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Archiv der Kategorie Ausstellung
Ausstellung am 09.09.2010, “Evolution in Aktion” / Tip des Berliner Stadtmagazin
9.9.2010 von Dr. B..

In 4 Sälen können sie die neuen Ausstellungen “Evolution in Aktion”
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Ausstellung am 09.09.2010, Kunstsammlung Süd-, Südost- und Zentralasien in den Museen Dahlem / Tip des Berliner Stadtmagazin
9.9.2010 von Dr. B..

Sammlungscharakter
Die indische Kunst ist beinahe ausschließlich religiös geprägt. Die drei Hauptreligionen Hinduismus, Buddhismus und Jinismus sind durch herausragende Steinskulpturen und -reliefs, Bronzen und Terrakotten in der Kunstsammlung Süd-, Südost- und Zentralasien vertreten. Die ältesten Kunstwerke dieser in Bezug auf ikonographische Besonderheiten von Götterbildern wohl anspruchvollsten Sammlung außerhalb Indiens stammen von buddhistischen und hinduistischen Sakralbauten der ersten Jahrhunderte nach Christus. Die jinistische und die Mehrheit der hinduistischen Plastik hingegen kommen aus Tempeln der klassischen bis mittelalterlichen Zeit bis etwa zum 13. Jahrhundert. In die im Jahr 2000 neu gestaltete Ausstellung sind der runde Stupa und der rechteckige Tempel als wichtigste Elemente der indischen sakralen Architektur integriert worden.
Ab dem 12. Jahrhundert trat der Islam in Indien als weitere wichtige Glaubensrichtung hinzu. Das indische Kunsthandwerk, das während der islamischen Herrschaft erblühte, ist durch Metallarbeiten, Keramik, Holzschnitzereien, Elfenbein- und Jadearbeiten sowie kostbare Textilien vertreten. Die farbenprächtigen Miniaturen aus der Moghul-Zeit runden die Präsentation ab. Im Bereich der Buchkunst ist zudem die umfangreiche Sammlung von Malereien aller vier großen Religionen Indiens hervorzuheben.
Die Kunst der Himalaya-Länder Nepal und Tibet wird vertreten durch Stoffmalereien (Thangkas), Holzskulpturen und Bronzen, wobei die aus dem 18. Jahrhundert kommenden, dämonenhaft wirkenden Schutzgottheiten für den späten tantrischen Buddhismus charakteristisch sind.
Aus Südostasien stammen Stein- und Bronzefiguren, glasierte Tonreliefs sowie Grabfunde aus prähistorischer Zeit (3. bis 1. Jahrtausend v. Chr.), wie Keramikgefäße, Bronze- oder Glasschmuck.
Herzstück und zugleich architektonischer Mittelpunkt der Ausstellung ist die weltberühmte “Turfan-Sammlung”, benannt nach der ersten der vier Königlich-Preußischen Expeditionen an die Nördliche Seidenstraße (heute Xinjiang, Volksrepublik China) zwischen 1902 und 1914. Die Wandmalereien, Textil- und Papierbilder, Lehm- und Holzskulpturen des 3. bis 13. Jahrhunderts stammen vorwiegend aus buddhistischen Kultbauten. Im Zentrum steht der Nachbau eines in Originalmaßen rekonstruierten quadratischen Tempels, der mit den originalen Wandmalereien der Höhle 123 in der Oase Kucha ausgestattet ist.
Geschichte
Zunächst noch unter Leitung des Museums für Völkerkunde wurden bereits seit dem 19. Jahrhundert systematisch Objekte indo-asiatischer Kultur gesammelt. Herausragende Kunstwerke gelangten jedoch erst in der Zeit zwischen 1900 und dem Beginn des Ersten Weltkriegs in Berliner Museumsbesitz. Ursachen hierfür waren das stetig wachsende Interesse an indischer Kultur und die damit verbundenen Leistungen der deutschen Indologie an ihrer Erforschung. Zwischen 1902 und 1914 führten die Wissenschaftler der seit 1904 eigenständigen Indischen Abteilung, der Indologe Albert Grünwedel und der Turkologe Albert von LeCoq, vier Expeditionen an die Nördliche Seidenstraße durch. Sie brachten mit der “Turfan-Sammlung” einzigartige Exponate nach Berlin, die erstmals einen bildhaften Eindruck in das religiöse und kulturelle Leben in den entlegenen Gebieten des östlichen Zentralasien im ersten nachchristlichen Jahrtausend vermittelten.
Hatte der Erste Weltkrieg schon die Fortsetzung der Expeditionen an die Seidenstraße verhindert, so schlug der Zweite Weltkrieg erhebliche Lücken in den Bestand der Indischen Abteilung (mehr als 2.100 Inventarnummern - unter einer Nummer befanden sich oft mehrere Objekte - gelten noch als kriegsbedingter Verlust). Die Rückführung der in der amerikanischen und britischen Besatzungszone beschlagnahmten Objekte erfolgte 1956/57. Teile der von der Roten Armee nach Kriegsende in die Sowjetunion verbrachten Kunstwerke gelangten 1978 in das Grassi-Museum nach Leipzig und von dort nach 1990 wieder nach Berlin zurück. In den Magazinen der Eremitage in St. Petersburg konnten 2002 erstmals etwa 20 Prozent der vermissten Bestände gesichtet werden.
1963 erhielt die Indische Abteilung mit der Herauslösung aus der ethnologischen Sammlung einen eigenen Status als Kunstmuseum, das der Bedeutung der indo-asiatischen Hochkulturen innerhalb des Weltkulturerbes gerecht wurde. Damit war für die indo-asiatische Kunstforschung in Deutschland erstmals ein eigenes Institut geschaffen worden.
Die Sammlungen des Museums für Indische Kunst konnten nach dem Bau des neuen Museumstrakts in Berlin-Dahlem 1971 erstmals in eigenen Ausstellungsräumen präsentiert werden. Seitdem wurden die Bestände durch Neuerwerbungen, Schenkungen und Leihgaben aus Privatbesitz ergänzt. Eine neu konzipierte Dauerausstellung mit etwa 400 Exponaten der beinahe 20.000 Objekte umfassenden Sammlung wird seit dem Jahr 2000 präsentiert. Neben den in die Ausstellungsarchitektur integrierten Elementen indo-asiatischer sakraler Architektur - der runde Stupa und der rechteckige Tempel - schafft auch die Verwendung des aus Indien importierten Grauquarzits einen auf die Herkunft der Exponate anspielenden Rahmen.
Seit 4. Dezember 2006 sind das Museum für Indische Kunst und das Museum für Ostasiatische Kunst vereint zum Museum für Asiatische Kunst. Sie werden als Abteilungen des neuen Museums für Asiatische Kunst geführt.
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Ausstellung am 09.09.2010, Die Sammlung Bauhaus, Originale der Klassischen Moderne / Tip des Berliner Stadtmagazin
9.9.2010 von Dr. B..

