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Archiv der Kategorie Führung

Führung am 26.08.2010, Führungen durch den Martin-Gropius-Bau / Tip des Berliner Stadtmagazin

26.08.2010 16:00Uhr
Berliner Festspiele
Berliner Festspiele
Martin-Gropius-Bau Berlin Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin
Telefon: +49 (0)30 254 86-0
Führungen durch den Martin-Gropius-Bau
Führungen durch den Martin-Gropius-Bau
öffentliche Rundgänge für das Publikum
Einmal im Monat lädt der Martin-Gropius-Bau Interessierte zu einer kostenlosen Führung durch das Haus ein. Zusätzlich kann eine Schulklasse pro Monat ebenfalls kostenlos das Angebot nutzen.

Keine Führungsgebühr

Berliner Stadtmagazin

Führung am 24.08.2010, Antilopen im Zoo Berlin / Tip des Berliner Stadtmagazin

24.08.2010 18:00Uhr
Zoologischer Garten Berlin
Zoologischer Garten Berlin
Hardenbergplatz 8
10787 Berlin
Telefon: 030 - 254 01
Antilopen im Zoo Berlin
Herr Dr. R. Kühne
Bandlink/Informationen: http://www.freunde-hauptstadtzoos.de
Berliner Stadtmagazin

Führung am 01.08.2010, Die neunte Kunst / Tip des Berliner Stadtmagazin

01.08.2010 15:00Uhr
Jüdisches Museum Berlin
Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin
Telefon: 030 259 93 300
Die neunte Kunst
Comics sind eine eigenständige Kunstform und werden gelegentlich auch als »neunte Kunst« bezeichnet. Sie erzählen Geschichten. Und sie thematisieren Geschichte selbst als Wunde, Witz oder als Grund für die eigene Identität. Comics visualisieren und verdichten anhand alltäglicher Begebenheiten, außergewöhnlicher Ereignisse, großer Wünsche oder kleiner Details, was in und hinter den Dingen liegt. Sie unterlaufen dabei immer wieder unsere Sehgewohnheiten. Durch die Art ihrer Erzählung teilen wir den Blick der vielen jüdischen Comiczeichner und -produzenten. Die jüdische Farbe in der (Comic-)Welt wird sichtbar.
Die Führung gibt einen Einblick in die Geschichte des Comics von den frühen Zeitungsstrips mit dem Heiratsvermittler »Gimpl Beinisch« über die bekannten US-amerikanischen Superhelden und Art Spiegelmans preisgekrönten Comic »Maus« bis zu Joann Sfars »Katze des Rabbiners«. Sie richtet sich an Erwachsene und Schüler ab der 10. Klasse und kann auch separat gebucht werden.
Berliner Stadtmagazin

Führung am 01.08.2010, Kamele und Kamelartige / Tip des Berliner Stadtmagazin

01.08.2010 10:00Uhr
Tierpark Berlin
Tierpark Berlin
Am Tierpark 125
10319 Berlin
Telefon: 030 - 51 53 10
Kamele und Kamelartige
Dromedare und Kamele, Kamelartige Südamerikas, Alpakafütterung
Berliner Stadtmagazin

Führung am 27.07.2010, Zur Entwicklung der Zootierhaltung im Zoo Berlin / Tip des Berliner Stadtmagazin

27.07.2010 18:00Uhr
Zoologischer Garten Berlin
Zoologischer Garten Berlin
Hardenbergplatz 8
10787 Berlin
Telefon: 030 - 254 01
Zur Entwicklung der Zootierhaltung im Zoo Berlin
Herr Dr. H. Strehlow
Bandlink/Informationen: http://www.freunde-hauptstadtzoos.de
Berliner Stadtmagazin

Führung am 27.05.2010, Die Alte Nationalgalerie und ihre Ausstellungen - FÜHRUNGEN 2010 / Tip des Berliner Stadtmagazin

27.05.2010 15:00Uhr
Alte Nationalgalerie
Alte Nationalgalerie
Bodestr. 1
10178 Berlin
Telefon: 030 20 90 58 01
Die Alte Nationalgalerie und ihre Ausstellungen - FÜHRUNGEN 2010
Die Alte Nationalgalerie und ihre Ausstellungen - FÜHRUNGEN 2010
Nationalgalerie in der Alten Nationalgalerie

Die Alte Nationalgalerie gilt als umfangreiche Epochensammlung für die Kunst zwischen Französischer Revolution und Erstem Weltkrieg, zwischen Klassizismus und Sezessionen. Einzigartig ist die große Harmonie zwischen Sammlung und Gebäude des Museums: Das unter der Leitung von Heinrich Strack nach Plänen von August Stüler entworfene Gebäude wurde von 1867 bis 1876 errichtet und beherbergt heute eine der schönsten Sammlungen mit Kunst desselben Jahrhunderts. Der Rundgang durch das Haus bietet somit einen tiefen Einblick in die Kunst des 19. Jahrhunderts.

