Zu seinen Beständen gehören:

Das Alte Ratsarchiv
mit kommunalem Schriftgut wie Urkunden, Amtsbüchern und Akten der kommunalen Selbstverwaltung der bis 1920 selbständigen Stadt Spandau. Wichtigstes Stück der mittelalterlichen Sammlung, die 200 Pergament- und Papierurkunden umfasst, ist sicherlich das 1232 von den Markgrafen Johann I. und Otto III. ausgestellte, nur in einer Abschrift des 15. Jahrhunderts überlieferte Stadtrechtsprivileg. Hervorzuheben sind ferner die Kämmereirechnungen aus den Jahren 1461 bis 1822. Zu finden sind aber auch die Beschlussbücher der Spandauer Bezirksverordnetenversammlung von 1925 bis 1933 oder die Protokollbücher der Dorfgemeinden Gatow von 1876 bis 1920, Kladow von 1892 bis 1920, Staaken von 1892 bis 1920, Tiefwerder von 1892 bis 1920.

Das Zeitungsarchiv
dokumentiert mit seiner umfangreichen Zeitungssammlung das Pressewesen Spandaus und Umgebung seit Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute: mit dem „Anzeiger für das Havelland“ von 1859 bis 1919, fortgesetzt als „Volksblatt für Spandau und das Havelland“ bis zum Verbot durch die Nationalsozialisten im März 1933, 1946 von dem Spandauer Erich Lezinsky als „Spandauer Volksblatt“ neubegründet. Einzusehen sind auch weitere Spandauer Zeitungen aus Zeit zwischen 1887 bis 1944.

Das Fotoarchiv
umfasst ca. 50.000 Fotografien, die jede für sich und in ihrer Art Zeit dokumentiert. Einen besonderen Teil dabei bilden Aufnahmen der Kriegsschäden an Spandauer Häusern. Zu nennen sind auch die Fotografien des Postkartenverlages Meyerheim, die in der Regel als Arbeitsvorlage für den Druck von Postkarten dienten, und die Sammlung des Heimatforschers Albert Ludewig. Dieser legte von den 30er bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts rund 1800 Sammelmappen an, die die verschiedensten Themen der Spandauer Geschichte beinhalten. Sie sind nicht nur wegen ihrer Originalfotos eine wahre Fundgrube.

Die Kartensammlung
der so genannten Plankammer umfasst die Bereiche „Spandau vor 1920“, „Spandau nach 1920“, „Berlin“, „Brandenburg“ und „Deutschland“. Hier finden sich Stadtpläne, Messtischblätter, Teilbereichskartierungen, Luftbildpläne, Gebäudeschädenkarten, Stadtplanungskarten u.v.a.

Die Bibliothek
ist eine Präsenzbibliothek mit ca.12.000 Bände. Sie setzt sich zusammen aus Fachliteratur zu den Themenbereichen Spandau, Berlin, Brandenburg, Preußen und Deutschland sowie aus der alten Verwaltungsbibliothek des Magistrats bzw. des Bezirksamtes.

Öffnungszeiten:
Di 9.00 – 16.00, Mi 9.00 – 17.30, Do 9.00 – 16.00, Fr 9.00 – 14.00

Kontakt:
Heiko Metz, Tel.: 030/ 354 944 -287, Fax -296
archiv@zitadelle-spandau.de

Berliner Stadtmagazin

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