Das Bauhaus war die bedeutendste Schule für Design, Architektur und Kunst im 20. Jahrhundert. Programm und Produktion beeinflussen die Gestaltung bis heute.
In den großen Hallen des Museums präsentieren wir aus unserer weltweit umfangreichsten Sammlung zum Bauhaus das gesamte Spektrum der Schule: Architektur, Möbel, Keramik, Metall, Fotografie, Bühne und Arbeiten aus dem Vorkurs sowie Werke der berühmten Lehrer Walter Gropius, Johannes Itten, Paul Klee, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Josef Albers, Oskar Schlemmer, László Moholy-Nagy und Ludwig Mies van der Rohe.
Audioguide
Der Audioguide durch die ständige Sammlung “Die Sammlung Bauhaus, Originale der Klassischen Moderne” ist im Eintrittspreis inbegriffen und in folgenden Sprachen erhältich:
* englisch
* italienisch
* französisch
* spanisch
* japanisch
* chinesisch
* deutsch
Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Montag 10-17 Uhr, dienstags geschlossen
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Ausstellung am 09.09.2010, Art Deco / Tip des Berliner Stadtmagazin
9.9.2010 von Dr. B..

Nach 1920 bildete sich besonders in Frankreich ein letzter großer Epochenstil aus, der das gewandelte Zeitgefühl einer neuen Generation widerspiegelte. Eine geometrische, der kubistisch-konstruktivistischen Kunst entlehnte Formensprache gewann mehr und mehr an Bedeutung. Ähnlich wie der Jugendstil, international als Art Nouveau bezeichnet, zeigte sich das Art Deco besonders in der Raumkunst. Namensgeberin war die Internationale Kunstgewerbeausstellung „Exposition Internationale des Arts Décoratifs et Industriels Modernes“, die 1925 in Paris stattfand. Die ungebrochene Tradition der französischen Luxusindustrie setzte sich in den Jahren 1920 bis 1930 fort, kostbare Materialien wurden zum Erkennungszeichen einer Kunst, die sich speziell an eine Klientel wandte, die Moderne mit einem elitären Lebensstil verband. Art Deco war ein Zeitstil, eine Epoche eines ganzheitlichen Kunstanspruchs. Es war eine diesseitige und dekorative Kunst zwischen zwei Weltkriegen.
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Ausstellung am 09.09.2010, Ostasiatische Kunstsammlung in den Museen Dahlem / Tip des Berliner Stadtmagazin
9.9.2010 von Dr. B..