1. Ausstellungsgeschoss
Adolph Menzels Gemälde, darunter so wichtige Werke wie das “Balkonzimmer” und das “Eisenwalzwerk”, zeigen den unermüdlichen Beobachter, der wichtige Themen der preußischen Geschichte aufgriff und dabei mit erstaunlicher Fantasie und feinem Kolorismus aufwartet.

Unter den Skulpturen des 19. Jahrhunderts befinden sich so berühmte Werke wie die Prinzessinnengruppe von Johann Gottfried Schadow sowie Werke von Berthel Thorwaldsen, Antonio Canova, Ridolfo Schadow, Reinhold Begas, Adolf von Hildebrand sowie Constantin Meunier. Weitere Skulpturen der Schinkel-Zeit sind in der Friedrichswerderschen Kirche ausgestellt.

2. Ausstellungsetage
Reichhaltig und qualitätvoll ist auch der Bestand an impressionistischer Malerei. Meisterwerke von Edouard Manet, Claude Monet, Auguste Renoir, Edgar Degas, Paul Cézanne und Skulpturen von Auguste Rodin wurden frühzeitig erworben.

Die Malerei der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist mit Werken von Hans Thoma, Anselm Feuerbach, Arnold Böcklin, Hans von Marées, Wilhelm Leibl und Wilhelm Trübner reichhaltig vertreten. Darüber hinaus präsentiert die Nationalgalerie ihren großen Bestand an Gemälden von Max Liebermann.

3. Ausstellungsetage
Die Kunst der Goethezeit ist mit Landschaften Jakob Philipp Hackerts, mit Porträts von Anton Graff und seinen Zeitgenossen und mit Werken der in Rom tätigen Nazarener vertreten: Peter Cornelius, Friedrich Overbeck, Wilhelm Schadow und Philipp Veit schufen mit den Fresken zur Josephslegende ein bedeutendes Auftragswerk für die Casa Bartholdy in Rom.

Zwei Säle im Obergeschoss der Nationalgalerie bieten Platz für Preziosen der Romantik: Gemälde von Caspar David Friedrich aus allen Schaffensphasen veranschaulichen die Entwicklung des Hauptmeisters der deutschen Romantik. Die programmatischen Architekturvisionen Karl Friedrich Schinkels zeigen den Architekten als ingeniösen Landschaftsmaler. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Werke Karl Blechens, der mit sprühender Farbigkeit und unkonventionellen Bildthemen seiner Zeit vorausgreift. Gezeigt werden ferner Porträts von Philipp Otto Runge und Gottlieb Schick, Landschaften von Joseph Anton Koch und Carl Rottmann. Das Biedermeier ist vertreten durch Berliner Stadtansichten von Eduard Gaertner und Johann Erdmann Hummel sowie durch Landschaften, Genreszenen und Porträts von Carl Spitzweg bis Ferdinand Georg Waldmüller.

Nationalgalerie in der Alten Nationalgalerie

Besuchereingang

Alte Nationalgalerie

Bodestraße 1-3
10178 Berlin

Telefon Information Museumsinsel +49(0)30 - 2090-5577
Rollstuhlgeeignet

Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Mi
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Do
10:00 Uhr - 22:00 Uhr
Fr
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Sa
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
So
10:00 Uhr - 18:00 Uhr

Verkehrsverbindungen

U-Bahn U6 (Friedrichstraße)
S-Bahn S1, S2, S25 (Friedrichstraße); S5, S7, S75 (Hackescher Markt)
Tram M1, 12 (Am Kupfergraben); M4, M5, M6 (Hackescher Markt)
Bus TXL (Staatsoper); 100, 200 (Lustgarten); 147 (Friedrichstraße)

Sonderöffnungszeiten der Staatlichen Museen zu Berlin

Preise

Alte Nationalgalerie bis: 11.04.2010
10,- EUR ermäßigt 5,- EUR
und Sonderausstellung “Mit Licht gezeichnet”

Alte Nationalgalerie
8,- EUR ermäßigt 4,- EUR

Museumsinsel bis: 11.04.2010
14,- EUR ermäßigt 7,- EUR
einschließlich Sonderausstellung “Die Rückkehr der Götter”

Museumsinsel
12- EUR ermäßigt 6,- EUR
Museumsinsel Berlin

Drei-Tage-Karte
19,- EUR ermäßigt 9,50 EUR
gültig für Berliner Museen ohne Sonderausstellungen

Jahreskarte
40,- EUR ermäßigt 20,- EUR
ohne Sonderausstellungen
Die Jahreskarte ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte.

Jahreskarte Plus
80,- EUR ermäßigt 40,- EUR
einschließlich Sonderausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin
Gilt nur für Ausstellungen und Sonderausstellungen, die ausschließlich von den Staatlichen Museen zu Berlin veranstaltet und durchgeführt werden. Für Kooperationsausstellungen mit Dritten gelten Sonderkonditionen, die jeweils durch Aushang bekannt gegeben werden. Die Jahreskarte PLUS ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte PLUS.

Nationalgalerie in der Alten Nationalgalerie

F Ü H R U N G E N 2010

21. Februar 2010, 15:00 Uhr
Sonntagsführung. Die Nazarener und Caspar David Friedrich

*

25. Februar 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Der Teufel liegt im Detail …

*

27. Februar 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Tiere im Museum – das ist doch nicht erlaubt!

*

28. Februar 2010, 15:00 Uhr
Sonntagsführung. Carl Blechen – ein Maler und Zeichner zwischen Romantik und Realismus

*

4. März 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Meisterwerke der Alten Nationalgalerie

*

6. März 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Zeichnen – ein echtes Kunststück.

*

7. März 2010, 15:00 Uhr
Sonntagsführung. Adolph von Menzel – vom Flötenkonzert zum Eisenwalzwerk

*

11. März 2010, 18:15 Uhr
AugenBlick in der Sonderausstellung: Mit Licht gezeichnet.

*

11. März 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Historienmalerei im 19. Jahrhundert

*

13. März 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Märchen in Bildern – Bilder im Märchen (II)

*

14. März 2010, 15:00 Uhr
Sonntagsführung. Carl Blechen – ein Maler und Zeichner zwischen Romantik und Realismus

*

18. März 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Carl Blechen – ein Maler und Zeichner zwischen Romantik und Realismus

*

20. März 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Hereinspaziert in die Werkstatt des Bildhauers.

*

21. März 2010, 15:00 Uhr
Sonntagsführung. Adolph Menzel und die Faszination des Lichts

*

25. März 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Meisterwerke der Alten Nationalgalerie

*

27. März 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Märchen in Bildern – Bilder im Märchen (III)

*

28. März 2010, 15:00 Uhr
Sonntagsführung. Carl Blechen – ein Maler und Zeichner zwischen Romantik und Realismus

*

1. April 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Mit Licht gezeichnet. Das Amalfi-Skizzenbuch von Carl Blechen

*

3. April 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Das Fest der Sinne

*

7. April 2010, 11:00 Uhr
Kunst macht mobil: Mit Licht gezeichnet: Das Amalfi-Skizzenbuch von Carl Blechen

*

8. April 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Mit Licht gezeichnet. Das Amalfi-Skizzenbuch von Carl Blechen

*

10. April 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Blechen für Kinder

*

15. April 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Meisterwerke der Alten Nationalgalerie

*

17. April 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Gefühlssache

*

18. April 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Berliner Künstler und Stadtansichten

*

22. April 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Stillleben im 19. Jahrhundert

*

24. April 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Adolph Menzel - ganz groß!

*

25. April 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Paradigmenwechsel: Das 19.Jahrhundert aus zeitgenössischer und heutiger Sicht

*

29. April 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Memento Mori

*

1. Mai 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Wunderbare Welt der Farben

*

2. Mai 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Frühlingsspaziergang über die Museumsinsel

*

6. Mai 2010, 18:15 Uhr
AugenBlick. Johann Gottfried Schadow, Prinzessinnengruppe

*

6. Mai 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Portraits in der Alten Nationalgalerie

*

8. Mai 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Hat man da noch Töne?

*

9. Mai 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Portraits in der Alten Nationalgalerie

*

12. Mai 2010, 11:00 Uhr
Kunst macht mobil: Malerei des Biedermeier

*

15. Mai 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Besuch bei Königen und Prinzessinnen

*

16. Mai 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Feuerbachs Symposion

*

20. Mai 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Meisterwerke der Alten Nationalgalerie

*

22. Mai 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Vom Klang der Bilder

*

23. Mai 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Frühlingsspaziergang über die Museumsinsel

*

27. Mai 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Realismus und die Kunst des 19. Jahrhunderts

*

29. Mai 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Wünsch dir was!

*

30. Mai 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Menzels unbestechlicher Blick

*

3. Juni 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Paradigmenwechsel: Das 19. Jahrhundert aus zeitgenössischer und heutiger Sicht