Sammlungscharakter
Archäologische und kunsthandwerkliche Objekte, Malerei und Schriftkunst Chinas und Japans sowie Keramiken aus Korea werden in jeweils eigenen Galerien dargeboten. Ein zentraler Raum ist der allen drei Kulturen gemeinsamen Kunst des Buddhismus gewidmet. Hier sind Skulpturen aus Stein, Metall und Holz, Kultgerät sowie sakrale Bildwerke zu sehen.
Die chinesische Archäologie ist durch bedeutende archaische Bronzen, frühe Keramiken und Kunstobjekte aus Jade repräsentiert. Porzellane und Werke der Lackkunst werden beispielhaft vorgestellt. Von besonderer kulturhistorischer Bedeutung ist ein kleiner Porzellankelch (1. Viertel 17. Jahrhundert) aus China, der bereits früh in die Kunstkammer der Brandenburgischen Kurfürsten gelangte. Unter den chinesischen Lackarbeiten ist ein Kaiserthron mit zugehörigem Paravent (3. Viertel 17. Jahrhundert) hervorzuheben, ein Meisterwerk aus Palisanderholz mit Perlmutteinlagen in Lack- und Goldgrund, das in einem eigenen Raum ausgestellt ist.
Die prominenteste Kunstform Ostasiens, die Bild- und Schreibkunst, wird aufgrund ihres lichtempfindlichen, organischen Materials in regelmäßig wechselnden, thematischen Zusammenstellungen gezeigt. Werken aus der chinesischen Kaiserzeit und dem 20. Jahrhundert sind eigene Räume gewidmet. In den Galerien für Malerei und Kalligraphie aus Japan bilden die großformatigen Stellschirme einen besonderen Anziehungspunkt. Die bedeutende Grafiksammlung vornehmlich japanischer Holzschnitte wird gleichfalls in stets neuen Wechselausstellungen zugänglich gemacht.
In einem von japanischen Zimmerleuten errichteten Teeraum finden regelmäßig Teezusammenkünfte statt. Sie machen die Funktion der im angrenzenden Raum gezeigten Keramiken und Lackobjekte unmittelbar anschaulich. Die Sammlung Klaus F. Naumann schließt sich in einer eigenen Galerie an.
Aktuelle Tendenzen in der Kunst der Gegenwart werden im Raum für Neue Kunst unter einer Videoinstallation des koreanischen Künstlers Nam June Paik thematisiert. Im Obergeschoß bietet eine Studiensammlung anhand einer großen Zahl von Objekten die Möglichkeit eines vertiefenden Einblicks in die Sammlung. Filmvorführungen im Videoraum und interaktive Bildschirmpräsentationen runden das Informationsangebot ab. Thematische Sonderausstellungen ergänzen die Präsentation der Sammlung.
Geschichte
1906 veranlasste Wilhelm von Bode, der Generaldirektor der Königlichen Museen zu Berlin, die Gründung der Ostasiatischen Kunstsammlung als erste Einrichtung dieser Art in Deutschland. Durch kluge Erwerbungspolitik und private Schenkungen errang die Sammlung in der Zeit bis zum Zweiten Weltkrieg internationale Bedeutung.
Im Oktober 1924 konnten die ersten permanenten Ausstellungsräume im “Museum in der Prinz-Albrecht-Straße” (heute Martin-Gropius-Bau) eröffnet werden. Das Ende des Zweiten Weltkrieges stellte eine einschneidende Zäsur in der Geschichte der Sammlung dar. 90 Prozent der Bestände wurden als Beutekunst in die Sowjetunion abtransportiert. Sie werden bis heute in der Eremitage in St. Petersburg sowie im Puschkin-Museum in Moskau zurückgehalten. Nur rund 300 Objekte der alten Sammlung kehrten von Auslagerungsorten nach dem Krieg zurück.
In der Nachkriegszeit gab es in Berlin zwei Ausstellungsorte für die ostasiatische Kunst: die Ostasiatische Sammlung im Pergamonmuseum auf der Museumsinsel (ab 1952) und das Museum in Dahlem (ab 1970). Beide Sammlungen wurden 1992 in den Museen Dahlem zusammengeführt. Unter dem Dach eines Humboldt-Forums auf dem Schlossplatz sollen diese Sammlungen in nicht allzu ferner Zukunft in unmittelbarer Nachbarschaft der Museumsinsel in Berlin-Mitte einen neuen Standort erhalten.
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Ausstellung am 09.09.2010, Ausstellung Fernsehen / Tip des Berliner Stadtmagazin
9.9.2010 von Dr. B..