*

5. Juni 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Tiergeschichten

*

6. Juni 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Der Impressionismus zwischen Stadt und Land.

*

10. Juni 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Feuerbachs Symposion

*

12. Juni 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Groß, schlau, mächtig

*

13. Juni 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Schinkel und Berlins Mitte

*

17. Juni 2010, 18:15 Uhr
AugenBlick. Carl Schuch, Stilleben mit Rebhühnern und Käse.

*

17. Juni 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Meisterwerke der Alten Nationalgalerie

*

19. Juni 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Pferde in der Kunst

*

20. Juni 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Meisterwerke der Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts

*

24. Juni 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Mode in der Malerei des 19. Jahrhunderts

*

26. Juni 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Lachend kommt der Sommer…

*

27. Juni 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Memento Mori

Berliner Stadtmagazin

Führung am 26.05.2010, Der androgyne Blick - Elfi Mikesch: Regie, Kamera, Fotografie. / Tip des Berliner Stadtmagazin

26.05.2010 19:00Uhr
Schwules Museum
Schwules Museum
Mehringdamm 61
10961 Berlin
Telefon: 030 - 69 59 90 50
Der androgyne Blick - Elfi Mikesch: Regie, Kamera, Fotografie.
Der androgyne Blick - Elfi Mikesch: Regie, Kamera, Fotografie.
Hommage zum 70. Geburtstag
Als Protagonistin des Neuen Deutschen Films ist Elfi Mikesch seit den 70er Jahren eine Vorkämpferin der feministischen Gegenkultur. Die Dokumentar- und Experimentalfilmerin, Fotografin und Kamerafrau prägte als enge Weggefährtin von Monika Treut, Rosa von Praunheim und Werner Schroeter das subversive Kino der vergangenen Dekaden. Anlässlich ihres 70. Geburtstages würdigt das Schwule Museum die Künstlerin mit einer Ausstellung, die ihr fotografisches Schaffen in den Mittelpunkt stellt.

Filme erzählen Geschichten in Bildern, dabei frappiert, dass die Urheber der Bilder, die Kameramänner, oft nur knappe Erwähnung in Filmkritiken finden. Kamerafrauen gibt es seltener. Eine der wenigen ist Elfi Mikesch, die zudem Regie führt. Ohne ihre suggestive Kamera wären die Filme von Rosa von Praunheim ärmer. Kennen gelernt haben sich die beiden in den sechziger Jahren in Frankfurt am Main. Mit dem Fotoroman OH MUVIE begann wenig später in Berlin ihre künstlerische Zusammenarbeit, die mit Unterbrechungen bis heute anhält. Bei Praunheim traf sie Werner Schroeter, für dessen 1971 entstandene Oscar-Wild-Adaption Salome sie als Maskenbildnerin und Standfotografin firmierte.
Werner Schroeter schätzt ihren ruhigen Einfluss, die Kreation einer harmonischen Atmosphäre, die den Schauspielern Sicherheit bietet und ihnen vollkommene Hingabe an die Kamera ermöglicht. Eindrucksvoll veranschaulicht dies Magdalena Montezumas letzter Auftritt in Der Rosenkönig. Mikesch, Praunheim, Schroeter waren in Verbindung mit den dazugehörigen Superstars die anarchische Talentschmiede des subversiven Films.

Schon mit ihrem Erstlingsfilm Ich denke of an Hawaii erhielt Mikesch das Filmband in Silber. Auszeichnungen gab es viele. 2006 wurde sie als erste Frau mit der Ehrenkamera des Deutschen Kamerapreises geehrt. Für Wirbel, nicht nur beim lesbischen Publikum, sorgte Verführung – Die Grausame Frau, den sie 1984 mit ihrer damaligen Lebens- und Arbeitsgefährtin Monika Treut realisierte. Feministische Gegenkultur, die (hetero)sexuelle Konventionen auf den Kopf stellt: Elfi Mikesch begreift ihren Blick jedoch als androgynen. Für sie ist Kunst polymorph. Ihr geht es nicht um Geschichten, sondern um die Abschweifung, die sich der Logik des Erzählens widersetzt. Kino ist auch das Schwelgen in Bildern, die unter der glatten Oberfläche des Mediums rumoren. Kunst muss für sie die Freiheit haben, jenseits der Einschaltquoten Neues zu erkunden. Auch wenn das Geld kostet. Leider lässt der Fördermut der Fernsehanstalten nach. Künstlerinnen wie Elfi Mikesch sind vom Verstummen bedroht.