So ist im Zentrum Berlins ein lebendiges Forum für Geschichte und Gegenwart des deutschen Fernsehens entstanden. Hier findet das Publikum die Sternstunden der Programmgeschichte wieder. Hier werden die unterschiedlichen Entwicklungen der Fernsehgeschichte in Ost- und West-Deutschland nachgezeichnet. Hier werden aber auch vor dem Hintergrund der Programmgeschichte aktuelle medienpolitische Debatten geführt.
Die vorangegangenen Sonderausstellungen „Fernsehen macht glücklich“ (2002/2003), „Wo Filmkarrieren beginnen“ (über „Das Kleine Fernsehspiel“, 2003) und „Die Kommissarinnen“ (2004/2005) haben das große Interesse an Themen der Fernsehgeschichte eindrucksvoll belegt.
Das Museum für Fernsehen ist Teil der Stiftung Deutsche Kinemathek und wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Der Ausbau wurde finanziert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Die Entwicklung des Fernsehmuseums wurde unterstützt von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin, das Bauvorhaben von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
Veolia Wasser sichert als Sponsor die Programm-Arbeit bis zum Jahr 2012. Bisherige Partner sind ARD, ZDF, Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM).
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Ausstellung am 09.09.2010, Schule in der DDR der 1970er Jahre / Tip des Berliner Stadtmagazin
9.9.2010 von Dr. B..

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Ausstellung am 09.09.2010, DDR Museum / Tip des Berliner Stadtmagazin
9.9.2010 von Dr. B..

Das DDR Museum ist ein einzigartiges und außergewöhnliches Museum und eines der meistbesuchten Museen Berlins. Drei Faktoren unterscheiden das Museum von allen anderen Museen.
1. Das Thema
Das DDR Museum widmet sich als einziges Museum dem Leben in der ehemaligen DDR und erweitert das Blickfeld der Aufarbeitung damit von Stasi und Mauer um das alltägliche Leben. Wie hat sich das Leben vom Leben im Westen unterschieden? Wie hat der Staat das Leben der Menschen beeinflusst? Wo war die Diktatur im Alltag spürbar? Was sind die so oft aufgezählten positiven Errungenschaften der DDR und sind diese wirklich positiv? Und haben die Vorurteile aus Filmen und Anekdoten ihre Richtigkeit oder sind diese grundfalsch? Auf amüsante und ironische Weise werden diese Fragen in der Dauerausstellung aufgeworfen und beantwortet.
2. Das Konzept
Die Dauerausstellung nimmt das Motto „Geschichte zum Anfassen” wörtlich: Sie betreten eine Plattenbausiedlung im Maßstab 1:20 und müssen dabei alle Ihre Sinne mitnehmen. Informationen und Exponate verbergen sich hinter Schubläden, Schränken und Türen. Die Exponate können angefasst und benutzt werden, die Küche riecht noch original nach DDR, der Trabi lädt zur virtuellen Rundfahrt ein. Das aus normalen Museen bekannte Dogma des Schauens mit den Augen wird zu einem Sinn unter vielen, den Sie benutzen müssen - die Ausstellung wird zu einem Erlebnis, das DDR Museum zum vielleicht interaktivsten Museum der Welt.
3. Die Institution
Das DDR Museum finanziert sich nicht aus Ihren Steuergeldern, sondern allein aus seinem Betrieb. Durch diese private Finanzierung ist es keine Behörde, sondern ein Museum, das schnell reagieren und sich auf Ihre Wünsche einstellen kann. Besucherorientierung ist im DDR Museum nicht nur ein Schlagwort, sondern oberste Leitlinie. Auf diese Weise ist es bereits nach einem Jahr eines der meistbesuchten Museen Berlins geworden.
Montag - Sonntag
10 - 20 Uhr
Samstag
10 - 22 Uhr
kein Ruhetag
Normaler Eintritt: 5,50 €
Ermäßigt: 3,50 €
Gruppen/P.: 4,00 €
Schülergruppen/P.: 3,50 €
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Ausstellung am 09.09.2010, DIE MAUER - Vom 13. August bis zu ihrem Fall / Tip des Berliner Stadtmagazin
9.9.2010 von Dr. B..

Rings um West-Berlin riegeln bewaffnete Verbände der DDR die Stadt hermetisch ab, der Bau der Mauer beginnt…
9. November 1989:
Politbüromitglied Günter Schabowski gibt den Beschluss der DDR-Regierung bekannt, dass “Privatreisen nach dem Ausland ohne Anliegen von Voraussetzungen beantragt werden” können. Nur wenige Stunden später können die Grenzkontrollen den Andrang nicht mehr bewältigen und lassen durch…
Diese zwei historischen Daten markieren die Eckpfeiler unserer Ausstellung über die Berliner Mauer, deren Geschichte anhand von Fotos und Texten dargestellt wird. Zahlreiche originale Objekte gelungener Fluchten verdeutlichen den Wagemut und die Kreativität der Flüchtlinge. Fotos und Exponate zeigen die Entwicklung des DDR- Grenzsicherungssystems, von den ersten Hohlblocksteinen bis zur Mauer der vierten Generation, die mit ihren L-förmigen Segmenten zur längsten Betonleinwand der Welt wurde. Ein unter Lebensgefahr abgebautes Selbstschussgerät und weitere Elemente des ehemaligen “Grenzsicherungssystems” rings um eine Stadt und um ein Land veranschaulichen das geschichtlich Einmalige.
DIE MAUER wird zu einer Herausforderung: Von DDR-Bürgern, welche, Freizügigkeit fordernd, sich lediglich “§ 13″ (der UNO-Charta) auf die Brust schreiben, bis US-Bürger John Runnings, der - auf der Mauer sitzend - ein Stück herausschlägt.
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Ausstellung am 09.09.2010, Nationalgalerie in der Friedrichswerderschen Kirche / Tip des Berliner Stadtmagazin
9.9.2010 von Dr. B..

Antikenrezeption in Motiv- und Formensprache ist ein wichtiges Merkmal der ausgestellten Bildwerke aus der Zeit vom späten 18. bis zum mittleren 19. Jahrhundert, die locker und beziehungsreich im Raum gruppiert sind, so dass sich beim Betrachter der Eindruck einer nahezu ‘landschaftlichen Heiterkeit’ einstellt.
Friedrichswerdersche Kirche
Werderscher Markt
10117 Berlin
Information Museumsinsel +49(0)30 - 2090-5577
Bedingt Rollstuhlgeeignet
Öffnungszeiten
Mo
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Di
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Mi
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Do
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Fr
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Sa
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
So
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Verkehrsverbindungen
U-Bahn U2 (Hausvogteiplatz), U6 (Französische Straße)
Tram M1, 12 (Am Kupfergraben)
Bus M48, 347 (Jerusalemer Straße); TXL, 100, 200 (Staatsoper); 147 (Werderscher Markt)
Link zum Berliner Stadtplan
Sonderöffnungszeiten der Staatlichen Museen zu Berlin
Preise
Freier Eintritt
An zentraler Stelle steht der Originalgips für die Marmorgruppe der preußischen Prinzessinnen von Johann Gottfried Schadow. Den Bereich der klassizistischen Idealplastik vertreten Emil Wolffs “Badende” und Heinrich Kümmels “Fischerknabe”. Theodor Kalides “Bacchantin auf dem Panther” - ein kriegsbedingt zerstörter Torso, der auch in dieser fragmentarischen Form die revolutionäre Modernität des Werkes erkennen lässt - überschreitet bereits die Grenzen des Klassizismus. Bildnisbüsten bedeutender Personen der Goethezeit ergänzen die Skulpturen-Ausstellung: Immanuel Kant, Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm und Alexander von Humboldt und andere Personen dieser für die deutsche Geistesgeschichte so bedeutenden Zeit sind vertreten.
Im Emporengeschoss zeigt die Nationalgalerie eine Dokumentation zum Leben und Werk von Karl Friedrich Schinkel. Damit wird zugleich das Bauwerk gewürdigt: Mit der Friedrichswerderschen Kirche schuf Schinkel ein Hauptwerk der deutschen Neugotik.
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