Angefangen hat Elfi Mikesch, die schon immer Künstlerin werden wollte, mit der Ausbildung zur Fotografin. Ein ehrbarer Beruf für Frauen. Seit der Erfindung der Fotografie war dieses Medium eine bevorzugte Möglichkeit, weibliche Intuition produktiv zu nutzen. In ihren Fotoarbeiten fällt als erstes die Hingabe der Portraitierten auf, verdichtete Momente der Selbstvergessenheit, des Beisichsein und zugleich der Entäußerung an das Objektiv der Fotografin. Oder wie Rosa von Praunheim es ausdrückt: „Elfi ist einer der liebsten Menschen, die ich auf dieser Welt habe, und die ich neidlos bewundre. Sie hat nur einen Fehler, sie ist zu bescheiden, damit ist es schwer die ganz große Karriere zu machen, die sie verdient hätte.“
Unsere Hommage stellt die fotografischen Arbeiten von Elfi Mikesch ins Zentrum und ehrt die großartige Kamerafrau und Regisseurin. Zu sehen sind Fotos aus OH MUVIE und Stills aus Execution. A Study of Mary, die bereits 1977 in der Galerie Werner Kunze zu sehen waren und Heinz Ohff hinrissen: „Ein kleines Meisterwerk, heiß, pathetisch, schwungvoll und ungeheuer ästhetisch.“ Weiter eine Auswahl aus dem Buch Traum der Dinge, erschienen im Martin Schmitz Verlag, und seltene Fotos aus der Sammlung der Künstlerin. Wir danken Elfi Mikesch und Lilly Grote für die tatkräftige Unterstützung.

Kurator: Wolfgang Theis
Laudatio von Rosa von Praunheim an Elfi Mikesch und Werner Schroeter

Berliner Stadtmagazin

Führung am 26.05.2010, Invasion aus anderen Welten / Tip des Berliner Stadtmagazin

26.05.2010 17:00Uhr
Botanische Garten Berlin-Dahlem
Botanische Garten Berlin-Dahlem
Königin-Luise-Straße 6-8
14195 Berlin
Telefon: 030 - 838 - 50100
Invasion aus anderen Welten
Invasion aus anderen Welten
Neophyten erobern Parks und Gärten
Führung im Freiland mit Dipl.-Biologin Beate Senska
Treffpunkt: Botanischer Garten Berlin-Dahlem, am Eingang Königin-Luise-Platz
Führung, 5 € + 3 € erm. Garteneintritt
Berliner Stadtmagazin

Führung am 26.05.2010, Die Alte Nationalgalerie und ihre Ausstellungen - FÜHRUNGEN 2010 / Tip des Berliner Stadtmagazin

26.05.2010 15:00Uhr
Alte Nationalgalerie
Alte Nationalgalerie
Bodestr. 1
10178 Berlin
Telefon: 030 20 90 58 01
Die Alte Nationalgalerie und ihre Ausstellungen - FÜHRUNGEN 2010
Die Alte Nationalgalerie und ihre Ausstellungen - FÜHRUNGEN 2010
Nationalgalerie in der Alten Nationalgalerie

Die Alte Nationalgalerie gilt als umfangreiche Epochensammlung für die Kunst zwischen Französischer Revolution und Erstem Weltkrieg, zwischen Klassizismus und Sezessionen. Einzigartig ist die große Harmonie zwischen Sammlung und Gebäude des Museums: Das unter der Leitung von Heinrich Strack nach Plänen von August Stüler entworfene Gebäude wurde von 1867 bis 1876 errichtet und beherbergt heute eine der schönsten Sammlungen mit Kunst desselben Jahrhunderts. Der Rundgang durch das Haus bietet somit einen tiefen Einblick in die Kunst des 19. Jahrhunderts.

1. Ausstellungsgeschoss
Adolph Menzels Gemälde, darunter so wichtige Werke wie das “Balkonzimmer” und das “Eisenwalzwerk”, zeigen den unermüdlichen Beobachter, der wichtige Themen der preußischen Geschichte aufgriff und dabei mit erstaunlicher Fantasie und feinem Kolorismus aufwartet.

Unter den Skulpturen des 19. Jahrhunderts befinden sich so berühmte Werke wie die Prinzessinnengruppe von Johann Gottfried Schadow sowie Werke von Berthel Thorwaldsen, Antonio Canova, Ridolfo Schadow, Reinhold Begas, Adolf von Hildebrand sowie Constantin Meunier. Weitere Skulpturen der Schinkel-Zeit sind in der Friedrichswerderschen Kirche ausgestellt.

2. Ausstellungsetage
Reichhaltig und qualitätvoll ist auch der Bestand an impressionistischer Malerei. Meisterwerke von Edouard Manet, Claude Monet, Auguste Renoir, Edgar Degas, Paul Cézanne und Skulpturen von Auguste Rodin wurden frühzeitig erworben.

Die Malerei der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist mit Werken von Hans Thoma, Anselm Feuerbach, Arnold Böcklin, Hans von Marées, Wilhelm Leibl und Wilhelm Trübner reichhaltig vertreten. Darüber hinaus präsentiert die Nationalgalerie ihren großen Bestand an Gemälden von Max Liebermann.

3. Ausstellungsetage
Die Kunst der Goethezeit ist mit Landschaften Jakob Philipp Hackerts, mit Porträts von Anton Graff und seinen Zeitgenossen und mit Werken der in Rom tätigen Nazarener vertreten: Peter Cornelius, Friedrich Overbeck, Wilhelm Schadow und Philipp Veit schufen mit den Fresken zur Josephslegende ein bedeutendes Auftragswerk für die Casa Bartholdy in Rom.

Zwei Säle im Obergeschoss der Nationalgalerie bieten Platz für Preziosen der Romantik: Gemälde von Caspar David Friedrich aus allen Schaffensphasen veranschaulichen die Entwicklung des Hauptmeisters der deutschen Romantik. Die programmatischen Architekturvisionen Karl Friedrich Schinkels zeigen den Architekten als ingeniösen Landschaftsmaler. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Werke Karl Blechens, der mit sprühender Farbigkeit und unkonventionellen Bildthemen seiner Zeit vorausgreift. Gezeigt werden ferner Porträts von Philipp Otto Runge und Gottlieb Schick, Landschaften von Joseph Anton Koch und Carl Rottmann. Das Biedermeier ist vertreten durch Berliner Stadtansichten von Eduard Gaertner und Johann Erdmann Hummel sowie durch Landschaften, Genreszenen und Porträts von Carl Spitzweg bis Ferdinand Georg Waldmüller.

Nationalgalerie in der Alten Nationalgalerie

Besuchereingang

Alte Nationalgalerie

Bodestraße 1-3
10178 Berlin

Telefon Information Museumsinsel +49(0)30 - 2090-5577
Rollstuhlgeeignet

Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Mi
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Do
10:00 Uhr - 22:00 Uhr
Fr
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Sa
10:00 Uhr - 18:00 Uhr
So
10:00 Uhr - 18:00 Uhr

Verkehrsverbindungen

U-Bahn U6 (Friedrichstraße)
S-Bahn S1, S2, S25 (Friedrichstraße); S5, S7, S75 (Hackescher Markt)
Tram M1, 12 (Am Kupfergraben); M4, M5, M6 (Hackescher Markt)
Bus TXL (Staatsoper); 100, 200 (Lustgarten); 147 (Friedrichstraße)

Sonderöffnungszeiten der Staatlichen Museen zu Berlin

Preise

Alte Nationalgalerie bis: 11.04.2010
10,- EUR ermäßigt 5,- EUR
und Sonderausstellung “Mit Licht gezeichnet”

Alte Nationalgalerie
8,- EUR ermäßigt 4,- EUR

Museumsinsel bis: 11.04.2010
14,- EUR ermäßigt 7,- EUR
einschließlich Sonderausstellung “Die Rückkehr der Götter”

Museumsinsel
12- EUR ermäßigt 6,- EUR
Museumsinsel Berlin

Drei-Tage-Karte
19,- EUR ermäßigt 9,50 EUR
gültig für Berliner Museen ohne Sonderausstellungen

Jahreskarte
40,- EUR ermäßigt 20,- EUR
ohne Sonderausstellungen
Die Jahreskarte ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte.

Jahreskarte Plus
80,- EUR ermäßigt 40,- EUR
einschließlich Sonderausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin
Gilt nur für Ausstellungen und Sonderausstellungen, die ausschließlich von den Staatlichen Museen zu Berlin veranstaltet und durchgeführt werden. Für Kooperationsausstellungen mit Dritten gelten Sonderkonditionen, die jeweils durch Aushang bekannt gegeben werden. Die Jahreskarte PLUS ist personengebunden und nicht übertragbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Jahreskarte PLUS.

Nationalgalerie in der Alten Nationalgalerie

F Ü H R U N G E N 2010

21. Februar 2010, 15:00 Uhr
Sonntagsführung. Die Nazarener und Caspar David Friedrich

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25. Februar 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Der Teufel liegt im Detail …

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27. Februar 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Tiere im Museum – das ist doch nicht erlaubt!

*

28. Februar 2010, 15:00 Uhr
Sonntagsführung. Carl Blechen – ein Maler und Zeichner zwischen Romantik und Realismus

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4. März 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Meisterwerke der Alten Nationalgalerie

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6. März 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Zeichnen – ein echtes Kunststück.

*

7. März 2010, 15:00 Uhr
Sonntagsführung. Adolph von Menzel – vom Flötenkonzert zum Eisenwalzwerk

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11. März 2010, 18:15 Uhr
AugenBlick in der Sonderausstellung: Mit Licht gezeichnet.

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11. März 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Historienmalerei im 19. Jahrhundert

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13. März 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Märchen in Bildern – Bilder im Märchen (II)

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14. März 2010, 15:00 Uhr
Sonntagsführung. Carl Blechen – ein Maler und Zeichner zwischen Romantik und Realismus

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18. März 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Carl Blechen – ein Maler und Zeichner zwischen Romantik und Realismus

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20. März 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Hereinspaziert in die Werkstatt des Bildhauers.

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21. März 2010, 15:00 Uhr
Sonntagsführung. Adolph Menzel und die Faszination des Lichts

*

25. März 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Meisterwerke der Alten Nationalgalerie

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27. März 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Märchen in Bildern – Bilder im Märchen (III)

*

28. März 2010, 15:00 Uhr
Sonntagsführung. Carl Blechen – ein Maler und Zeichner zwischen Romantik und Realismus

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1. April 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Mit Licht gezeichnet. Das Amalfi-Skizzenbuch von Carl Blechen

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3. April 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Das Fest der Sinne

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7. April 2010, 11:00 Uhr
Kunst macht mobil: Mit Licht gezeichnet: Das Amalfi-Skizzenbuch von Carl Blechen

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8. April 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Mit Licht gezeichnet. Das Amalfi-Skizzenbuch von Carl Blechen

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10. April 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Blechen für Kinder

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15. April 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Meisterwerke der Alten Nationalgalerie

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17. April 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Gefühlssache

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18. April 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Berliner Künstler und Stadtansichten

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22. April 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Stillleben im 19. Jahrhundert

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24. April 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Adolph Menzel - ganz groß!

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25. April 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Paradigmenwechsel: Das 19.Jahrhundert aus zeitgenössischer und heutiger Sicht

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29. April 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Memento Mori

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1. Mai 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Wunderbare Welt der Farben

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2. Mai 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Frühlingsspaziergang über die Museumsinsel

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6. Mai 2010, 18:15 Uhr
AugenBlick. Johann Gottfried Schadow, Prinzessinnengruppe

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6. Mai 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Portraits in der Alten Nationalgalerie

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8. Mai 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Hat man da noch Töne?

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9. Mai 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Portraits in der Alten Nationalgalerie

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12. Mai 2010, 11:00 Uhr
Kunst macht mobil: Malerei des Biedermeier

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15. Mai 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Besuch bei Königen und Prinzessinnen

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16. Mai 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Feuerbachs Symposion

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20. Mai 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Meisterwerke der Alten Nationalgalerie

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22. Mai 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Vom Klang der Bilder

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23. Mai 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Frühlingsspaziergang über die Museumsinsel

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27. Mai 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Realismus und die Kunst des 19. Jahrhunderts

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29. Mai 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Wünsch dir was!

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30. Mai 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Menzels unbestechlicher Blick

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3. Juni 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Paradigmenwechsel: Das 19. Jahrhundert aus zeitgenössischer und heutiger Sicht

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5. Juni 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Tiergeschichten

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6. Juni 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Der Impressionismus zwischen Stadt und Land.

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10. Juni 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Feuerbachs Symposion

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12. Juni 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Groß, schlau, mächtig

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13. Juni 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Schinkel und Berlins Mitte

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17. Juni 2010, 18:15 Uhr
AugenBlick. Carl Schuch, Stilleben mit Rebhühnern und Käse.

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17. Juni 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Meisterwerke der Alten Nationalgalerie

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19. Juni 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Pferde in der Kunst

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20. Juni 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Meisterwerke der Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts

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24. Juni 2010, 19:00 Uhr
Kunst um Sieben. Mode in der Malerei des 19. Jahrhunderts

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26. Juni 2010, 15:00 Uhr
Guck hin! Lachend kommt der Sommer…

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27. Juni 2010, 15:00 Uhr
Kunst am Sonntag. Memento Mori

Berliner Stadtmagazin

Führung am 26.05.2010, Maria, Magdalena und all die andern. / Tip des Berliner Stadtmagazin

26.05.2010 19:00Uhr
Schwules Museum
Schwules Museum
Mehringdamm 61
10961 Berlin
Telefon: 030 - 69 59 90 50
Maria, Magdalena und all die andern.
Maria, Magdalena und all die andern.
Hommage zu Werner Schroeters 65. Geburtstag
Werner Schroeter steht als Filmemacher neben Fassbinder, Herzog oder Wenders als einer der wichtigsten Exponenten des jungen deutschen Kinos der 70er und 80er Jahre. Ebenso feierte er als Theater- und Opernregisseur große internationale Erfolge. Dabei kennzeichnet eine radikale Experimentierfreudigkeit sein Werk ebenso wie eine große, geistige Unabhängigkeit. Für Schroeter waren und sind neben der Oper immer Frauen die stärksten Inspirationsquellen. Die Hommage im Schwulen Museum greift diesen Aspekt seines Schaffens auf und ehrt den Regisseur, den Menschen, seine Freund_innen und Mitarbeiter_innen.

Frauen sind Mittelpunkt in Werner Schroeters Schaffen. Um Frauen dreht sich alles. Frauen sind seine engsten Mitarbeiter und Vertraute. Frauen begeistern Schroeter. Mit Frauen entwickelt er seine surrealen Melodramen, seine musikdurchwirkten Collagen. Frauen heben bei ihm die Geschlechtergrenzen auf: Sie spielen männliche Charaktere pointierter, als das die wenigen männlichen Wesen in seinen frühen Filmen vermochten. Seine Stars heißen Carla Aulaulu, Magdalena Montezuma, Christine Kaufmann, Ellen Umlauf, Ingrid Caven - und später gesellen sich nach den vielen Opernstars, Bulle Ogier und Isabelle Huppert zu den engen Freundinnen. Alberte Barsacq entwarf seit 1977 fast alle Bühnenbilder und viele

Ausstattungen seiner Filme. Elfi Mikesch führte in vier seiner Filme die Kamera und Juliane Lorenz und Ila von Hasperg arbeiteten für ihn als Cutterinnen. Am Anfang aber stand die Verehrung für Maria Callas. Schroeter war von ihrer Stimme und Ausstrahlung betört. Er hat die Diva persönlich kennen gelernt. Sein frühes Werk ist ohne die Callas nicht denkbar. Aber auch nicht ohne Caterina Valente. Die Tonebene ist bei Werner Schroeter autark, sie kommentiert und greift beständig in die Bildebene ein, der Ton ist oft asynchron, schwebt als ironisches Zitat über dem Geschehen. Neben Werken der Hochkultur - Verdi, Wagner, Strauss, Rossini - tritt Triviales: Volksmusik und Schlager, alles wird zu einer neuen Einheit collagiert. Die Franzosen lieben Schroeters Filme. In Frankreich ist Schroeter das deutsche Genie.

Beim Experimentalfilmfestival in Knokke lernt Schroeter 1967 Rosa von Praunheim kennen. Für die nächsten Jahre sind die beiden ein äußerst kreatives Paar, das zusammen Filme macht, Stars kreiert und für Furore sorgt. Anders als Praunheim, der seine Homosexualität agitatorisch wendet, versteht sich Schroeter als Künstler, dessen Homosexualität ein selbstverständlicher Bestandteil seiner Kunst und Persönlichkeit ist. Er fühlt sich nicht unterdrückt. Seine Homosexualität beschreibt er in Interviews als Chance, sich Frauen zuzuwenden. Mit Magdalena Montezuma, die sein Werk prägt, arbeitet und lebt Schroeter bis zu ihrem Krebstod, eng zusammen. Diese künstlerische Symbiose setzte sich auch in Schroeters Theaterarbeit fort. Sein fulminanter Einstieg in die Theaterkarriere 1972 mit der streng choreographierten Emilia Galotti am Deutschen Schauspielhaus Hamburg eröffnet eine lange Reihe von Inszenierungen, die immer für Skandale und Erregungen, aber auch für Enthusiasmus sorgten. Als Opernregisseur ist er geschätzt, und seine Sänger eilen herbei, wenn er sie um Mitarbeit bittet.

Fassbinder hat Schroeter verehrt und nach eigener Aussage, viel von ihm gelernt, Nach ihm haben Daniel Schmid, Ulrike Ottinger, Walter Bockmeyer und vor allem auch Syberberg Entscheidendes bei Schroeter abgeguckt. Unsere Hommage ehrt den Regisseur, den Menschen, seine Freunde und Mitarbeiter. Der erste Raum widmet sich dem filmischen Schaffen, wobei die Diven im Mittelpunkt stehen. Ein kleines Kabinett zeigt die Zusammenarbeit mit Elfi Mikesch, und im zweiten Raum stehen die Theaterinszenierungen und das öffentliche Bild Schroeters im Vordergrund. Die Exponate stammen überwiegend aus der Sammlung Werner Schroeter, die die Deutsche Kinemathek im Jahr 2000 erworben hat.

Kurator: Wolfgang Theis
Laudatio von Rosa von Praunheim an Elfi Mikesch und Werner Schroeter

Berliner Stadtmagazin